Du befindest dich hier: Home » Chronik » „Freiheit ist Verantwortung“

„Freiheit ist Verantwortung“

In einer Videokonferenz mit Regierungskommissär Vito Cusumano und Ordnungskräften erörterte LH Arno Kompatscher, wie die Kontrollen der Landesbestimmungen zum Neustart aus der Coronakrise erfolgen sollen.

Die vielen Bestimmungen rund um die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus und das neue Landesgesetz zum Neustart in die Phase 2 stellen auch die Ordnungskräfte in Südtirol vor eine große Herausforderung. Wie diese bei den entsprechenden Kontrollen vorgehen sollen, stand am heutigen Mittwoch im Zentrum einer Videokonferenz des beim Regierungskommissariat angesiedelten Ausschusses für öffentliche Ordnung und Sicherheit, an dem auch Regierungskommissär Vito Cusumano und Landeshauptmann Arno Kompatscher teilnahmen.

Der Landeshauptmann dankte den Ordnungskräften für deren Professionalität, Geduld und Einsatz in einer absolut schwierigen Ausnahmesituation: „Sowohl in der ersten, akuten Phase als auch jetzt bei der schrittweisen Rückkehr in die Normalität sind die Ordnungshüter in der verantwortungsvollen Rolle, vor Ort die Einhaltung der geltenden Bestimmungen zu kontrollieren.“ Die Ordnungskräfte hatten in den letzten Wochen die schwierige Aufgabe, Regeln durchzusetzen, welche die bürgerlichen Freiheiten massiv eingeschränkt haben, noch dazu in einer sich ständig verändernden Rechtslage auf Staats- und auf Landesebene. Der Landeshauptmann drückte seine Anerkennung dafür aus, dass es trotz dieser schwierigen und angespannten Situation in den allermeisten Fällen gelungen sei, diese Aufgabe zielgerecht und in angemessen Form zu bewältigen.

Nun gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Der Ansatz sei, zuerst zu ermahnen, zu erklären und zur Einhaltung aufzufordern, erklärte Kompatscher nach dem Treffen: „Erst in einem zweiten Moment soll gestraft werden.“

Um allfällige Fragen rund um die Auslegung der Landesbestimmungen zu klären, gibt es zwei Gremien. Eine Arbeitsgruppe aus dem Generalsekretariat des Landes Südtirol und Vertretern des Regierungskommissariats wird schon in den nächsten Tagen soll es zum Beispiel genau definieren, was unter „Ansammlungen“ zu verstehen ist oder unter welchen Bedingungen eine Ein- und Ausreise ohne Quarantänepflicht erfolgen kann. Ein weiterer ständiger Tisch wird sich hingegen um Klärung von Fragen rund um die wirtschaftliche Aktivität kümmern.

Besonderes Augenmerk will man auch auf die Jugend richten. „In einigen Gebieten haben die Ordnungskräfte festgestellt, dass Jugendliche die Vorsichtsmaßnahmen auf die leichte Schulter nehmen“, berichtet Landeshauptmann Kompatscher.  Hier soll es unter anderem eine Bewusstseinskampagne geben.

Insgesamt wurde einmal mehr unterstrichen: „Freiheit ist Verantwortung. Es geht also nicht darum, die Bürgerinnen und Bürger einzuschüchtern oder zu verärgern, sondern diese Verantwortung nun wahrzunehmen und sie notfalls auch einzufordern“, fasst Kompatscher zusammen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (47)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • rota

    Falsche Freiheit versagt in dem tolerierte Verantwortungslosigkeit zur politischen Verantwortungsunfähigkeit wird.
    Wären manche Leute nur beim Philosophieren geblieben!

  • goggile

    Lullts enk gegenseitig in Honig ums maul und kassiert weiter. DAS dimme volk war nicht imstande ALLE ZU STÜRZEN!

  • batman

    FREIHEIT IST VERANTWORTUNG?

    • michaelmamming

      Natürlich ist Freiheit Verantwortung. Denn meine Freiheit geht nur bis dahin, dass ich Deine Freiheit nicht einschränke! Ich bin also für Deine Freiheit mitverantwortlich. Und Du für meine!

      • n.g.

