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    Abgewählte PD-Chefin

    Abgewählte PD-Chefin

    Fotofinish in Leifers: Christian Bianchi gewinnt mit einem Vorsprung von gerade einmal 200 Stimmen die Stichwahlen gegen PD-Chefin Liliana Di Fede.

    Wahnsinnsergebnis in Leifers: Mit einem Vorsprung von gerade einmal 200 Stimmen setzte sich Herausforderer Christian Bianchi am Sonntag gegen Amtinshaberin Liliana Di Fede durch.

    Während Bianchi auf 52 Prozent der Stimmen kam, erreichte Di Fede nur 48 Prozent.

    Damit bekommt Leifers einen neuen Bürgermeister – und zwar einen Bürgermeister aus dem Mitte-Rechts-Lager.

    In den Reihen der SVP Leifers werden so manche aufatmen: Hinter vorgehaltener Hand hatten viele gehofft, dass Bianchi das Rennen macht.

    Auf Landesebene hatte die SVP hingegen wenig Freude mit der Entscheidung der Ortsgruppe Leifers, die keine Wahlempfehlung abgegeben wollte. Immerhin ist der PD – so Arno Kompatscher wörtlich – der „natürliche Partner“ der Volkspartei.

    Für Liliana Di Fede ist es ein bitterer Wahlabend – und vor allem auch für ihre Partei, den Partito Democratico, dessen Vorsitzende sie (noch) ist.

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    Kommentare (12)

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    • Moni

      ob da nicht der Flughafen ein Thema war vor der Stichwahl dass plötzlich die SVP wo anders war ???

    • Lucky

      Gut, dass bei den Bürgermeisterstichwahlen keine
      Frauenquote gibt, und noch die Stimmenmehrheit zählt.

    • Franz10

      Mit der dummen Blockfreiheit hat sich die Leiferser SVP – bewusst und gewollt – als Steigbügelhalter für die italienische Rechte (mit rechtsextremer Komponente) hervorgetan. Dabei muss man bedenken, dass in Leifers die SVP-Ortsausschusssitzungen immer schon auf italienisch gehalten worden sind, weil die meisten Mitglieder der deutschen Sprache kaum mächtig sind. Und die „deutschen“ Leiferer haben einen fragwürdigen Stolz darauf, eine italienische Mischsprache mit ein paar eingedeutschen Brocken zu sprechen. Die SVP-Ideologie der halb- bis ganz italienischen Großbauern dort war immer schon eine Ideologie des Geldsacks und nichts anderes.

    • alfred frei

      Ein Volltreffer für die PD-Parteistrategie:
      In Meran unterstützt die PD den Verlierer;
      in Bozen rettet die SVP den Bürgermeister über die Runden (die Landeshauptstadt hat ein neues (Gleich)-Gewicht im Lande);
      in Leifers die Krönung: die PD-Parteisekretärin und scheidende Bürgermeisterin
      übergibt den Stab der Gemeinde einem vorbeilaufenden Rechtskandidaten.
      Fazit > Investor für eine Neuausrichtung der Partei dringend gesucht > Links oder Rechts, was soll’s ?.

    • Gerry

      Freue mich schon auf die nächsten Landtagswahlen. Von den treuen Zinnsoldaten fallen immer mehr aus dem Fenster .

    • dana

      SVP Achammer und Kompatscher betreiben Wahlkampf für italienische Parteien, anders können die Renzi Auftritte und die PD Unterstützung im ganzen Land nicht verstanden werden.
      Die Geldverschwendungen mit dem Flugplatz gehen weiter, Geldgeschenke in Form von Steuernachlässen an die großen Unternehmer und Industriellen, Erhöhung und Ausweitung der GIS für die Bürger, Anstieg der Armut im Land, …, Anstieg der illegalen Einwanderung, erhöhte Anzahl an Einbrüche und Diebstähle, Vernachlässigung des ländlichen Raumes, Vernachlässigung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, …. die SVP Freunderlwirtschaft macht sich bei den Bürgern immer stärker, sehr negativ bemerkbar.

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