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    Wehr am Brenner?

    Der österreichische Verteidigungsminister kündigt massive Grenzkontrollen mit Soldaten an. Auch der Brenner ist von den Sicherungsmaßnahmen betroffen.

    Österreichs Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil kündigte in einem Interview mit der deutschen Zeitung „Die Welt“ an, die österreichischen Grenzen mit Soldaten zu schützen und „massive Grenzkontrollen“ einzuführen.

    „Da die EU-Außengrenzen derzeit noch nicht effektiv geschützt werden, wird Österreich in Kürze strikte Grenzkontrollen hochziehen. Das bedeutet massive Grenzkontrollen am Brenner, auch mit Soldaten“, so Doskozil.

    Doskozil begründete das Vorgehen Österreichs damit, dass die Flüchtlinge durch den EU-Türkei-Deal zunehmend Ausweichrouten nehmen würden.

    Auch den Weg über den Brenner.

    Heuer seien 14.600 Flüchtlinge über die Mittelmeer-Route nach Europa gekommen, das seien 44 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (23)

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    • susi

      Gut so. Österreich handelt verantwortungsvoll und hält sich an nationales und EU-Recht.

    • einereiner

      Bravo Österreich, ihr schützt wenigstens eure Bevölkerung. Deutschland könnte ruhig mal Danke sagen.
      Und unsere SVP??? Der geht langsam der Hintern auf Grundeis, weil sie wegen 20 Jahren Untätigkeit nun auf der falschen Seite des Zaunes stehen.

    • meintag

      Südtirol kann nun zeigen wie es zivilschutzmässig aufgestellt ist. Letztes Jahr hat mir ein fanatischer Feuerwehrmann vorgeworfen dass Südtirol in dieser Hinsicht besser aufgestellt ist als ganz Italien.

    • george

      Die Südtiroler Volkspartei ist bisher immer auf beiden Seiten Wasser getragen. Nun können sie schauen wie sie zurechtkommen, wenn wieder die Grenze aufgebaut wird. Da werden der Michl Ebner uns seine gesamte Wirtschaftsuntertanen wegen ein paar Kontrollen am Brenner wieder jammern als ob sie beim Verhungern wären.

    • george

      Die Südtiroler Volkspartei hat bisher immer auf beiden Seiten Wasser getragen.

    • iceman

      die Ösis sind schon ein lustiges Volk.
      Der gesamte Militäraufwand wird um ein Vielfaches teurer, als die Aufnahme von einigen Asylbewerbern an Kosten verursachen würde.
      Wann ist denn die Familie dieses Doskozil in Österreich eingewandert ? Würde mich interessien !

      • franz

        @Iceman – http://www.iceman.it/de/oetzi-der-mann-aus-dem-Eis
        Wie viel der Militäraufwand kostet ist doch irrelevant. Es geht hier um Sicherheit und darum ihre eigenen Bürger zu schützen
        “Wann ist denn die Familie dieses Doskozil in Österreich eingewandert ? Würde mich interessien ! “ (…….) Vielleicht ist er ein Verwandter vom Iceman 🙂
        Noch rätselt eine Gruppe Politikwissenschaftler über die politische Zugehörigkeit Ötzis
        ° Ein Grüner kann er nicht sein, man hat Hirn gefunden.
        ° Italiener kann er auch keiner sein, er hatte Werkzeug dabei.
        ° Vielleicht ist er ein Schweizer, weil er vom Gletscher überholt wurde.
        Aber wahrscheinlich war er wohl ein politisch Verfolgter IS-Kämpfer auf der Flucht vor den Schützen

      • willem

        @ iceman

        Zu Ihrer Information!!!

        Wenn einem ein bestimmter Nachname nicht gefällt, dann ist er wahrscheinlich ein Nationalistit oder noch viel viel schlimmer! Der heutige österr. Politiker Doskozil stammt meines Wissens aus dem Burgenland, also aus einem Budesland, das erst seit fast 100 Jahren als solches in Österreich gilt, vorher war dieses Land unter dem Namen Deutsch- Westungarn bekannt, gehörte also zu Ungarn. Nach dem I. WK wurde es in Friedenskonferenz von Trianon Österreich zugesprochen, vor allem deswegen, weil man auf der Seite der Sieger wegen Süd-Tirol ein furchtbar schlechtes Gewissen gehabt hat, dass man eben das historische Tirol ohne Volksabstimmung geteilt und den deutschsprachigenen Teil gegen den ausdrücklichen Willen der damaligen Bevölkerung ( Petition an US-Präsidenten Wilson von allen Bürgermeistern des heutigen ST unterzeichnet mit dem Wunsch nach Respektierung des Selbstbestimmungssrechtes der Völker auch hier) einem fremden Nationalstaat also Italien zugeschlagen hat.