        Bla bla bla… Du hast in deinem Leben sicher auch schin Influenza gehabt, bist rumspaziert und hast irgendwelche Leute angesteckt… wie wohl jeder von uns…… Und vielleicht hast du dann einen von den alten Leutchen indirekt angesteckt und der ist dann an Lungenentzündung gestorben. Die Wahrscheinlichkeit ist groß das jeder von uns schon mal jemanden *umgebracht* hat. Und jetzt von Freiheit, Maskenpllicht und Abstand zu reden ist etwas scheinheilig!

        • n.g.

          Ich trage die Maske weil ich muss, ich halte Abstand weil ich muss und nicht wegen dem Quatsch der zur Zeit abläuft!

          • mannik

            Der „Quatsch“ kann Leben schützen. Vielleicht ist ihr eigenes nicht gefährdet, aber vielleicht gefährden Sie andere.

        • michaelmamming

          Das kann natürlich durchaus sein. Macht die Sache aber nicht besser. Und ändert nichts daran, dass Freiheit mit Verantwortung verbunden ist. Ob die aktuell geltenden Regeln übertrieben sind oder gerechtfertigt, vermag niemand mit Sicherheit zu sagen. Aber fällt uns ein Zacken aus der Krone deswegen? Mir nicht. Ich geniess es ehrlich gesagt sehr, dass mir die Leute nicht mehr so sehr auf die Pelle rücken wie noch vor zwei Monaten. Dass viele nun um ihre Existenz fürchten, verstehe ich gut. Umso mehr ist die Verantwortung aller gefragt, damit wir aus dem Schlamassel möglichst schnell rauskommen. Und wie gesagt: Ob die Regeln gerechtfertigt sind, weiss ich nicht. Aber sie gelten nunmal und deren Einhaltung wird als Gratmesser hergenommen, weil leider im Moment nichts besseres zur Verfügung steht.

          • n.g.

            Der Quatsch, wie ich es formuliere ist der, dass das ganze Jahr Medien und Politikern vorgeworfen wird das alles anders ist wie sie es sagen! Aber genau jetzt glauben alle den Unsinn! Es ist etwas kurz gedacht einfach dann zu sagen, wir sollten zusammenhalten um schnell aus dem Schlamassel… Denn das Kind ist wie du sagst in den Brunnen gefallen und die Schäden sind viel zu gross um das zu rechtfertigen. Was ist wenn sich rausstellt das es übertrieben war… was ist dann? So viele Existenzen vernichtet,… das ist auch Leben… der Tod hat, ist das Ende… viele müssen noch 30 Jahre leben und kommen nicht mehr auf die Füße obwohl sie all ihre Hoffnungen in ihre Projekte gesteckt hatten. Ich weiß das, wir haben in Italien keine Privatinsolvenz wie in Deutschland, nicht jeder kann so einfach Konkurs anmelden… ne ne, so einfach ist das nicht wie du es beschreibst. Nochmal, was ist WENNS überzogen war… was ist DANN!

        • mani53

          Finde du schreibst das genau richtig aber die Politik will die Wahrheit nicht hören. diese Panik mache wird mehr Menschen in den Ruin treiben alls das Virus töten kann

  • n.g.

    Eben beim Einkauf ca. 80 Jährigen Mann gesehen. Stand vor der Türe, medizinische Maske auf, kleines Loch raus geschnitten um durchs Loch rauchen zu können. Er nimmt sich wenigstens ein bischen FREIHEIT!
    Da kann sich Komoatscher lange die Jugendlichen vir nehmen! Wach auf *guter Mann* die Leute tzn was sie willen und du wirst es auch nicjt verhindern können! UND RECHT HABEN DIE LEUTE!

    • ohnehirnlebtmanbesser

      Oh n.g. Ein kleines Loch kann Freiheit sein. Zum rauchen. Aber mal ehrlich. Welches Zeug hat du heute geraucht.? Ein besorgter Hirni

      • n.g.

        Nicht alle haben so viel Angst vor dem Tod wie du vielleicht. Jedenfalls kann er und ich Selbst entscheiden ob wir dran sterben wollen oder nicht! Hab auch deine Komentare hier gelesen, nun ja, etwas Facebook verseucht… deinen Schreibst findet man nur dort.. keine Zahlen, keine Fakten… nicht mal ne Meinung… einfach Spruch raus, wichtig gemacht… heiße Luft mein Freund!

  • ohnehirnlebtmanbesser

    Oh Herr Kompatscher. Freiheit ist, wenn man immer mit demokratischen Mittel gegen extremes rechtes und linkes Gedankengut kàmpfen darf. Ihr Hirni

    • n.g.

