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    Die Entspannung

    imageAm Brenner sind am Freitag die Innenminister Italiens und Österreichs zusammengetroffen. Es ging sehr harmonisch zu.

    Die Zusammenarbeit zwischen Österreich und Italien in der Flüchtlingsfrage war erfolgreich, so jubelt das Landespresseamt.

    Die am Brenner von österreichischer Seite geplanten Grenzkontrollen seien  derzeit nicht notwendig. Das haben bei einem Treffen am Grenzübergang heute die Außenminister Italiens und Österreichs, Angelino Alfano und Wolfgang Sobotka, gemeinsam mit den Landeshauptleuten von Südtirol und Tirol, Arno Kompatscher und Günther Platter, betont.

    Im Mittelpunkt des  Zusammentreffens der beiden Minister standen die Flüchtlingsbewegungen und die Zusammenarbeit zwischen Italien und Österreich im Hinblick auf die Asylbewerbungen. Dabei wurde anerkannt, dass Italien nach dem ersten Treffen in Rom große Anstrengungen und Fortschritte bei der Kontrolle der europäischen Außengrenzen und der Registrierung der Flüchtlinge gemacht habe. In Tirol sei die Zahl der Asylanträge in der Folge praktisch auf Null gesunken. Aus diesem Grunde seien außerordentliche Maßnahmen am Brenner derzeit nicht erforderlich, wie die Innenminister heute am Brenner unisono erklärten.

    „Es war eine richtige und gute Nachricht für die Europaregion und für ganz Europa, die heute am Brenner von den beiden Innenministern bekanntgegeben worden ist“, erklärte nach dem Treffen Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.

    Eine intensive Vermittlungsarbeit seitens der Europaregion, insbesondere Südtirols, habe die verstärkte Zusammenarbeit Italiens mit Österreich bewirkt, ausschlaggebend sei aber der verstärkte Einsatz Italiens zur Sicherung der eigenen EU-Außengrenzen gewesen. „Wenn die Staaten zusammenstehen, sind auch in der Flüchtlingsproblematik Lösungen zu finden“, so Landeshauptmann Kompatscher.

    „Italien hat seine Kontrollen auch innerhalb der Staatsgrenzen ausgeweitet“, hat Innenminister Angelino Alfano am Feitag am Brenner erklärt. Besonders auf den internationalen Zügen würden verstärkt Kontrollen durchgeführt.

    Zu diesem Zweck seien zusätzlich hundert Sicherheitskräfte im Einsatz. „Wir werden diese Maßnahmen fortsetzen. Flüchtlinge, die über den Brenner nach Österreich gelangen möchten, werden wir aufhalten und auf die Aufnahmezentren in Italien verteilen“, so Minister Alfano, „es liegt uns sehr am Herzen, Grenzzäune und Barrieren innerhalb Europas zu vermeiden, auch weil diese sich auf die Wirtschaft sehr negativ auswirken würden.“

    Der österreichische Innenminister Sobotka anerkannte heute die Leistungen Italiens: „Italien hat seine Aufgaben erfüllt. Wenn dies auch in Zukunft der Fall ist, so wird dieser historische Grenzübergang mit Symbolwirkung auch in Zukunft für Personen und Menschen durchlässig bleiben.“ Tirols Landeshauptmann Günther Platter verwies seinerseits auf die „großen Anstrengungen der Euregio, um zu dieser Lösung zu gelangen“.

    Der österreichische Innenminister Sobotka anerkannte heute die Leistungen Italiens: „Italien hat seine Aufgaben erfüllt. Wenn dies auch in Zukunft der Fall ist, so wird dieser historische Grenzübergang mit Symbolwirkung auch in Zukunft für Personen und Menschen durchlässig bleiben.“ Tirols Landeshauptmann Günther Platter verwies seinerseits auf die „großen Anstrengungen der Euregio, um zu dieser Lösung zu gelangen“.