        Danach ist nicht die Familie Doskozil nach Österreich eingewandert, sondern umgekehrt, dieser Staat ist ins Burgenland gekommen und ist mit mehr als offenen Armen damals 1921 empfangen worden. Die spätere Geschichte bis heute hat es gezeigt, wie gut das für Burgenland war, als ein neues Bundesland Österreich beizutreten, auch wenn man sich z.B. heute diesseits und jenseits der österr. ungar. Grenze ein wenig umschaut. Im Burgenland leben dazu einige Minderheiten glücklich und zufrieden mit der deutschsprachigen Mehrheit Seite an Seite, unter anderem seit Urzeiten auch die so genannten Bgl-Kroaten, und sollte das ein kroatischer Name sein, dann ist er dort genauso autochton, wie Müller, Oberhauser oder Kotany etc.

        Bitte also zuerst ein wenig Geschichte lernen, gerade in ST!

    • richard

      Die europäische Geschichte zeigt die Macht der imperialistischen Kräfte. Wo Geld, Macht & Image vor Leben und Vernunft stehen!

      „Wo kein Mitleid, dort ist auch keine Moral! Arthur Schopenhauer – deutscher Philosoph & Autor“

      • franz

        ——————————————————————————————————-
        richard
        Gerade weil das Leben der eigenen Bürger Vorrang hat, hat der Staat nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht ihre eigenen Bürger vor unkontrollierter Immigration zu schützen. Vor ‚es ‚Schengen“ gab es ja auch schon Grenzkontrollen. Es ist doch völlig normal, dass, sich jemand ausweisen muss.
        Wer seine Identität verweigert bzw. nicht die Voraussetzungen zur Einreise hat , muss eben zurückgeschickt werden Beispielsweise weil er aus einen sicheren Land kommt. Italien ist doch ein sicheres Land zumindest sicher für Immigranten weniger für uns. ( “Dubliner Abkommen“ )

    • morgenstern

      Die Regierung in Wien hat sich wo möglich dieses Video angeschaut und daraufhin beschlossen das Volk vor diesem Mopp zu schützen.

      https://www.youtube.com/watch?v=dWL2a82Qjng

    • franz

      Die Österreicher haben vollkommen recht, da die Außengrenzen nicht kontrolliert werden, müssen eben die Innengrenzen vor unkontrollierter Einwanderung von irregulären Immigranten – Clandestini, Jihadisten – Terroristen und anderen kriminellen geschützt werden.
      Österreich schütz im Gegensatz zu Italien ihre Bürger .
      So langsam werden sich die linken vom PD in Rom und SVP/PD und Grüne in Südtirol etwas einfallen lassen müssen.
      LH Rossi von Trient war gestern anlässlich des Protests der Asylanten in Trient ziemlich wütend über solche Zustände.
      Erst werden Menschen die nicht einmal von einen Krieg fliehen auf Kosten des Steuerzahlers ( 35 € / Tag und Mann bei voller Verpflegung untergebracht + IPHon von der Caritas mit aufgeladener Sim Card , dafür bedanken sich diese Idioten mit Demos über schlechtes Essen usw.
      http://www.ladige.it/news/cronaca/2016/04/01/protesta-gruppo-rifugiati-via-brennero-strada-occupata-cartelli-traffico
      Nicht ohne Grund wurde gegen Italien ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet
      http://www.repubblica.it/cronaca/2015/12/10/news/migranti_eurostat_in_italia_91_prime_richieste_asilo-129161067/
      Und immer noch lässt Italien ( die link- güne Regierung Renzi ) Immigranten unkontrolliert einreisen und bietet ihnen Unterkunft ohne , dass sie sich registrieren lassen.
      http://www.ilgiornale.it/news/cronache/pasqua-sbarchi-arrivati-730-immigrati-1239869.html
      Bzw. holt sie vor der Lybischen Küste mit Kreuzfahrtschiffen ab, anstatt de Boote abzufangen und sie wieder dorthin zurückzubringen so wie es die spanische Regierung praktiziert.
      Das machen sich Schlepper und Flüchtlinge natürlich zu Nutze. ein gutes Geschäft wie die Tageszeitung “ il giornale“ heute schreibt ( 300 Millionen € / Jahr für die Schlepper )
      http://www.ilgiornale.it/news/politica/rapporto-segreto-sugli-sbarchi-cos-i-trafficanti-ci-beffano-1241133.html

