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Nuno Escudeiro, Regie

„Moon Europa“ ist von 1. bis 7. April online (Foto: ZeLIG)

„Moon Europa“ von Nuno Escudeiro schließt den ersten Teil der online-Reihe von Filmclub, ZeLIG und BFFB ab. Gleich anschließend folgt Teil 2 zu Valentina Pedicini.

von Renate Mumelter 

Mit einem ZeLIG-Abschlussfilm aus dem Jahr 2019 begann die online-Reihe des Filmclubs und mit zwei ZeLIG-Abschlussfilmen aus dem Jahr 2016 schließt dieser erste Teil von „non molliamo – weiter geht’s“ ab. Bis zum Mittwoch 31. März ist noch Beatrice Segolinis aufwühlender „The Good Intentions“ zu sehen, ab Donnerstag 1. April ist dann „Moon Europa“ von Nuno Escudeiro an der Reihe. 

Der Bogen spannt sich aber noch weiter. Eine Hommage an Valentina Pedicini (1978-2020) setzt die online-Reihe „non molliamo-weiter geht’s“ am 8. April fort und leitet dann direkt über zum BFFB, wo weitere Pedicini-Filme zu sehen sein werden. 

Eine zweite direkte Verbindung zum BFFB((Bolzano FilmFestival Bozen) gibt es auch über Nuno Escudeiro. Sein neuester Film, der viel beachtete „The Valley“, läuft dieses Jahr im Dokumentarfilm-Wettbewerb. In Escudeiros Film arbeitete Beatrice Segolini, deren Film derzeit online ist, als Editorin. 

Nuno Escudeiro

Nuno Escudeiro wurde 1986 in Tomar, Portugal geboren, studierte Medienwissenschaften an der Universität Aveiro, Portugal und dann Dokumentarfilmregie an der ZeLIG in Bozen. Er ist ein Filmkünstler, dessen Arbeiten sowohl im Kino als auch in Galerien gezeigt werden. Ausgebildet ist er auch in den Bereichen Fernsehen und Werbung.

Eiskalte Dreharbeiten für „Moon Europa“ (Foto: ZeLIG)

Moon Europa

Für „Moon Europa“ ging Nuno Escudeiro ganz hoch in den Norden, nach Lappland. Dort ist es im Winter immer dunkel und kalt sowieso. Nicht gerade einladend. Trotzdem stellt Escudeiro seinem Film ein besonderes Motto voran: „Hier auf dem Mond Europa, diesem Zufluchtsort, bauen wir eine neue Welt, die wir zu Hause nennen“. Die Menschen, die dort leben, können gut mit den schwierigen Lebensbedingungen umgehen, obwohl viele von ihnen von weit her kommen. Moira kommt aus Griechenland, Tito von Portugal, Abdullah versucht, sein Leben in Syrien zu vergessen. Was sie hierher gebracht hat, will Nuno von ihnen wissen und auch was sie in dieser Dunkelheit hält.

Eine spannende Geschichte, von den Bildern und von den Inhalten her. Eine Geschichte, die auch zeigt, wie sich Menschen neuen Gegebenheiten anpassen können, wenn sie nur wollen. Eine Erkenntnis, die sich auch auf die herausfordernde Corona-Zeit anwenden ließe, wenn jemand wollte.

Talk

Im Talk mit Bobby Gualtirolo erzählt Nuno Escudeiro, dass Moon Europa der größte Mond des Jupiter ist, und er spricht darüber, wie er auf die Idee kam, diesen Film überhaupt zu drehen, wie sich die Dreharbeiten in Lappland gestaltet haben, und er erzählt von seiner aktuellen Arbeit. 

„Moon Europa“, 2016, 72 Min. Regie Nuno Escudeiro, Kamera Bernadette Weber, Schnitt Vikram Arora, Ton Vikram Arora ab 1. April auf www.filmclub.it

„The Valley“, 2019, 76 Min. Regie Nuno Escudeiro, Kamera Nikolaus von Schlebrügge, Schnitt Beatrice Segolini ab 14. April beim BFFB 

Hommage an Valentina Pedicini im Rahmen von „non molliamo – weiter geht’s“ ab 8. April auf www.filmclub.it und ab 14. April beim BFFB 

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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