      Mal abgesehen davon das dir und vielen anderen hier das Thema Covid ohnehin egal ist denn sonst wäre euch Links undRechts, Italien oder Politikergehälter zu Zeit egal! Der Bart ust schin so lang das ich mich darüber nicht auslassen will!

  • michaelmamming

    @n.g.
    Die letzten zwei Monate kann man nicht mehr rückgängig machen. Der Schaden ist zweifelsohne gross. Und umso mehr sind die im Vergleich doch lächerlichen Bestimmungen, Mundschutz zu tragen und Abstand zu halten, einzuhalten. Denn sonst könnte der Lockdown erneut kommen.

  • michaelmamming

    @n.g.
    Und so gesehen ist Freiheit eben Verantwortung. Ob die Politik beim Beschluss des Lockdowns diesen Grundsatz berücksichtigt und in ihre Entscheidungen mit einbezogen haben, weiss ich nicht. Ist für unser tgl. Verhalten in diesen Tagen aber auch irrelevant.

    • n.g.

      Eben nicht! Wenn die Politk in so einer *Krise* schon in Panik verfällt dann möcbte ich nicht wissen was passiert wenn wir eine Echte bekommen!. Du scheinst vernünftig zu sein, wenigstens argumentierst du…, nicht wie viele Andere hier und *nur* darum wiederhole ich jetzt was ich schon des öfteren hier schrieb. 30.000 Tote jetzt, 25.000 Tote 2016/2017 an Influenza. Worin liegt der Unterschied dann von heute zu 2016…..? Damalige Grippe war aggressiv, auch vorher gabs schon solche Pandemien und diese hier ist jetzt ganz neu. 25.000 gestorben, trotz Impfung! Selbst viele Ärzte haben in TV usw. gesagt das die Dunkelziffer um einiges höher gewesen ist da bei Influenza in Totenscheine nicht das Virus reingeschrieben wird sindern ift nur Lungenentzündung…! Und bei den 30.000 weiss man inzwischen, kann niemand abstreiten, das alle in der Statistik sind die positv waren. Wenn man dem in Zukunft fokgen will dann müssen wir alle paar Jahre Masken tragrn und Abstand halten… soll das wirklich die Zukunft sein?

      • n.g.

        Es ist eben kein Unterschied! Dann soviel Schaden durch einen Lockdown zu verursachen wobei es genau das selbe schon öfters gab ist absolut unverantwortlich! Es dann hinzunehmen, zu sagen es ist nun mal so, noch viel mehr! 2016/2017 im Winter gabs 300.000 Grippetote in Europa, 600.000 die nacher an den Folgen noch gestorben sind. Eo waren dann damals die Politiker, die ängstlichen Rum-Jammerer!?

        • n.g.

          Weils dieses Mal anders wäre? Wo denn… 1,5 Monate ALLES ZU, ein paar nichtsnutzige Maulkörbe und Abstand, wir 2 Meter, die einen nur nen Meter, die anderen am liebsten 50…und das soll jetzt geholfen haben… das glaubt doch nur der Dümmste dann!

          • michaelmamming

            Nun, das ist Hygienelehre. Medizinstudium, drittes Jahr. Und letztendlich eine Milchmädchenrechnung. Keine Kontakte, keine Übertragung. Ob 1m, 2m oder mehr? Das zeigt nur, dass die Politiker dieser Welt nicht miteinander reden. Je weniger Kontakte, desto besser.

      • michaelmamming

        Mir wärs recht. Aber Spass bei Seite. Ich fürchte, dass es ohne Maßnahmen nicht bei den 30000 geblieben wäre. Dass die Influenza einfach so hingenommen wird, ist natürlich genauso falsch. Allerdings gibts da wenigstens Impfungen. Nur dass die eben zu wenige machen. Ist sicher diskussionswürdig.
        Was das Theater mit „an oder mit“ Covid verstorben betrifft, konnte ich noch nirgends lesen, wieviele nicht an sondern mit Covid gestorben sind. Und was war denn die Todesursache der Toten mit Covid? Verkehrsunfall? Ok. Der gehört nicht in die Statistik. Herzversagen? Der gehört schon rein, denn die Covidpneumonie löst das Herzversagen aus. Wäre interessant zu wissen.

        • michaelmamming

          Das „mir wärs recht“ bezog sich auf die Abstandsregel. Nur um Missverständnisse zu vermeiden!

        • n.g.