    • roadrunner

      Habe irgendwo neulich gelesen, dass die SVP auch bezüglich der Prostitution in China verantwortlich ist. Die Saubande mischt wohl überall mit!

    • franz

      Für all die Gutmenschen die Immigration inklusive Wirtschaftsflüchtlinge also Menschen die kein Recht auf Asyl haben, willkommen heißen und auf Kosten Aller auch jener die nicht damit einverstanden sind in 4 Sterne Hotels unterbringen,( 35 € / Tag und Mann ) würde ich die kanadische Lösung vorschlagen
      Unter der Überschrift „Sponsor a refugee“ ( eine Art Bankgarantie ) können Privatpersonen die Flucht eines Menschen nach Kanada bezahlen und ihn ein Jahr lang sponsern. Zwar privat bezahlt, aber organisiert über Regierungsstrukturen. Staatlich organisierte Flüchtlingshilfe also. Insgesamt sind bisher beinahe 10.000 Syrer nach Kanada gekommen. Bis zu 50.000 sollen es im Jahr 2016 werden. Es scheint also so, als würde Justin Trudeau seine
      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2705938/Kanada-nimmt-syrische-Fluechtlinge-auf#/beitrag/video/2705948/ZDF-heute-Sendung-vom-30-M%C3%A4rz-2016
      Damit könnten linke, naive Gutmenschen und Grüne etwas Gutes tun anstatt auf Kosten anderer nur große Sprüche reißen.

    • andreas69

      Es ist unrealistisch in Anbetracht von so einer Masse von Hilfe suchenden Menschen bloß mit Grenzkontrollen Herr der Lage werden zu wollen. Wenn die Flüchtlinge es geschafft haben bis zum Brenner oder den anderen Pässen zu Österreich zu kommen sind, werden sie sich auch nicht mehr aufhalten lassen. Die Kosten für eine lückenlose Grenzkontrolle wäre auf Dauer, auch nicht von einem reichen Land wie Österreich, nicht zu finanzieren. Wenn nicht andere Nicht-EU-Länder (Mazedonien, Serbien) radikal die Grenzen geschlossen hätten, wäre dieses Projekt schon vor dem Beginn zum Scheitern verurteilt gewesen.

      • issy

        Das wird schon sein, dass die Grenzsicherungskosten hoch sein werden. Aber eins nach dem Anderen. Zuerst muss Merkels Fehler mit ihrem Sirenenhaften Lockruf (zumindest so war es bei den Migranten angekommen…) korrigiert werden. Wenn die Migranten verstanden haben werden, dass Europa sie wirklich nicht mehr will, dann werden sich auch weniger auf dem Weg machen.
        Es wird immer behauptet, dass Grenzen nichts nützen. Wenn man von 100% Schutz ausgeht, dann stimmt dies. Aber Grenzen können die Einwanderung massiv einschränken, nur schon indem sie die Preise für Schlepper in die Höhe treiben, und das kann dann nicht mehr jeder bezahlen.
        Den Migranten in Libyen muss signalisiert werden, dass sie nicht mehr über die Alpen kommen. Die, die schon in Libyen sind, wird das zwar nur zu einem geringen Prozentteil abhalten, aber diejenigen die gerade dabei sind sich zu überlegen, ob sie die gefährliche „Reise“ in Angriff nehmen, werden dann doch zu einem relevanten Prozentsatz davon abgehalten.
        Deswegen langfristig gesehen, sollte es auch im Südtiroler Interesse sein, dass den Migranten signalisiert wird, dass die Grenzen in den Norden dicht sind.

