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Drei Elemente

Foto: LPA

In kleinen Schritten konkretisiert sich der neue Vertrag für die öffentlich Bediensteten. In welchen Punkten nach der gestrigen Verhandlung Konsens herrscht.

von Heinrich Schwarz

Die dreistündige Verhandlung zum Bereichsübergreifenden Kollektivvertrag (BÜKV) im öffentlichen Dienst hat gestern Nachmittag zwar keine großen Fortschritte gebracht, aber immerhin gibt es einen grundsätzlichen Konsens zu einigen Punkten. „Die nächsten Termine werden dann interessant, wenn konkrete Zahlen auf den Tisch kommen“, sagt Horst Pescolderung von der Gewerkschaft ASGB.

Sicher ist: 2019 werden die über 42.000 öffentlich Bediensteten nur eine Inflationsanpassung von mageren 0,9 Prozent bekommen – immerhin rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres. Der Südtiroler Inflationsindex, der vom Land zurückgezogen wurde, hätte 1,5 Prozent vorgesehen.

Bestenfalls bis Weihnachten sollen zwei weitere Punkte definitiv geklärt werden und in einen ersten Teilvertrag einfließen, der ab 2020 gilt: der Leistungslohn und die „neue“ Zweisprachigkeitszulage.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • unglaublich

    „Sicher ist: 2019 werden die über 42.000 öffentlich Bediensteten nur eine Inflationsanpassung von mageren 0,9 Prozent bekommen – immerhin rückwirkend ab dem 1. Januar dieses Jahres.“
    Ist das ein Witz?

  • andreas

    Punktuell Löhne großzügig erhöhen, wie z.B. in der Pflege oder die, welche mit dem Lohn kaum leben können und allen anderen nur moderat, da diese schon von den Privilegien profitieren und der Verwaltungsapparat fast biblische Ausmaße angenommen hat.
    Ich würde wetten, dass die wenigsten in die Privatwirtschaft gehen und wenn für einen Posten die 4. Supplenz gesucht wird, wird deutlich, dass die Privilegien auch genutzt werden.

  • franzth007

    Sofort den Plegern in den Krankenhäuser und in den Altenheimen mehr Geld geben, es gibt kein Personal. Mein grösstes Problem wäre wenn meine Oma nicht gepflegt wird, ob sie verwaltet wir ist mir egal

  • puschtrabui

    Eine Frechheit! Die Folge sind unzufriedene Mitarbeiter, die sich vom Arbeitgeber an der Nase herum geführt fühlen.
    Warum war eine Gehaltserhöhung bei den Führungskräften um die 20% möglich, beim „Fußvolk“ hingegen sind 4,9% „nicht erlaubt“? Wie kann es sein, dass beim Generaldirektor sein ohnehin schon üppiges Gehalt um knapp 60.000 Euro aufgebessert werden konnte? Unglaublich….diese Landesregierung ist für viele nicht mehr glaubwürdig.

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