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Schwaches Eis

Patrick Pigneter und Florian Clara (Foto: Maurer)

Der erste Wettkampftag beim FIL Weltcup im Rennrodeln auf Naturbahn musste nach dem ersten Lauf Einsitzer Herren abgebrochen werden.

Der Grund: Wegen der außergewöhnlich milden Wetterverhältnisse hielt das Eis auf der Bahn der Belastung durch die Rennrodler nicht stand.

Die Sicherheit der Athleten geht vor. Aus diesem Grund hat am Freitag die Jury unter dem Vorsitz von Simon Paregger (AUT) beschlossen, den Weltcup in Moskau nach nur einem Lauf zu unterbrechen. Ein milder Wind in der russischen Hauptstadt sorgt für Plusgrade, das Eis auf der„Spatzenhügel-Bahn“ am Ufer der Moskva wurde brüchig, die Sicherheit der Athleten konnte bei solch ungünstigen Bedingungen nicht mehr gewährleistet werden.

Die Wetterprognosen für Samstag und Sonntag sind vielversprechend, der Wetterdienst sagt eine Kaltfront mit Temperaturen bis -9 Grad Celsius voraus. FIL-Sportdirektor Andreas Castiglioni ist optimistisch: „Wir werden jetzt die kritischen Punkte auf der Bahn reparieren, sobald die Temperaturen sinken ist die Strecke wieder renntauglich. Am Samstag und Sonntag wird gefahren“.

Eine Entscheidung ist am Freitag trotzdem gefallen: Im Nationencup gewann Lokalmatador Iurii Talkykh (RUS) mit einem Vorsprung von 0,03 Sekunden vor Matthias Lambacher (ITA) und Bernd Neurauter (AUT) auf Platz 3.

Nach dem ersten Lauf im Einsitzer Herren führt Weltmeister Alex Gruber (ITA) vor Florian Glatzl (AUT) und Patrick Pigneter (ITA). Gruber lag bei der ersten Zwischenzeit noch zurück, fand dann aber die schnellste Linie und lag im Ziel 0,21 Sekunden vor Glatzl und 0,31 vor Pigneter. Der Österreicher Thomas Kammerlander, der gemeinsam mit Gruber die Weltcupwertung anführt, folgt auf Platz 4.

Wichtiger Hinweis: Wegen der Unterbrechung vom Freitag kann es im weiteren Rennprogramm am Samstag und Sonntag zu Änderungen kommen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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