        • yannis

          @issy
          3. April 2016 um 07:41

          unterschreibe Deinen Beitrag uneingeschränkt !

          >>>>Es wird immer behauptet, dass Grenzen nichts nützen. Wenn man von 100% Schutz ausgeht, dann stimmt dies<<<<

          wenn man bedenkt dass vor dem Europaweiten Niederreißen der Grenzen, die "Einbruch und Diebstahlkriminalität" im Vergleich zu heute ein vernachlässigbarer Punkt war, trifft Deine Aussage genau den Punkt !!

          Allein im "Rheinkreis-Neuss" (KFZ Kennzeichen NE oder GV) in NRW gibt es ZWEI Haus /Wohnungseinbrüche pro jeden Tag den der liebe Gott macht.
          Genau deshalb sind bzw. waren die Kosten für eine vernünftige Grenzsicherung gut angelegtes Geld.

    • franz

      Wieso unrealistisch, wenn es das kleine Mazedonien schafft ihre Grenzen zu schützen, dann dürfte es Österreich auch schaffen.
      Der Staat hat das nicht nur das Recht sondern sogar dir Pflicht die Grenzen zu verteidigen um ihre Bürger zu schützen, notfalls mit Waffengewalt.
      Wollen wir den Teufel mal nicht an die Wand malen, trotzdem.
      Was sagt AfD-Chefin Frauke Petry und der Nahostexperte Kienzle dazu,
      . http://www.spiegel.de/politik/deutschland/petry-fordert-notfalls-schusswaffen-einsatz-gegen-fluechtlinge-an-der-grenze-a-1074816.html
      Wobei sie ganz unrecht nicht hat, sollten solche die Prophezeiungen zur Realität werden .
      So sieht es zumindest der Nahostexperte Kienzle zum “Thema Flüchtlinge und Schießbefehl. “bei Lanz
      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2650046/Markus-Lanz-vom-10.-Februar-2016#/beitrag/video/2650046/Markus-Lanz-vom-10.-Februar-2016 ( Video – 45:00 – 53::00 )

    • franz

      Wie absurd das Verhalten bzw. ihr Handeln in Sachen Immigrationspolitik der Regierung von Merkel und Renzi sind zeigt, dass sie einerseits ein Abkommen mit der Türkei abschließt damit ‚Flüchtlinge zurückgeschickt werden können bzw. den Flüchtlingsstrom zu stoppen und dafür 6 Millirden an die Türkei bezahlt abgesehen von der Visafreiheit für Türkei, was ein sehr fragliches Abkommen ist.
      Frau Wagenknecht geißelt Flüchtlingsabkommen als „schäbigen Deal“
      http://www.sueddeutsche.de/politik/uebereinkunft-mit-ankara-wagenknecht-geisselt-fluechtlingsabkommen-als-schaebigen-deal-1.2915038
      Andererseits lässt Italien alle unkontrolliert einreisen.
      http://tv.liberoquotidiano.it/video/politica/11892139/Numeri-choc-sulla-sicurezza-in-

    • yannis

      franz
      3. April 2016 um 08:06
      >>>Wieso unrealistisch, wenn es das kleine Mazedonien schafft ihre Grenzen zu schützen, dann dürfte es Österreich auch schaffen<<<

      so wird es sein !
      Man sollte den Ländern für jeden von denen was sich "Flüchtling" nennt, den sie mittels ihrer Grenzsicherung den übrigen Europa vom Hals halten, den HALBEN Tagessatz der dadurch eingesparten "Unterbringungs-Kosten" überweisen, also Nase und Tag zwischen 15 und 20 Euro.
      Damit dürften die "Grenzsicherungs-Kosten" jedwede Diskussion erübrigen.

    • franz

      Wenn die Masche mit den “Kriegsflüchtling“ nicht mehr greift, dann probiert man es halt als Gay. Die sind bei uns sicher gut aufgehoben. 🙂
      http://www.ilfattoquotidiano.it/2016/04/03/migranti-omosessuali-e-trans-in-fuga-dalle-discriminazioni-perseguitati-nei-nostri-paesi-ma-qui-servono-campi-ad-hoc/2583046/

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