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Drogenkuriere im Fernbus

Foto: Finanzwache Trient

Die Finanzpolizei hat drei Drogenkuriere festgenommen, die ihre heiße Ware in Konservendosen nach Süditalien schmuggeln wollten.

Dass die Brennerroute eine der Hauptadern der internationalen Drogenschmuggler-Bande ist, weiß man.

Nachdem die Finanzpolizei erst im Dezember zwei Männer aus Nigeria verhaften konnte, die in einem Fernbus mit 4,5 Kilogramm Kokain und Heroin – zum Teil in Konservendosen, zum Teil im Magen versteckt – unterwegs waren, ist den Fahndern nun erneut ein Erfolg gelungen.

Am Sonntagabend kontrollierten die Drogenfahnder an der Raststätte Paganella einen Fernbus, der von München nach Crotone unterwegs war.

Die Drogenhunde schlugen bei zwei Taschen an, die drei Männern aus Nigeria gehörten. In den Taschen befanden sich acht große Konservendosen, in denen sich allerdings nicht – wie auf dem Etikett angegeben – Tomaten, sondern mit Heroin und Kokain gefüllte Kapseln befanden.

Die drei Nigerianer – zwei Brüder, 26 und 29 Jahre alt, und ein 30-Jähriger –, die reguläre Aufenthaltsgenehmigungen besitzen und auch nicht vorbestraft sind, wurden anschließend in das Santa Chiara-Spital nach Trient gebracht.

Und es kam so, wie die Fahnder vermutet hatten: Zwei der drei Nigerianer hatten insgesamt 140 Drogenkapseln im Magen.

Insgesamt haben die Fahdner 479 Kapeln mit 3,5 Kilogramm Heroin und zwei Kilogramm Kokain beschlagnahmt.

Den Marktwert der sichergestellten Drogen bezifferte die Finanzpolizei am Dienstag mit 600.000 Euro.

Die drei Männer sitzen jetzt im Gefängnis von Verona ein.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • yannis

    Tomaten aus München sind in Kalabrien sehr gefragt !
    wer Dinge wie in diesen Fällen schlicht und einfach in eine unlogische Richtung transportiert, zeigt damit dass er für ein rechtschaffene Arbeit absolut nichts taugt.
    Immerhin haben sie jetzt erst mal das vom Staat bezahlte Hotel sicher.

  • gr

    et vorbestroft und a aufentholtsgenehmigung,de sein woll eha vopfiffn wordn,do weart woll eha no oando mit a bissl mehra untowegs giwedn sein

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