          Das meine ich aber damit… ich und nicht wenig andere bezweifeln ob mehr gestorben wären. Guck dir das Video, Pressekonferenz von Dr. Püschel an…!
          Impfungrn Influenza ist auch so ein Thema… Die wenigsten wissen das die Monate , Jahre vorher sozusagen voraus berechnet wird. Welcher Virus kommt und welcher nicht. Dann kommts dazu das die Impfung nicht den Stamm abdeckt der gerade….! Erst vor wenigen Jahren so passiert.
          Wenn triffts hauptsächlich? Menschen ab 60,die meisten ab 80. Es ist hart, niemand will das sagen und wahrhaben aber jede beliebige Infektion hätte viele dieser Leute auch dahin gerafft. Ja, einige hätten länger leben können… aber weisst du, weiss ich ob deren Leben auch wirklich lebenswert war? Nicht falsch verstehen aber ich kenne zu viele alte Leute…. da frag ich mich, ist das noch Leben! Man kann sie auch nicht fragen, sie wüssten es gar nicht mehr!

          • michaelmamming

            Da kommen wir hetzt in einen Konflikt, den die Zivilisation seit langem ausblendet. Und mit dem ich mich als Chirurg trotzdem nahezu jeden Tah beschäftige. Wo setze ich die Grenze an? Diese Frage wird, so traue ich mich zu wetten, nie beantwortet werden können! In den allermeisten Fällen ist es noch Leben. Das sehe ich in meiner tgl. Arbeit.

  • michaelmamming

    Ich war hier im Kh Brixen als Chirurg nicht direkt auf den Covid-Stationen tätig gewesen, allerdings sind wir auch hier dem Ansturm nur Herr geworden, indem wir chir. Stationen geräumt haben, um Platz für die vielen Corona Patienten zu machen. Wo die oft angeführten Horden von Influenzapatienten in den letzten Jahren untergekommen sind, weiss ich nicht. Möglich, dass unsre mitteleuropäischen KH Kapazitäten für die Influenzapatienten ausreichen und nun durch die zusätzlichen Coronapatienten ans Limit kamen. Macht die Sache natürlich nicht besser, dass wir die Influenza inzwischen als gegeben hinnehmen.

  • n.g.

    Dann beantworte mir, da du vom Fach bist bitte eine Frage. Ärzte in deutschen Kliniken sagten im Tv das endlich umgedacht werden muss. Viele der alten Leute wären vor Covid mit ähnlichen Symptomen niemals auf eine Intensiv Statiin gekommen. Das sei nur jetzt der Fall. Was soll das dann jetzt? Die Leute wurden vorher auch betreut, gepflegt aber im Wissen, die Zeit ist für viele solcher alten Leute einfach gekommen. Bei Covid wird jeder *zwangsbelebt*

    • michaelmamming

      Wie die Handhabe in Deutschland ist, weiss ich nicht. Die „Richtlinie“, dass bestimmte (nämlich schwer vorerkrankte) Patienten auch an einer „normalen“ z.b. bakteriellen Pneumonie gestorben wären und daher nicht auf Intensiv kommen, ist ein ethischer Grundsatz, der zumindest hier in Südtirol befolgt wurdn. Kann sein, dass die Deutschen Kollegen dem Druck der allgemeinen Panik nicht standhalten konnten. Mir ist kein Fall in unseren KH bekannt, wo ein Patient „zwangsbelebt“ worden ist. Wo keine Hoffnung besteht, wird auch nicht übertrieben. Trotzdem brauchten und bekamen diese Patienten angemessene medizinische Versorgung zur Begleitung in den Tod. Und daher auch die ausgeschöpften Kapazitäten. Man kann doch niemanden einfach ohne Hilfe zuhause ersticken lassen.

  • n.g.

    Pandemien, Influenza einfach mal googeln… die Zahlen waren die selben wie jetzt! Hm… vor Jahren waren 25.000 in Italien zu wenig… Jetzt reichen angebliche 30.000 die gesamte Gesellschaft um Jahrzehnte zu betrügen. So nenne ich das jedenfalls.

    • michaelmamming

      Die Zahlen kenne ich. Und wie gesagt. Ohne Massnahmen wären durch Covid noch viel mehr in Gefahr gewesen.

