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Über 200 Personen infiziert

In der Lombardei und in Venetien steigt an. In Norditalien wurden elf Gemeinden unter Quarantäne gestellt. Der LIVE-TICKER.

+++ UPDATE Montag 10.00 Uhr +++

Die Meldungen werden ab jetzt laufend in diesem Beitrag aktualisiert. 

+++ UPDATE Montag 09.25 Uhr +++

Wie die Tageszeitung Repubblica berichtet, ist die Zahl der Infizierten mittlerweile auf mehr als 200 Personen gestiegen. In der Lombardei wurden insgesamt 165 Coronavirus-Fälle bestätigt, dazu kommen 22 Fälle im Veneto, neun in der Emilia Romagna, sechs im Piemont und ein Fall im Latium (zwei Fälle konnten das Krankenhaus nach einer erfolgreichen Behandlung wieder verlassen).

Italien ist damit nach China und Südkorea das Land mit den meisten Infizierten.

+++ UPDATE Montag 08.55 Uhr +++

Das Coronavirus fordert in Italien ein viertes Todesopfer: Ein 84-jähriger vorerkrankter Mann, der in einem Krankenhaus in Bergamo bereits in Behandlung war, ist am Montag verstorben.

Mittlerweile wurden mehr als 152 Krankheitsfälle gemeldet.

Noch immer stehen zehn Gemeinden unter Quarantäne, auch in den anderen Gemeinden werden eigene Quarantänezentren vorbereitet.

+++ UPDATE Montag 07.28 Uhr +++

Wie die italienische Tageszeitung Repubblica berichtet, hat der Präsident der Region Basilikata, Vito Bardi, eine Verordnung unterzeichnet, welche vorsieht, dass alle Bürger, die in den letzten 14 Tagen in den vom Coronavirus betroffenen Regionen Lombardei, Piemont, Venetien, Emilia Romagna und Latium unterwegs waren, für 14 Tage in ihrer eigenen Wohnung unter Quarantäe gestellt werden. Die betroffenen Bürger müssen sich bei den zuständigen behörden melden.

+++ UPDATE Montag 07.15 Uhr +++

Gegen 23.30 Uhr erhielt der ICE am Sonntag grünes Licht und konnte weiterfahren.

Der Intercity Express 86 von Venedig nach München war am Sonntagabend gegen 19 Uhr am Brenner von den österreichischen Behörden angehalten worden, da zwei Personen in Verona den Zug zur Kontrolle verlassen haben. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus konnte festgestellt werden, dass die beiden Personen keine Verdachtsfälle für eine Infektion mit dem Corona-Virus waren.

Die Passagiere des ICE 86 standen währenddessen am Bahnhof Brenner zum Teil auf dem Bahnsteig. Um eine mögliche Kontamination unter den Zugpassagieren zu verhindern, wurden die Passagiere eines ebenfalls am Brenner eingefahrenen Regionalzuges ersucht, den Zug nicht zu verlassen, sodass zeitweise die Reisenden beider Züge am Brenner festsaßen.

+++UPDATE Sonntag 22.25 Uhr +++

Bis auf weiteres ist der gesamte Zugverkehr von und zum Brenner eingestellt. Weil bei zwei aus Italien kommenden Bahn-Passagieren im Zug nach München am Sonntagabend der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestand, wurde der Zug am Brenner gestoppt. Die weitere Vorgangsweise wird laut ÖBB gemeinsam mit den italienischen Behörden koordiniert.

Auch das Auswärtige Amt in Deutschland hat die Reise- und Sicherheitshinweise für Italien am Sonntagabend aktualisiert. Dort steht jetzt:

Nach einem Anstieg der Atemwegserkrankung COVID-19 hat die italienische Regierung eine Notfallverordnung verabschiedet.

Seit dem 23.02.2020 wurde für mehrere Orte in der Region Lombardei (Provinz Lodi südöstlich von Mailand) und Venetien (dort Provinz Padua) durch die lokalen Behörden ein Ein- und Ausreiseverbot für die betroffenen Gemeinden verhängt. Sämtliche Großveranstaltungen (u.a. Sportevents, Karneval) wurden abgesagt. Für die nächsten Tage bleiben Schulen und Universitäten in den genannten Regionen geschlossen.

