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    „Nicht mehr derpackt“

    „Nicht mehr derpackt“

    Konrad Mitterrutzner weist den Vorwurf des Betrugs zurück. Der Eisacktaler Finanzjongleur sagt, er sei in einen kurzfristigen finanziellen Engpass geraten, der ihn psychisch belastet habe. Die Hintergründe.

    von Artur Oberhofer

    Den Satz wiederholte Konrad Mitterrutzner mehrmals, fast gebetsmühlenartig: „Ich bin kein Betrüger, ich habe niemanden betrogen.“

    Nach seiner freiwilligen Rückkehr aus der Slowakei hatte der Feldthurnser Finanzjongleur am Dienstag ein langes Gespräch mit seinem Vertrauensanwalt Hubert Oberarzbacher.

    Laut dem Brixner Strafverteidiger sei der Fall Mitterrutzner „wahnsinnig aufgebauscht“ worden. „Dass mein Mandant mit einem siebenstelligen Betrag unterwegs gewesen sei, das stimmt nicht, ist völlig aus der Luft gegriffen“, sagt der Anwalt gegenüber der TAGESZEITUNG.

    Weitere Fragen will Hubert Oberarzbacher erst beantworten, sobald der die Akten der Staatsanwaltschaft eingesehen hat.

    Die TAGESZEITUNG ist indes in der Lage, die Version Konrad Mitterrutzners zu rekonstruieren.

    Konrad Mitterrutzner räumte demnach ein, dass im Vorfeld seiner „Flucht“, die keine gewesen sei („Wenn ich wirklich hätte abhauen wollen, wäre ich ganz sicher nicht in die Slowakei gefahren“), mehrere Personen Forderungen gestellt hätten, die er kurzfristig nicht habe erfüllen können.

    Dieser Umstand habe ihn „psychisch belastet“. Und deswegen habe er – O-Ton – „die Reise in die Slowakei“ angetreten.

    Wörtlich sagte Konrad Mitterrutzner:

    „Ich war nicht imstande, auf die Schnelle die Forderung dieser zwei, drei Leute zu erfüllen. Ich konnte ihnen kurzfristig das Geld nicht geben, das ist mir brutal auf die Eier gegangen. Das habe ich nicht derpackt. Deswegen bin ich weggefahren. Ich habe nie beabsichtigt zu flüchten.“

    LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE:

    * Wie Konrad Mitterrutzner „seine“ Luxus-Villa retten will

    * Und: Wie der Finanzjongleur seine finanzielle Situation einschätzt.

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    Kommentare (30)

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    • Ali

      Leit, wen es enko Geld no wellt, nocha miastis IATZ an seine Tür klopfn gian und enkriges holn! Sischt isches zu spät!!!

      • Tiroler

        Kein Problem, solange viele neue Investoren das Geld bei ihm anlegen kann er wieder alte Forderungen bedienen….nur mal so als Tip sollte irgendjemnd noch nicht verstanden haben wie man 48% Zinsen zahlen kann…

      • barfusler

        @Ali
        ja wenn einige dachten den Schlaueren zu spielen und sich jetzt aus irgend einem Grund nicht trauen „ihr“ Geld zurück zu holen, dann geschieht ihnen aber nur Recht.

    • Murks

      Ein kleiner „Fisch“. Bei den jährlichen Verlusten von vielen 100 Millionen bei Banken wie der Sparkasse ist alles Rechten?? Aktienverluste von 70-80 Prozent alles ganz regulär?

    • schnellermichl

      Losst den Conny endlich in Ruhe. Er ist schon gstraft genug.

    • Cif

      lol..der war gut schnellermichl, würdest du das auch sagen, wenn dein
      Geld dabei wäre?

    • barfusler

      mindestens wenn nicht noch die größeren Gauner sind jene die ihm das Geld um diesen Zinssatz zugesteckt (und nicht Anvertraut) und ihn dann damit unter Druck gesetzt haben, denn die wussten garantiert dass da was faul sein muss. Lieber als sich halt selber die Finger dreckig zu machen sind sie das für sie kleinere Risiko (erwischt zu werden) eingegangen… nehme ich mal an

    • George

      Wie lange wollt ihr diese abgedroschene Geschichte noch breit treten?

