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Eröffnung im Februar

LH Kompatscher sitzt dem Verwaltungsrat des Sonderfonds für die ehrenamtliche Tätigkeit vor, im Bild mit dem Präsidenten der Stiftung Sparkasse, Konrad Bergmeister

Die Eröffnung des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt steht bevor. Der für den Ehrenamt-Sonderfonds zuständige Verwaltungsrat hat sich damit befasst. 

Am Donnerstag, 1. Februar, wird im Erdgeschoss des Landhauses 1 in Bozen das Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt seinen Betrieb aufnehmen. Mittlerweile haben sich über 50 Vereinigungen und Organisationen dem Trägerverein „ODV Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt“ angeschlossen. Der Verein war vor einem Jahr mit Unterstützung des Landes von 28 Einrichtungen gegründet worden, um im Sinne der staatlichen Reform der Freiwilligenarbeit als einziges Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt in Südtirol akkreditiert zu werden.

Als Netzwerk der Freiwilligenorganisationen versteht sich das DZE als Kompetenzzentrum für Ehrenamt und Freiwilligenwesen. Es verwaltet künftig die Geldmittel aus dem FUN (fondo unico nazionale) sowie Mittel, die für spezifische Projekte oder Leistungen zur Verfügung gestellt werden, berät die Vereine und leistet Beistand bei Gründungen.

Dabei arbeitet es eng mit dem Landesamt für Kabinettsangelegenheiten, wo bisher die Fäden zusammenliefen und die Mittel des Sonderfonds verwaltet wurden. Das Amt für Kabinettsangelegenheiten wird seine Dienstleistungen und seine Beratungstätigkeit weiterführen, vor allem im Zusammenhang mit den Verzeichnissen.

Das DZE erarbeitet jährliche ein Tätigkeitsprogramm und führt die vom Gesetz vorgegebenen Maßnahmen durchführen. Die bevorstehende Eröffnung des DZE und dessen Tätigkeit standen am Dienstag Abend im Mittelpunkt der Sitzung des Verwaltungsrats des Sonderfonds für das Ehrenamt im Landhaus 1 in Bozen unter dem Vorsitz des Präsidenten Arno Kompatscher.

Eigentlich sieht die staatliche Reform der Freiwilligenarbeit die Auflösung des Sonderfonds für die ehrenamtliche Tätigkeit vor. Da aber diese Reform auf gesamtstaatlicher Ebene nur in Ansätzen umgesetzt worden ist, das für Südtirol und das Trentino zustänige staatliche Kontrollgremium (OTC, Organismi territoriali di controllo) noch nicht eingesetzt worden sind und somit auch die vorgesehenen Dienstleitungszentren noch nicht akkreditiert sind, führt vorerst der Sonderfonds-Verwaltungsrat seine Tätigkeit fort. Der Verwaltungsrat des Sonderfonds für die ehrenamtliche Tätigkeit verwaltet die Geldmittel der Stiftung Südtiroler Sparkasse, die für das Ehrenamt bestimmt sind.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (6)

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  • hansi

    Aber hallo!!!! Wir sprechen immer von Bürokratieabbau und schaffen selber eine Doppelgleisigkeit – dies zum Wohle des Ehrenamtes – wollt ihr in Bozen zigtausend Leute weiterhin verar……… macht Euch doch euren Kram selber und predigt nicht nur immer Wein bzw. Unterstützung des Ehrenamtes. Fakt ist, dass das DZE seit einem Jahr im Amt ist und herzlich wenig auf die beine gestellt hat. Hies immer man muss abwarten was im terzo settore passiert. Wär es nicht angebracht gewesen die Zeit besser zu Nutzen zu Gunsten unserer Autonomie und unsere Strukturen bzgl Vereinswesen????? Bzw. einen Vorschlag auszuarbeiten und den dann vorlegen – oder sind unsere Vertreter dies nicht imstande. Fakt ist wir sind die besten im verkomplizieren – Vielen Dank für die herzliche Unterstützung der Vereine – man muss mittlerweile schon verrückt sein um ehrenamtlich verantwortung zu übernehmen ( leider gehör ich auch denen an aber wie lange noch das weis ich nicht – ist alles nur demotivierend was da abläuft) Aber nach leuete gibt es wieder heisst es so schön – jedoch mittlerweile viele vereine sich schwer tun Führungskräfte zu finden, und dies liegt auch auf der Hand warum dem so ist – schlaft und träumt weiter meine Damen und Herren in Bozen

    • gestiefelterkater

      Auch die Brut, Verwandte, Bekannte und Freunde der Edelrentner und Edelmenschen wollen wohl umsorgt sein und sich ein üppiges Gehalt, mit nicht Schweiß treibender „Arbeit“ verdienen.
      Und so müssen eben ständig Pöstchen geschaffen und neue Einnahmequellen erschlossen werden. Südtirol ist ein Eldorado für Sinnlosberufler und Speckmaden.

      • pingoballino1955

        Wäre mal interessant zu wissen,wieviele Rentenschmarotzer ein Ehrenamt ausführen.man würde nicht auf 1% kommen,dessen bin ich mir sicher.Die Ehrenamtler sollen alles gratis machen und die Schmarotzer kassieren schamlos ab,SUPER-schämt euch!

  • hansi

    Hier müsste meines Erachtens die Autonomie zum Tragen kommen!
    Da eben Vereinswesen eng verbunden mit Kultur- Brauchtum – Tradition usw… und wir uns hier doch vom übrigen Staatsgebiet unterscheiden – nuja wer weiss wie lange noch, wenn man weiterhin sooooo zusieht

  • thefirestarter

    aha, immer die Gleichen…
    nach der Sparkasse darf er nun auch noch die Freiwilligen an die Wand fahren.
    Bankomat sag ich nur.

  • sepp

    du der Verwaltungsrat und wer no ols tien des sicher ehrenamtlich isch in Südtirol jo bekannt unddieleute draussen welche ehrnamtlich wirklich was tunkriegen in galigen woll amolan blumenstrauss du undin Verwaltungsrat miessennoawoll altpolitiker das sie nett verhungern
    schmarotzer

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