Erkundigen Sie sich ggf. bei der für Sie zuständigen italienischen Auslandsvertretung vor Reiseantritt. 

+++ UPDATE Sonntag 21.15 Uhr +++

Am Sonntag hat eine Dringlichkeitssitzung des Südtiroler Sanitätsbetriebes und des Zivilschutzes mit Vertretern des Trentiner Gesundheitsressort stattgefunden.

Ziel war es, eine enge Abstimmung aller Maßnahmen zu besprechen, um über eine einheitliche Vorgangsweise zu verfügen, sollte es in Zukunft in der Region Covid-2019-Infektionsfälle geben (siehe eigenen Bericht).

+++ UPDATE Sonntag 20.15 Uhr +++

Was Landeshauptmann Maurizio Fugatti zu den drei Coronavirus-Fällen im Trentino sagt:

+++ In Trentino tre turisti positivi al #coronavirus +++

IN TRENTINO TRE TURISTI LOMBARDI POSITIVI AL CORONAVIRUSUna famiglia lombarda è risultata positiva al #coronavirus mentre era in vacanza in Trentino e in queste ore è già stato predisposto il loro trasferimento in Lombardia.

Gepostet von Maurizio Fugatti am Sonntag, 23. Februar 2020

+++ UPDATE Sonntag 19.55 Uhr +++

Gute Nachrichten aus dem Piemont: Dort konnte die Zahl der Infizierten nach zusätzlichen Tests von sechs auf drei zurückgestuft werden.

+++ UPDATE Sonntag 19.26 Uhr +++

Jetzt gibt es auch im Trentino drei Coronavirus-Fälle.

Wie das Nachrichtenportal L’Adige berichtet, hat der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti die drei Fälle bestätigt. Es handelt sich um eine lombardische Familie, die positiv auf das Virus getestet wurde.

„Für die Bevölkerung im Trentino besteht keine Gefahr“, betont Landeshauptmann Fugatti. Die Familie habe ihr Ferienappartement nicht verlassen und wird laut Fugatti nun in eine Klinik in der Lombardei überstellt.

+++ UPDATE 19.13 Uhr +++

Auch die Modewelt in Mailand reagiert auf die Coronavirus-Fälle in Italien. Zahlreiche Designer haben ihre Shows im Rahmen der Fashion Week abgesagt oder nur über einen Live-Stream übertragen.

So auch Laura Biagiotti.

Als Special-Guest war am Sonntag auch der Doppelolympiasieger Armin Zöggeler wieder zur Fashion-Show des Modellabels eingeladen, da ihn seit den Olympischen Spielen in Turin 2006 eine Freundschaft mit dem Modehaus verbindet.

Die Show wurde allerdings kurzfristig wegen der Coronavirus-Problematik umgeplant und fand unter Ausschluss der geladenen Gäste statt. Die Fashion-Show wurde nur über Live-Streaming gezeigt.

Somit blieb Armin Zöggeler und Georg Pircher nichts anderes übrig, als nach einem kurzen Aufenthalt in der lombardischen Metropole wieder die Rückreise nach Südtirol anzutreten.

Armin Zöggeler und Georg Pircher

+++ UPDATE 18.19 Uhr +++

Das Coronavirus fordert ein drittes Todesopfer: Eine ältere Frau, die in der Onkologie der  Klinik von Crema behandelt wurde, ist am Sonntag gestorben.

Auch die Zahl der Infizierten ist am Abend noch einmal angestiegen: Mittlerweile sprechen die Behörden von mehr als 150 Coronavirus-Fällen in fünf verschiedenen Regionen – 112 davon in der Lombardei.

+++ UPDATE 16.42 Uhr +++

Die Regale in vielen Supermärkten in Mailand und Umgebung sind leergeräumt. Wie Facebook-Fotos zeigen, haben viele Bürger am Sonntag aus Angst vor weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Norditalien Hamstereinkäufe durchgeführt.