      • barfusler

        wie lange willst Du dir diese breit getretene abgedroschene Geschichte noch anhören 🙂

      • Franz

        Ich finde auch Geroge hat recht, lustiger wäre es doch einen Artikel über die grünen Ökofreaks zu schreiben, die gerne Wasser predigen und Wein trinken, gegen Windräder bzw. Wasserkraftwerke wettern, aber selbst weder auf Strom noch auf’s Auto verzichten.
        Irgendwie schon ein lustiges Völkchen diese Grünen.
        Dann fordern sie noch gemeinsam mit den Kommunisten offene Grenzen für alle. Dass mit den tausenden Flüchtlingen ein paar IS- Kämpfer – Jihadisten mit einreisen, wollen sie abstreiten die Grünen und die Linken.
        Was hat er im Kühlschrank
        Für diesen Typus ist Ernährung Kampf. Gegen Konsum, gegen Gentechnik, gegen Denaturierung. Im Kühlschrank hat er alles, was bei der Darmflora für Kirmes sorgt, aber weder für ein romantisches Dinner zu zweit noch für einen rustikalen Männerabend taugt. Jede Menge Kulturen, aber nix zum Essen: Der selbst gestampfte Sauerkrautsaft, der pilzbehelmte Kefir und das grob gemahlene Dinkel-Amaranth-Brot locken höchstens Ernährungsabenteurer, die im Flachmann die nötigen Umdrehungen mitbringen, um das Zeug runterzuspülen.
        So sieht er aus
        Sein Outfit signalisiert: Keinen Sex bitte, ich verdaue. So grob wie sein Frühstücksmüsli sind auch seine Pullover. Jute statt Plastik. Gut gebaut ist er, fast ein bisschen zu knochig. Die Klamotten, die er beim Sport vollschwitzt, taugen, über Nacht auf dem Balkon ausgelüftet, am nächsten Tag fürs Büro. Alles Natur.

        • Verwunderlich

          @Franz,

          wieso schreibst du von dort und von da drüben… tust so… als gehöre das abgeschriebene hier her… auch wenn du recht hättest… das versteht ja keiner… nicht mal ich… und mich nimmt keiner ernst…

          • Franz

            Verwunderlich
            Erstens ist der größteTeil nicht abgeschrieben, zweitens wo liest Du etwas von dort und von da drüben ?
            Dass Dich keiner versteht bzw. nicht ernst nimmt, kein Wunder Verwunderlich. 🙂

            • Verwunderlich

              Franz,

              und so soll es auch bleiben…. deiner meinung nach… es ist ja auch am einfachsten… unverständlich kompliziert sich auszugeben…

    • bergbauer

      I derpackt a manchmol nimmer….

    • Frage?

      5!!!!!!! ARTIKEL wegen diesem SCHAAS?

      Könnte man das jetzt nicht alles zu einer Geschite zusammenfassen und Platz für WICHTIGERES schaffen?

      Was ist schon passiert?

      Viele GIERIGE VOLLKOFFER haben ihm womöglich bedenkliche SUMMEN an fragwürdigem Geld zur VERMEHRUNG überlassen und dabei ein wenig durch die Finger geschaut.
      Die geschädigten SCHWAZGELDSPEKULATEN haben die ALLGEMEINHEIT geschädigt weil sie das Geld dem FIKUS zur VERSTEUERUNG vorbehalten haben!
      Ich kann da an eine Fernsehserie erinnern, GAUNER gegen GAUNER, ich kann nur schmunzeln über soviel Dummheit.

      Was ist denn passiert, der „Gute“ hat in der Heimat seiner neuen Braut, ein paar Tage Urlaub in einem Hotel, das gerademal die 1/2 (Hälfte) eines Hotelzimmers in Gröden kostet gemacht und ist nach dieser „Nachdenk und Relaxfahrt“ wieder vom „Ausflug zurückgekehrt, weil die „Wettervorschau“ sehr schlecht war…..

      Also bitte, nicht fünf (5) sondern alles auf eine(1) Geschichte zusammenschrumpfen.