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    Kommentare (9)

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    • franz

      Eine intensive Vermittlungsarbeit seitens der Europaregion, insbesondere Südtirols, habe die verstärkte Zusammenarbeit Italiens mit Österreich bewirkt, ausschlaggebend sei aber der verstärkte Einsatz Italiens zur Sicherung der eigenen EU-Außengrenzen gewesen. „Wenn die Staaten zusammenstehen, sind auch in der Flüchtlingsproblematik Lösungen zu finden“, so Landeshauptmann Kompatscher.“ (…..)
      Na ja wenn es jetzt eine gute Zusammenarbeit gibt, dann ist das vor allem der Tatsache zu verdanken, dass Österreich Grenzen gesetzt hat. sprich mit Grenzkontrollen gedroht hat bzw. weiterhin droht und Italien dies zur Kenntnis nimmt.
      Innenminister Wolfgang Sobotka heute 13.05.2016 auf tt. com:Falls sich die Situation ändert, könnte sich aber wieder eine Notwendigkeit ergeben.(……)
      Anscheinend hat Italien mit Innenminister Alfano und LH Kompatscher endlich verstanden dass man zuerst die eigenen Hausaufgaben machen muss,anstatt die österreichischen Freunde andauernd zu kritisieren.

      • franz

        Beeindruckend der Kniefall vor Österreich von LH Kompatscher und Alfano, um dann zu behaupten es sei ihr Verdienst, wenn die Brennergrenze nicht dicht gemacht wird.
        Wobei wie schon geschrieben, sich aus Sicht Österreicher’s nicht’s geändert hat
        l’amico Wolfgang wie Innenmnister Alfano seinen Kollegen Innenminister Wolfgang Sobotka nennt, meint am 13.05.2016 auf tt. com: Falls sich die Situation ändert, könnte sich aber wieder eine Notwendigkeit ergeben.(… .)

        • ft

          Falls es morgen regnet brauchen wir einen Regenschrm. Die Plattitüden eines
          Wiener Ministers der endlich hat einsehen müssen, dass er mit seinem Kriegsgeheul
          vollkommen deplaziert ist. Nur Kompatscher hat den Depp davon abgehalten einen
          Zaun zu montieren, vor der Haustür dessen bei dem er am nächsten Tag eingeladen war. Nicht umsonst sind die Wiener bei uns so beliebt.

    • franz

      ft
      Falls es morgen regnet brauchst Du keinen Regenschirm, bei Deiner hohlen Birne ist dies kein Problem.
      Mit diesen Kommentar zeigst Du endgültig, dass die Ignoranz eines linken Kommunisten zu denen Du augenscheinlich auch dazugehörst, keine Grenzen kennt.
      Die Fakten sprechen für sich..
      Währen Kommunisten jeden Tag mehrmals ihre Meinung ändern, hat Österreich seine Meinung nie geändert. LH -SVP und Grüne in Südtirol und linken in Rom haben einsehen müssen , dass sie zuerst ihre Hausaufgaben zu machen haben und sich den Maßnahmen Österreichs beugen müssen.
      bzw. dass dummes Geschwätz und andauernde Kritik Österreich gegenüber nicht’s bringt.
      Schließlich schützt Österreich mit diesen Maßnahmen ihre Bürger im Gegensatz zu Italien die mit unkontrollierter Einwanderung und Gesetzen wie das “svuota carceri “bzw. den “DL-Depenalizzazione“ nur Immigranten völlige Straffreiheit garantiert und italienische Staatsbürger mit den Selben Gesetzen zivilrechtlich mit hohen Geldstrafen und Steuern massakriert.

      • ft

        Bla Bla eines Ignoranten der jeden Tag dasselbe abschreibt, und alle nachäfft da ihm selbst
        nichts einfällt. Der kleine Schrebergartenstaat Österreich und sein slawischer Minister
        hat einsehen müssen dass man gegen das grosse Italien und die Eu keine Zäune aufbauen darf. Alles nur sinnloses Wahlgeschrei, wie Renzi schon vor Wochen gesagt hat.