Foto: Facebook

+++ UPDATE Sonntag 16.33 Uhr +++

Der Präsident der Region Lombardei, Attilio Fontana, hat am Sonntag ein Dekret unterzeichnet, wonach alle öffentlichen, religiösen und kulturellen Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt wurden. Auch Schulen, Universitäten, Theater und Museen bleiben in den kommenden Tagen geschlossen. Auch im Piemont und in Venetien bleiben die Schulen geschlossen

Ob auch die Geschäfte in einigen Gebieten der Lombardei den nächsten Tagen geschlossen werden müssen, wird laut Fontana derzeit überprüft.

+++ UPDATE Sonntag 15.53 Uhr +++

Wer das Virus nach Italien einschleppte, ist noch unklar. Es wird daher weiterhin nach dem sogenannten „Patienten 0“, also den Ersterkrankten gesucht. „Es ist sehr wichtig, diesen Ersterkrankten zu identifizieren, um so die Verbreitung des Virus besser einordnen zu können“, sagt der außerordentliche Kommissar für den Coronavirus-Notfall, Angelo Borrelli.

Foto: L’Arena

+++ UPDATE Sonntag 14.43 Uhr +++

Fast im Stundentakt werden in Italien mittlerweile neue Coronavirus-Fälle gemeldet, aktuell sind es 129 bestätigte Fälle. Bis zum Sonntag waren zwei Tote als Covid-19-Opfer erfasst: ein 78-Jähriger in Vo (Venetien) und eine 77-Jährige in der Lombardei.

Nachdem in der Lombardei und in Venetien die meisten öffentlichen Veranstaltungen und unter anderem auch die Serie-A-Spiele vom Sonntag abgesagt wurden, ist nun auch der Karneval in Venedig vorzeitig beendet worden. Die berühmten Umzüge und Feste sollten eigentlich bis Dienstag andauern.

Das teilte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, am Sonntag mit. „Die weiteren Karneval-Veranstaltungen wurden abgesagt, auch andere öffentliche Veranstaltungen sind bis zum 1. März abgesagt“, so Zaia.

+++ UPDATE Sonntag 13.35 Uhr +++

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Sonntag eine Notverordnung unterzeichnet, durch welche das Risiko für die Ausbreitung des Coronavirus in Südtirol minimiert werden soll. Bis zum 1. März bleiben demnach alle Kleinkindbetreuungseinrichtungen, die Universität, die Claudiana und das Konservatorium geschlossen.

Die größte Sorge in Italien ist aktuell, dass das Coronavirus von den kleinen lombardischen Gemeinden auf die Metropole Mailand überspringt.

+++ UPDATE Sonntag 12.00 Uhr +++

Ministerpräsident Giuseppe Conte schreibt auf Twitter: „Gestern wurden vom Ministerrat außerordentliche Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Coronavirus ergriffen. Es handelt sich dabei um maximale Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Bürger“, schreibt Conta.

Oberstes Zeil sei es, die Gesundheit der Italiener zu schützen, unterstreicht der Ministerpräsident.

Mittlerweile wurden in Italien mehr als 120 Coronavirus-Fälle bestätigt. Am Sonntag wurden in der Lombardei und in Venetien zahlreiche öffentliche Veranstaltungen – auch die Serie-A-Spiele abgesagt.

Giuseppe Conte (Foto: Quirinale)

+++ UPDATE Sonntag 10.18 Uhr +++

In Italien gibt es derzeit 100 bestätigte Coronavirus-Fälle in fünf verschiedenen Regionen. Insgesamt 89 Fälle wurden in der Lombardei gemeldet, 16 in Venetien, zwei in der Emilia Romagna, ein Fall im Latium und drei im Piemont.

Zwei Personen sind verstorben, eine Person konnte hingegen nach erfolgreicher Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden.