      • michaelmamming

        Ich hab mal kurz hochgerechnet, anhand der Angaben, die Anfang März zur Sars-Covid19 bekannt waren (soweit ich mich ungefähr daran erinnere). Damals ging man davon aus, dass 80% der Infizierten symptomlos sind. Wären bei ca. 60% Durchseuchung auf die südtiroler Bevölkerung gerechnet ca. 320000 Personen gewesen. Bleiben etwa 65000 symptomatische (=20% der Infizierten). Wenn davon 5% intensivpflichtig geworden wären, wären das etwa 3200 gewesen. Selbst wenn wir die Intensivkapazitäten auf 100 Betten aufstöcken hätten können (für mehr hätte definitiv das Personal gefehlt), wären also sicher an die 3000 Personen gestorben. Bzw. mehr, denn von den 65000 symptomatischen wären gar einige tausend stationär zu behandeln gewesen oder zuhause verstorben. Nicht zu bewältigen. In keinem Land der Welt.
        3000 Influenza Tote in Südtirol gabs sicher schon lange nicht mehr.
        Ob die jetzt geltenden Mundschutz und Abstandsregeln gereicht hätten? Ich weiss es nicht. Möglicherweise. Allerdings nur, wenn die Disziplin entsprechend gegeben wäre. Und das bezweifle ich (was zugegebenermassen auch irrelevant ist!).

        • n.g.

          Aber sagen wirs mal offen, ich sage es offen, die Maßnahmen dienen dazu die Infektionen und damit verbundenen schweren Verläufe beherrschbar zu machen und NICHT, wie so viele glauben, alle retten zu können. Das Virus auszurotten. Ich denke sie werden mir Recht geben das selbst mit dem was wir an Regeln haben, wenns noch härtere wären, das Virus nicht aufzuhalten ist. Was passiert dann eigentlich? Frau Merkel hats mehrfach gesagt, die Zahlen müssen unter einem gewissen Level bleiben damit die Sanität nicht überlastet wird. Sie hat nicht gesagt das weniger dran sterben werden! Ja, jedem kann dann die Behandlung bekommen die er brauch wenn nicht mehr in die Klinik bekommen als Betten sind,. Es ist aber eine Utopie zu glauben das wir Covid von all denen fern halten können für die es am gefährlichsten ist! Wir gewinnen nur Zeit, für manche Lebenszeit aber ob die für alle, wie oben beschrieben, wirklich lebenswert ist… nun ja!
          Eine Zahl zum nachdenken… gestern Maybrit Illner… Studien zufolge sterben DURCH den Lockdown später ca. 1.2 Millionen Kinder weltweit. An Armut… Hunger…. in den ärmeren Ländern. Das wird auch so kommen, das will aber niemand wissen. Mal abgesehen, das ist weit weg, das steht dann nur ei mal im Jahr in der Zeitung usw.
          Die Menschen glauben sie retten jetzt so viel Leben. Das sie auch welches nehmen… so weit denken die wenigsten ! Und müsste ich mich entscheiden dann rette ich mit nicht so drastischen Maßnahmen das Leben der Jugend!
          Übrigens, Leben retten… Flüchtlinge, Hundertausende Tote, Syrien, Jemen… die Liste ist lang… das interessiert hier niemanden.. soviel zum *Leben * retten aber stirbt nur ein Südtiroler der es vielleicht nicht tun hätte müssen, ist der Aufschrei gross!

          • michaelmamming

            Sicher. Das Ziel war immer, die Patientenzahlen so niedrig zu halten, dass nicht alle auf einmal medizinische Betreuung brauchen. Und damit kann man auch mehr Leben retten. Wie lange das dauert? Wir hoffen, nur bis zur Entwicklung eines Impfstoffes.
            Ich möchte nicht sagen, dass die Massnahmen im März und April nicht überzogen waren. Ich weiss es nicht. Ich möchte aber sagen, dass die jetzt noch gültigen Massnahmen, insbesondere Mundschutz und Abstandsregel doch eigentlich recht einfach einzuhalten sind. Für die Gastronomie vielleicht nicht. Und da habe ich leider auch kein Patentrezept. In allen anderen Bereichen des Lebens aber sehr wohl.
            Was die Folgen für die dritte Welt betrifft, haben Sie sicher Recht. Dieses Problem bestand aber auch schon vor Covid. Wenn wir ganz plakativ mal sagen würden, ab 70 gibts keine medizinische Betreuung mehr, dann könnte jede Menge Geld für die dritte Welt locker gemacht werden. Das ist ein Dilemma, in dem wir stecken. Allerdings gilt das auch für die Wirtschaft und jeden persönlichen Luxus. Brauche ich einen BMW oder reicht mit ein Dacia? Dann könnte ich die Differenz in die dritte Welt spenden.