    • alfrei.44@gmail.com

      den Österreichern wären mobile Grenzzäune zu empfehlen, die sie in kürzester Zeit von einer Grenze zur anderen verfrachten können, je nachdem wie sich der Wind in den diplomatischen Beziehungen dreht, oder nicht Herr Innenminister Sobotka ?

      • ft

        Was verlangen Sie von Ignoranten die nicht einmal die primitivsten Benimmregeln kennen. Dieser „Minister“ wollte doch tatsächlich am Brenner einen Zaun aufstellen lassen, einen Tag vor er in Rom bei Alfano antanzen musste. Gott behüte uns vor solchen Politikern.

    • franz

      ft
      Alles nur sinnloses Wahlgeschrei, wie Renzi schon vor Wochen gesagt hat.(…..)
      Große Sprüche viele leere Versprechungen und nulla di fatto.
      Wie Renzi mit seinen großen Sprüchen ins Fettnäpfchen tritt, darüber lacht besonders die internationale Presse:
      Schon bei der Einweihung eines Teilabschnitts der Autobahn Salerno – Reggio Calabria hat Renzi die anwesenden Journalisten zum Lachen gebracht ( Der Großteil des Abschnitts der Autobahn Salerno Reggio Calabria ist noch nicht einmal ausgeschrieben bzw. zum Teil im bau ) 🙂 bzw. ein bereits fertiggestelltes Teil von der Staatsanwaltschaft wieder gesperrt wurde.
      http://www.unita.tv/opinioni/amici-del-fatto-la-stampa-estera-non-e-come-voi/
      Nun ins nächste Fettnäpfchen ( Gaffe ) der nächste Ausrutscher von Renzi zur Einweihung des Gotthard-Basistunnel (GBT), der in der Schweiz liegt und ausschließlich von der Schweiz finanziert wurde ( Baukosten 11,8 Milliarden CHF )
      F.Q schreibt: Renzi ha nominato l’imminente inaugurazione del tunnel ferroviario del Gottardo tra i punti di vanto per l’intraprendenza del suo governo. Peccato che l’opera – strategica anche per l’Italia perché velocizzerà il traffico ferroviario attraverso le Alpi – sia stata realizzata in Svizzera, ben al di fuori dei confini italiani.
      “Siamo l’unico Paese al mondo che sta facendo tre tunnel – queste le parole esatte di Renzi (……..)
      http://www.ilfattoquotidiano.it/2016/04/15/renzi-gaffe-internazionale-stiamo-per-inaugurare-il-tunnel-del-gottardo-che-e-totalmente-in-svizzera-lironia-social/2641585/
      Nur jemand deren Horizont nur bis zu seinen Gartenzaun reicht, kann an Renzis Spüchen ernsthaft glauben.

    • franz

      Wie “die Welt“ berichtet ist Seehofer bereit, Polizei zum Brenner zu schicken !
      Der Rückhalt für Merkels Flüchtlingsdeal mit der Türkei bröckelt. CSU-Chef Seehofer rät zur Härte gegenüber Ankara. Und bietet gleichzeitig Österreich Hilfe für eine mögliche Grenzschließung an.
      Der Rückgang der Flüchtlingszahlen sei vor allem eine Folge der geschlossenen Grenzen auf der Balkanroute. Seehofer lobt ausdrücklich die Drohung der Wiener Regierung, im Notfall die Grenze am Brenner zu schließen. „Wir würden Österreich sogar mit bayerischer Polizei unterstützen, wenn die Regierung in Wien das wünscht.“
      Außerdem wiederholt Seehofer den Vorwurf, die Kanzlerin sei verantwortlich für den Zuwandererstrom. „Die Flüchtlingskurve geht ab dem 4. September 2015 steil nach oben. Das war der Tag, an dem die Kanzlerin die Grenze für offen erklärt hat.“
      http://www.welt.de/politik/deutschland/article155356988/Seehofer-ist-bereit-Polizei-zum-Brenner-zu-schicken.html?config=print

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