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Rosenkranz-Sonaten

Das Ensemble „Bell’arte Salzburg“ führt in der Kirche des Priesterseminars und in der Bozner Grabeskirche die berühmten „Rosenkranz-Sonaten“ von Heinrich Biber auf.

Die „Rosenkranz-Sonaten“ von Heinrich Ignaz Franz Biber sind sakrale Programm-Musik. Sie sind von tiefem Ernst und großer Kunstfertigkeit und wurden von einem der größten Geiger der Barockzeit geschrieben. Die Musik von Biber entfaltet ihre Wirkung durch unterschiedliche Charaktere und Bewegungen, durch musikalische Figuren und Symbole. Ein Kupferstichbild ist jeder Sonate im Autograph vorangestellt, auf dem ein Ereignis im Leben von Jesus und seiner Mutter Maria dargestellt wird.

Die Aufführung des Gesamtwerks ist eine Herausforderung für den Interpreten, weil für jede Sonate eine andere Stimmung vorgeschrieben ist, die den Klang der Violine entweder heller oder dunkler färbt.

Am Samstag, den 18. Mai  erklingen in Brixen in der Kirche des Priesterseminars die fünf Sonaten aus dem „freudenreichen Rosenkranz“. Daran schließen an aus dem „glorreichen Rosenkranz“ die Sonaten für die Himmelfahrt und Krönung Mariens.Zum Schluss spielt die Geigerin Annegret Siedel Bibers Passacaglia für Violine solo, die der Komponist den Rosenkranz-Sonaten hinzufügte. Das Konzert in Brixen beginnt um 20 Uhr.

Am Sonntag, den 19. Mai beginnt um 18 Uhr in Bozen in der Grabeskirche (Virgl) der zweite Teil der Gesamtaufführung. Das Ensemble Bell’arte Salzburg musiziert die fünf Sonaten des „schmerzhaften Rosenkranzes“. Darauf folgen die Sonaten für die Auferstehung und Himmelfahrt Christi, sowie für Pfingsten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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