  • drago

    Der LH hat seine übliche Lösung (die die Lösung aller italienischer und auch anderer Politiker ist) gefunden: Arbeitsgruppen einsetzen. Da wird alles gut.

  • n.g.

    Ich wollte damit nur anprangern das die Diskussion scheinheilig ist! Es sterben Menschen durch Covid und Menschen wegen eines Lockdowns. Das wird aber nicht eingerechnet bzw. von Vielen nicht wahrgenommen. Hauptsache uns gehts gut, so wird gedacht! Das es dieses Problem vorher schon gab, legitimiert nicht was jetzt getan wird.
    Grundrechte, die gestrige Diskussion…. In der deutschdn Verfassung steht an erster Stelle Die Würde eines Memschen ist unantastbar, 2. Die Freiheit…. 3. Das Leben….! Als die Rechte formuliert wurden hat man sich etwas dabei gedacht. In der gesteugen Diskussion bei Maybrit Illner hat ein bekannter Journalist genau meine Meinung zu dem Thema wieder gespiegelt. Warum steht „das Leben… * erst an dritterStelle und davor Freiheit. Er hats an einem Beispiel fest gemacht… würde das Leben vor Freiheit stehen dann müsste der Staat auch Auto fahren verbieten , das Rauchen usw. Der Staat ist dann so zu sagen der Mensch der mich mit Covid infiziert. Er nimmt mir mein Leben indem das ers mir verkauft, er lässt zu das ich im Verkehr getötet werden kann. Er ist es, im Bild zu bleiben, der keine Maske auf hat. Ein Leben wie wir es kennen wäre demnach nicht möglich wenn nicht meine Freiheit mehr zählen würde! Spinnt man das Ganze weiter dann bedeutet das, dass ich keine Maske tragen muss, der Staat macht es auch nicht und nimmt meinen Tod somit in Kauf. Es liegt dann an mir MICH zu schützen. Das ist meine Freiheit! Mich selbst in Gefahr zu bringen ist auch meine Freiheit! Aber wie in dem Beispiel erklärt, wenn ich keine Maske tragen will(der Staat Rauchen und Verkehr) dann hab ich das Recht auf die Freiheit. Wenn jemand sich schützen will ist das sein Recht, seine Freiheit. Und genau dieses Grundrecht wird gebrochen, Freiheit und es kann nicht durch das Recht auf Leben aufgewogen werden. *Seltsamer Weise* hat besagter Journalist keine Gegenwehr bekkmmen! Sagt dich einiges aus..!

  • michaelmamming

    Trotzdem ist Freiheit mit Verantwortung verbunden.
    Um das Beispiel mit dem Autofahren aufzugreifen: Der Staat stellt mit der Strassenverkehrsordnung die Rahmenbedingungen, die er für sinnvoll hält, um das Autofahren möglichst sicher zu machen. Er geht also einen Kompromiss zwischen Recht auf Freiheit (ich fühle mich nur frei, wenn ich mit 200 Sachen durch Bozens Altstad donnern kann) und Recht auf Leben (wenn ich das tue, riskiere ich das Leben anderer und meines) ein. Mit den Masken und der Abstandsregel macht er es genauso.

  • michaelmamming

    Dass die Diskussion teils scheinheilig ist, mag schon stimmen. Wichtiger ist doch aber, dass sie konstruktiv ist, uns weiter bringt.
    Dass es bereits vorher ungerecht in der Welt war, macht die Sache natürlich nicht besser. Allerdings wurde auch schon vorher versucht, diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Zwar oft zu zögerlich, aber immerhin. Dass man sich erst um andere kümmert, wenn es einem selbst gut genug geht, denke ich ergibt sich aus der Natur des Menschen. Und auch das sehe ich in meiner tgl. Arbeit. Gehts mir nicht gut, bin ich nicht ausgeglichen, leidet die Qualität meiner Arbeit darunter.
    Was sich genauso niemand fragt ist, was mit der Wirtschaft passiert wäre, wenn wir der Pandemie freien Lauf gelassen hätten? Hunderttausende, nein Millionen alleine in Italien wären für Wochen krankgeschrieben worden. Wenn wir ihre medizinische Versorgung nicht gewährleisten hätten können (und Millionen hätten wir unmöglich behandeln können), wären möglicherweise Millionen arbeitsunfähig geworden. Abgesehen von der Panik, die sich bei Millionen nicht behandelbarer Menschen entwickelt hätte…

  • n.g.