+++ UPDATE Sonntag 10.00 Uhr +++

Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern wurden in Norditalien insgesamt elf Gemeinden unter Quarantäne gestellt: Vò Euganeo, Codogno, Castiglione d’Adda, Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und San Fiorano.

„Das Betreten und Verlassen dieser Gebiete ist verboten“, sagt Ministerpräsident Giuseppe Conte. Insgesamt sind 50.000 Personen von dieser Maßnahme betroffen.

+++ UPDATE Sonntag 09.49 Uhr +++

Die Zahl der Infizierten steigt stetig an: Derzeit gibt es in Italien 77 bestätigte Fälle von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, 16 davon in Venetien. Unter anderem wurde ein 17-jähriger Student aus der Valtellina positiv auf das Virus getestet.

In der Lombardei und in Venetien wurden für Sonntag indes alle Sportveranstaltungen, sowie öffentliche Events abgesagt. Davon betroffen sind auch drei Serie-A-Spiele, die Gottesdienste am Sonntag sowie einige Faschingsumzüge.

+++ UPDATE Sonntag 09.30 Uhr +++

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb gibt bekannt, dass die ersten Testergebnisse bezüglich der 3 Patienten, die mit Verdacht auf CoVi-2019-Infektion untersucht worden sind, nun vorliegen. Alle drei zeigen ein negatives Testergebnis. (siehe eigenen Bericht)

+++ UPDATE Samstag 21:44 Uhr +++

Der römische Ministerrat arbeitet in einer außerordentlichen Sitzung verschärfte Sicherheitsmaßnahmen aus.

Es sei mit der Schließung von Schulen und Geschäften, Verboten von öffentlichen Veranstaltungen zu rechnen, so die Nachrichtenagentur Ansa. Auch der Einsatz von Polizei und Heer stehe im Raum, um die Umsetzung der Eilverordnung sicherzustellen.

Die Region Friaul-Julisch-Venetien hat wegen des Corona-Virus bereits den Notstand ausgerufen, um Maßnahmen zur Abwendung der Epidemie ergreifen zu können.

+++ UPDATE Samstag 18:59 Uhr +++

Die Zahl der Infizierten steigt stetig an:

Derzeit gibt es in Italien 60 offizielle Fälle von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind: 46 Fälle in der Lombardei (darunter zwei Ärzte), 12 Fälle im Veneto und ein Fall im Piemont.

+++ UPDATE Samstag 17:34 Uhr +++

Die Zahl der Infizierten ist wieder nach oben korrigiert worden: Nun ist die Rede von 39 Infizierten in der Lombardei und von 12 im Veneto. Auch ist bekanntgeworden, dass die Frau, die am Samstagmorgen in Codogno gestorben ist, mit dem sogenannten Patient 1 – der 38-jährige Sportler, dessen Zustand jetzt stabil sein soll – im Krankenhaus in Kontakt war.

Die Regierung berät derweil über Sondermaßnahmen.

In Südtirol ist noch kein Verdachtsfall registriert werden.

+++ UPDATE Samstag 14.30 Uhr +++

Die Zahl der Infizierten ist inzwischen auf 36 in der Lombardei und auf 9 im Veneto angestiegen.

Indes ist auch bekanntgeworden, dass die Frau, die am Samstagvormittag in Codogno gestorben ist, über 70 Jahre alt war.

Laut den Behörden sind leiden die meisten Infizierten nur unter leichten Symptomen.

+++ UPDATE Samstag 09.57 Uhr +++

Die Zahl der in der Lombardei infizierten Personen ist auf 27 angestiegen. In der Lombardei ist eine Frau am Samstag an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

+++ UPDATE Samstag 09:20 Uhr +++

Die Situation am Samstagvormittag in Lodi:

250 Personen sind – in Erwartung der Testergebnisse – unter Quarantäne. 50.000 Personen in zehn Gemeinden sind aufgerufen, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

Die Geschäfte sind geschlossen, alle Sportveranstaltungen wurden abgesagt. Es finden auch keine religiösen Zeremonien statt.

+++ UPDATE Samstag 08:44 Uhr +++

Es gibt inzwischen einen dritten Corona-Fall im Veneto.

