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Schüler können sitzenbleiben

Ministerin Lucia Azzolina (Foto: FB)

SchülerInnen mit schlechten Noten werden nicht automatisch in die nächste Klasse versetzt, teilt Bildungsministerin Lucia Azzolina mit.

Kehrtwende bei Ministerin Lucia Azzolina:

SchülerInnen mit schlechten Noten werden nun doch nicht – wie ursprünglich geplant – automatisch in die nächste Klasse versetzt. „Es gibt keine politische 6. SchülerInnen, die schon im ersten Halbjahr große Lernrückstände aufwiesen, kann die Versetzung in die nächste Klasse verwehrt werden“, teilte die Ministerin bei einer Anhörung im Parlament mit.

Die Entscheidung treffe das Lehrerkollegium auf Basis der Leistungen der SchülerInnen. Wer mit einer negativen Note versetzt wird, muss den Rückstand im folgenden Herbst in Sonderstunden aufholen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (15)

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  • goggile

    Klagt SIE VOR DEN europäischen gerichtshof AN.

  • owl

    Die Dame sollte froh sein, dass ihr Gehalt nicht von Noten abhängig ist…

    Grundsätzlich könnte man mit der Ministerin sogar einverstanden sein, dass es keine „politische 6“ geben soll.

    Bleibt aber die Frage offen, weshalb sie über Wochen das Gegenteil kommuniziert hat?
    In dieser Zeit hätten Schüler*innen noch die Möglichkeit gehabt ihre Noten zu verbessern.
    Jetzt wohl nicht mehr…

    Nun weiß ich zwar nicht, was sie selbst in der Schule gelernt hat – Logik kann jedenfalls nicht dabei gewesen sein.

  • emma

    orme haut, isch verwirrt von den vielen tricolori um sie umma

  • criticus

    So ein Wirr Warr! Und so eine Person ist Ministerin? In Italien ist alles möglich!

  • hopasak

    De soll amol ihrer Orbeit nochgiahn. Holtet speziell die Maturanten hin, koaner woass, wia s‘weitergeaht und iatz protzt sie mit solche Aussogn bzw. Drohungen …
    De hot wohrscheinlich net lei gratis studiert (wenn überhaupt), sondern a umsuscht.
    In ihrem Amt isch sie für mi long schun „sitzngebliebm“, de Henn, de grupfte …

    • asterix

      @hopasak, die Azzolini ist mit ihrem Amt total überfordert. Das ist so ein richtiger politischer Blindgänger. Und leider nicht der einzige. Solange alles alleine läuft, ist leicht Ministerin sein. Die gibt ein erbärmliches Zeugnis ihrer Zunft ab. Die Maturanten kennen bis heute die Maturathemen noch nicht. Aber Hauptsache einen Stuhl wärmen.

  • exodus

    In diesen Zeiten möchte ich weder Lehrer noch Schüler sein,. diese Ungewissheit. Mein Maturajahr war ein anstrengendes aber lehrreiches Schuljahr. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit zurück, was ich bei den heurigen Maturanten nicht annehme. Dennoch wünsche ich allen viel Erfolg!

  • keinpolitiker

    Mich betrifft diese Sache zwar nicht, aber bei dieser Dame sieht man mal wie die Politik in Italien aufgestellt ist.

    Diese Frau und der Ministerpräsident persönlich ist der beste Beweis, dass Politik viel mit Logik und Hausverstand zu tun hat und das haben beide nicht.

    Ich möchte nicht alle unter einem Hut stecken, aber ihr Berufsbild lässt keinen Hausverstand und keine Logik zu.

  • george

    Ihr alle hier tut so als ob ihr von Schule und Schulverwaltung sehr viel verstehen würdet. In Wirklichkeit aber steht ihr wahrscheinlich noch weit mehr daneben wie diese Dame. Jedenfalls zeigt ihr recht wenig Bildung.

    • asterix

      Die Azzolina sagt und dementiert jeden Tag etwas anderes. Sie verursacht im Schulbetrieb das reine Caos. Und das sagen Schuldirektoren öffentlich, sowie gestern im RAI BZ Mittagsmagazin. Was hat unsere Meinung also mit Bildung zu tun? Die Wahrheit wird man ja hoffendlich noch sagen dürfen. Alles ein unfähiger Haufen, diese cinque Stelle. Genau wie zB. DiMaio.

  • sonnenschein

    Die sagt alle Tage was anderes. Sollte jemand wirklich sitzenbleiben und die Eltern einen Rekurs machen, möchte ich sehen, welcher Richter die Nichtversetzung bestätigen wird. Es sind nicht nur die schlechten Noten im 1. Semester, die herangezogen werden können, der italienische Staat hat mit der Schließung der Schulen das Recht/Pflicht auf Unterricht unterbunden. Der Fernunterricht in den letzten 2 Monaten hat nicht für alle Klassen/Schulstufen so funktioniert, als wenn die Schüler in der Schule gewesen wären. Nicht alle Schüler haben zudem die Möglichkeit gehabt, an diesen Videokonferenzen teilzunehmen, auch weil nicht alle Familien auf dem notwendigen informatischen Stand sind.Deshalb glaube ich, dass hier schon mal von Seiten der Schule/Staates ein Versäumnis vorliegt und deshalb nicht sitzengelassen werden kann.

  • tirolersepp

    Obr fesch isch die Azzolina schun – do gibs nix zu mekkkkern !

  • davido.

    Laut einem Artikel von „La Stampa“ ( https://www.lastampa.it/cronaca/2020/05/14/news/decreto-rilancio-subito-16-mila-prof-e-piano-per-ristrutturare-le-aule-azzolina-al-prossimo-esame-si-potra-bocciare-1.38840390), sagt Lucia Azzolina, dass Schüler keine „6 politico“ bekommen, jedoch trotz einer negativen Note in die nächste Klasse versetzt werden. Es werden von den Lehrern, so Azzolina, individuelle Pläne erstellt, um in der ersten Septemberhälfte das nicht Gelernte aufzuholen. Jedoch bliebe die Möglichkeit, dass Schüler sitzen bleiben, wenn sie im ersten Semester kein gutes Bild gemacht haben… Es stimmt es herrscht Chaos in Rom, aber alle durschieben würde auch das Ziel verfehlen. Denn da wäre man ja ein Depp wenn man lernt usw…, irgendwie muss es auch belohnt werden, dass man bspw. beim Fernunterricht fleißig mitmacht, nicht?

  • ghost.

    wtf, danke dafür, weiß man eigentlich, wie einfach man in 3 1/2 Monate sitzen bleiben kann? … … traurig traurig, jz flieg ich ernsthaft wegen Corona, nur weil die Lehrer übertrieben viel Aufgabe aus dem Internet kopieren. Man bekommt einfach für JEDE Aufgabe ne Note, das ist echt sad, das ist mehr als wie wir das ganze Schuljahr VOR Corona gemacht haben. Alter hoffentlich wird die wie Kennedy erschossen, während sie redet. Diese Kahba kann plz mal draufgehen.

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