    Nun, genau das bezweifle ich! Ich bezweifle das so viele krank geworden wären. Es wären mehr gestorben, das ist Fakt , man hats in der Lombardei gesehn aber wie erklären sie sich dann das Schwedens Kliniken nicht überlastet waren und sind. Mit einem Minimum an Maßnahmen. Wie ich finde an genau den richtigen Stellen, mehr hats auch nicht gebraucht! Der Rest wurde den Menschen selbst überlassen! Das ist die Freiheit von der ich spreche! Virologen sagen dies, sagen das… sie als Arzt müssten aber wissen das all die Zahlen im Grunde nucht viel Wert sind. Nicht mal die Todeszahlen stimmen… wie man inzwischen in einigen Ländern weiß. Die Zahlen: Infizierte, Tote kann man ausschließlich erst bewerten wenn man flächendeckend auf Antikörper getestet hat. Nimmt man die positiv getesteten raus dann weiß man wieviel es schon hatten. Was ist wenn sich dann rausstellt das das Virus schon Oktober November hier war, wie man schon vermutet und 30 bis 40% der Leute vorr und wärend dem Lockdown erkrankt waren und die meisten es nicht wussten! Was war dann das alles, ne Farce! Sie können sich dann ausrechnen wir gering die Todesrate dann eigentlich wäre. Wenn ich so wie jetzt nur die Infizierten mit den Toten verrechne dann…. Wenn ich ne Statistik zum Lungenkrebs mache dann nehme ich auch nicht NUR Raucher als Grundlage!

  • michaelmamming

    Die Zahlen aus den verschiedenen Ländern sind tatsächlich seltsam. Ich persönlich vermute, dass da eine genetische Komponente mitspielt.
    Wenn das Virus tatsächlich schon vorher da gewesen sein sollte, wie erklären wir uns dann, dass es erst seit Ende Ferbuar/Anfang März Tote gegeben hat? Wobei ich schon auch der Meinung bin, dass nicht die Toten allein die Katastrophe ausmachen, sondern wie gesagt, auch oder vielleicht vor allem die Masse der schwer erkrankten.
    Auf welcher Basis beruht Ihre Vermutung, dass es weniger Erkrankte waren?

    • n.g.

      Wie kommen die verschiedenen Statistiken der Länder zustande. Genau das ist die Frage. Ich denke das wird im Nachhinein zum Teil geklärt werden. Da gibt es regionale Unterschiede, warum führt in der Todestatistik Europa. Ganz einfach, Europa hat eine überalterte Gesellschaft und zudem wird auf engstem Raum gelebt. Ganz besonders Italien, der Lebensstil, das Alter und das miserable Gesundheitswesen spielen dabei die größte Rolle. Dann kommt die etwas seltsame Zählweise. Manche Länder nehmen es genauer, manche nicht. Wenn wie in Italien jeder Positve in die Statistik als Covid-Toter kommt dann mutet das schon etwas merkwürdig an.
      Ein Virus, so aggressiv er auch sein mag, rottet niemals seinen Wird aus, es wird dann immer Menschen geben die vkn Haus aus immun sind oder nicht schwer erkranken und darum wirden, wie sie es sagen, die Gene sicher eine Rolle spielen.
      Mit den Zahlen wird leider auch wissendlich Verwirrung gestiftet um die jeweilige Politik zu rechtfertigen. Als Beispiel Schweden, Deutschland… vorausgeschickt, ich gucke fast ausschließlich deutsches TV… statista. com… kann man die Zahlen entnehmen.. Da werden dann Rechnungen aufgemacht und in dem Moment wenn jemand Schweden erwähnt, egal ob Nachrichten oder Talkshow wird sofort erklärt das sie pro Million Einwohner viele Tote hätten. Die Zuschauer werden irre geführt. Denn guckt man sich dann die Statistik an dann ist natürlich Schweden da weit vor Deutschland. Schweden 6 Deutschland an 10. Weltweit! Es wird aber verschwiegen das Schweden gemessen an den positv getesteten, es gibt 2 Statistiken, in der Liste der Top 10 gar nicht auftaucht. Es wird mit zweierlei Mass….! Slovenien hat Pandemie beendet erklärt.. aus gutem Grund… gemessen an I fizierten und Toten hätten die wie alle, den selben Prozentsatz.. nimmt man die Zahl pro Million sind wir bei 0.00515% und das ist lächerlich!
      Nun ja, wer kann sagen wie Ärzte im November den Tot einiger Menschen beurteilt haben. Es ist nicht nur Covid im Land und erst als einigen aufgefallen ist das da was neues…. wieviele starben vorher und man hat z. B. normale Influenza oder was Anderes diagnostiziert. Darauf kommts nicht mal an, wichtig ist am Ende nur Die Zahl derer die Antikörper haben. Ist die groß, 65% waren es bei der Studie in der hermetisch abgeschlossenen Kleinstadt Deutschlands dann relativiert sich vieles!