      • Frankfurta

        Dich scheint die Geschichte doch am meisten zu interessieren, oder warum verteidigst du den Mann unter jedem Artikel?? Und die Neuigkeiten von morgen sollen schon gestern im Artikel gestanden haben, macht Sinn…

        • Frage?

          Bitte nenne mir „die“ Artikel (warum verteidigst du den Mann unter jedem Artikel) ………., ich habe bisher einen einzigen Satz gepostet, der ein Frage nach den „Geschädigten“ war!

          Ich kenne den Typen nicht, kann mir aber eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, wenn ich mehr von den Umständen wie Berufsbefugnis, Kunden und versprochene Zinsen lese.

          • Frankfurta

            Du änderst zwar deinen Namen, dein Schreibstil ist jedoch wie ein Fingerabdruck. 🙂

            • Frage?

              Ich ändere nie meinen Namen!

              Ich glaube @anton von der Redaktion könnte und darf dir das sicher bestätigen!

              Ich habe zu dieser Sache nämlich außer GRINSEN keine Meinung!

      • Gebi Mai

        Gibt es einen Schaden? Wenn ja, wie hoch ist der zu beziffern.

    • Ploner Helmuth

      Das riecht nach einem verfrühten „Sommerloch“ der TZ…peinlich,peinlich, jeden Tag derselbe Kas!!!

    • Franz

      Wer so blöd ist auf dieser Art zu spekulieren bzw. jemand ohne Dokumentation Geld an zu vertrauen , ist selbst Schuld. Genauso kann man ins Spielkasino gehen und zocken.
      Wer dabei verliert hat halt eben Pech gehabt.
      Der größere Betrug findet durch Banken statt die z.B durch manipulieren des LIBOR .Anleger um ihr Geld bringen. Wo Brocker in einen einzigen Tag 50 Milliarden € verschieben dabei einen BONUS von 120 Millionen kassieren und die Anleger um ihre Anlagen bringen, so wie bei der Deutschen Bank .
      Bericht vor zwei Tagen „ Die Deutsche Bank“ zdf
      http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bank-zahlt-in-libor-skandal-rekordstrafe-a-1030160.html

    • Ali

      @ Frage: Bevor Du Komentare abgiebst, lern zuerst Deutsch und fehlerfrei Schreiben!!!

      • Frage?

        Ali………….sprekta deitsch?

        noch schreibt man Kommentare und nicht Komentare,
        noch schreibt man abgiebst mit „i“, nicht mit „ie“,
        noch schreibt man lern mit „e“ am Ende, also „lerne“,
        noch schreibt man …..fehlerfrei schreiben, also „schreiben“ KLEIN!!

        DUDEN hilft weiter.

        Gerne füge ich aber für Dich, meinem Post das „ch“ für die Geschichte bei.
        Beste Dank, dass Du mich auf diesen Flüchtigkeitsfehler aufmerksam gemacht hast!
        Bei krampfhaftem LESEN habe ich noch einen Ausdrucksfehler gefunden,
        man „LESE „…. vorenthalten…“ statt vorbehalten……..

        Bitte bleib bei deinem üblichen Dialektgekritzel, in einem Satz mit zehn Wörtern, vier Rechtschreibfehler, nicht Tip oder Flüchtigkeitsfehler, das ist sensationell!

        Wie schon in der Einleitung erwähnt, FÜR MANCHE:
        „Deitsche Schbrache, sein schwere Schbrache“

    • walter

      Die Laubensassa sagt:
      Konrad Mitterrutzner beruhigt seine Gläubiger: „Ich habe euer Geld in Sparkassen-Aktien angelegt.“ 🙂
      wie unser Freund Andreas! 🙂

    • moogli

      Wer bei diesem Herren sein Geld verloren hat tut mir nicht leid! Wie kann man so naive sein und auf hohe Zinsen hoffen, wenn man genau weiß, dass im Moment die Anlagen (außer bei gewissen Börsenanlagen) fast auf Null sind!
      Wie kann dies ein Privater schaffen, wenn die Banken (siehe Sparkasse) solche Desaster verursachen.
      Laut Zeitungsberichten haben gewisse „Anleger“ Bankkredite aufgenommen vor lauter Geldgier, diese Ignoranten.

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