Ein 67-jähriger Mann aus Dolo ist mit dem Coronavirus infiziert.

Er liegt jetzt im Krankenhaus von Padua, nachdem er zuvor in den Spitälern von Mirano und Dolo behandelt worden war.

Weitere drei Fälle gibt es in der Region Latium.

Die Zahl der Fälle italienweit ist somit auf 20 angestiegen.

DAS HABEN WIR BISLANG BERICHTET

Die Besorgnis wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Italien wächst.

Und: Es ist der erste Coronavirus-Tote zu beklagen!

In Norditalien wurden mittlerweile 17 Fälle von Coronavirus bestätigt. 15 Fälle wurden aus der Provinz Lodi gemeldet, zwei Fälle sind in Vo Euganeo in der Provinz Padua aufgetreten.

Einer der beiden infizierten Männer ist inzwischen tot.

Adriano Trevisan

Der 78-jährige Mann, ein ehemaliger Bauunternehmer, der sich in einem kritischen Zustand befunden hatte, ist am späten Freitagabend, kurz vor 23.00 Uhr, gestorben.

Adriano Trevisan ist somit das erste Coronavirus-Opfer in Italien. Trevisan und der zweite Mann aus Vo Euganeo könnten sich in einer Bar, in der sie regelmäßig Karten gespielt haben, infiziert haben, melden die Agenturen.

Die Bar wurde indes geschlossen.

In der Lombardei ist unter anderem ein 38-jähriger Amateursportler aus Codogno betroffen, der erst vor einer Woche an einem Marathon teilgenommen und am Wochenende noch ein (Amateur-)Fußballspiel bestritten hatte.

Der Mann hat sich vermutlich bei einem Abendessen mit einem Kollegen, der aus China zurückgekehrt war, angesteckt.

Der Mann befindet sich in kritischem Zustand. Auch seine Frau, die im achten Monat schwanger ist, ist infiziert.

Ein Freund des Amateursportlers, dessen Vater ein Bar betreibt, wurde ebenfalls positiv getestet.

150 Personen, mit denen der 38-Jährige in den vergangenen Tagen in Kontakt war, werden getestet.

Zwei Dutzend Personen aus dem Umfeld des Mannes stehen bereits unter Quarantäne, darunter auch der Hausarzt des Mannes, der an einer Lungenentzündung leiden soll.

Foto: 123rf

Die weiteren infizierten Menschen in der Lombardei arbeiten im Krankenhaus von Codogno, mindestens drei von ihnen sollen Ärzte sein, fünf sind Krankenpfleger.

In den Gemeinden Codogno (16.000 Einwohner) und Castiglione d’Adda (4.600 Einwohner) und in acht weiteren Gemeinden (Casalpusterlengo, Fombio, Maleo, Somaglia, Bertonico, Terranova dei Passerini, Castelgerundo und Sanfiorano) wurde die Schließung der Schulen und öffentlichen Lokale für die Dauer einer Woche verfügt.

Die Menschen wurden aufgerufen, im Falle von Beschwerden nicht die Erste Hilfe aufzusuchen, sondern die Notrufnummer 112 anzurufen.

Die Menschen in diesen zehn Gemeinden wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben.

Von diesen Maßnahmen betroffen sind 50.000 Menschen.

Das Krankenhaus von Codogno

Die Züge halten in den betroffenen Gemeinden vorläufig nicht. Drei Bahnhöfe wurden bis auf weiteres geschlossen. Der Zugverkehr auf den Linien Pavia-Codogno und Cremona-Codogna wurde eingestellt.

In der Lombardei wurden überdies über 40 Fußballspiele in verschiedenen Amateurligen, die für das Wochenende geplant waren, abgesagt.

Gesundheitsminister Roberto Speranza hat eine Quarantäne für alle Personen angeordnet, die in den letzten beiden Wochen aus China nach Italien kamen, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.

Premier Giuseppe Conte warnte vor Panik und sagte, die Regierung prüfe weitere Maßnahmen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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