      • n.g.

        Nur MEINE MEINUNG, ich bin überzeugt davon das die gesamte Bevölkerung zum hohen Grad *durchseucht*ist und aus dem Grund es immer wieder neue Fälle gibt. Im Umkehrschluss darum die Zahlen auch langsam abnehmen aber nicht wegen der gepriesenen Maßnahmen sondern weils langsam langsam alle hatten .

        • n.g.

          Es ist doch auch so… ich sehe es immer wieder… da wird von Virologen rum gerätselt warum sich Kinder nicht oder nur ganz wenige anstecken. Dann ist ihnen ein Rätsel warum sich in Haushalten sehr oft nur Einer oder 2 von sagdn wir mal 4 Leuten anstecken, der Rest negativ getestet wird. Kann sein das die alle Antikörper haben? Bis vor kurzem gabs keine Antikörper Tests, nicht verlässliche usw. Darum meine Meinung, ich denke die Masse hatten es schon oder bemerken warum auch immer nichts davon.

          • n.g.

            Wie erklären sie sich sonst die Lombardei. Wie kanns mit den Auflagen möglich sein?Nur die desolate Sanität kanns nicht sein! Wie stecken die sich nach 1,75 Monaten immer neu an.Bei einer Inkubationszeit vin ca. 10 Tagen. Entweder sie halten die Maßnahmen nicht ein, was ich nicht glaube, oder Covid ist viel mehr in der Bevölkerung als alle sagen!

  • michaelmamming

    „gwesen wären“ muss es heissen…

  • michaelmamming

    Die unterschiedlichen Zahlen hängen sicher von vielen Faktoren ab. Genetische Prädisposition, der Moment, in dem die versch. starken Massnahmen ergriffen wurden (in der Lombardei reichlich spät, daher bereits sicherlich eine höhere Dirchseichingsrate als anderswo), die Disziplin der Bevölkerung (Nachrichten zufolge in der Lombardei nicht gerade ausgeprägt), uvm. Deswegen müssen die Massnahmen auch der Situation regional angepasst werden.
    Wenn das Virus schon im Herbst zirkuliert wäre, wäre zumindest eine Erhöhung der Todeszahlen aufgefallen. Und das wird laufend überwacht. Dass man nicht sofort das Virus identifiziert hätte, ist klar. Der Anstieg der Todeszahlen wäre aber aufgefallen.
    Ein Virus rottet den Wirt selbstverständlich aus. Und nicht nur das Coronavirus. Es hat ja kein ZNS, das ihm sagt, mach mal langsamer, sonst stirbst du mit dem Wirt.
    Die Zahl der aktuell positiv getesteten ist natürlich abhängig davon, wie viel getestet wird. Und wer. Aber im Verlauf über mehrere Tage lässt sich trotzdem ein Trend ablesen und davon ausgehend die Massnahmen regeln.
    Dass die Medien in dieser Geschichte eine zweifelhafte Rolle spielen, liegt daran, dass sich spektakuläre Nachrichten immer schon besser verkaufen liessen.
    Wurde übrigens nach den Sars-Epidemien in China und Kanada wissentschaftlich sehr gut aufgearbeitet. Und wiederholt sich jetzt 1:1.
    Ich glaube aber nicht, dass sich unsere Verwalter nur auf die Meldungen der Medien verlassen bei ihren Verordnungen. Auch wenn sie sich, und das liegt in der Natur der Politik, durchais davon beeinflussen lassen.
    Jeder wünscht sich eine Politik, die frei und moralisch integer ist. Solange aber gewählt wird, wird der Politiker auf Stimmenfang gehen. Nicht falsch verstehen. Bin überzeugter Demokrat. Aber das gehört nunmal zu Demokratie…

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2020 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | Datenschutz & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen