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„Es braut sich was zusammen“

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Laut Arbeitsförderungsinstitut mehren sich die Anzeichen des wirtschaftlichen Abschwungs.

von Heinrich Schwarz

Gibt es aktuell die Ruhe vor dem Sturm? Diese Frage hat gestern das Arbeitsförderungsinstitut bei der Präsentation des neuen AFI-Barometers in den Raum geworfen – und versucht zu beantworten. AFI-Direktor Stefan Perini ist sich sicher: „Es braut sich etwas zusammen.“ Und Präsidentin Christine Pichler meint: „Die Anzeichen des wirtschaftlichen Abschwungs mehren sich.“

Perini weist darauf hin, dass sich die internationale Konjunktur im letzten Halbjahr deutlich abgekühlt hat. So haben denn auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Wachstumsprognosen für 2019 um rund einen Prozentpunkt nach unten revidiert.

„Auffallend ist, dass sich europaweit die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe eingetrübt hat. So etwa auch in Deutschland. Erfahrungsgemäß kommt dieser negative Trend nach sechs bis zwölf Monaten nach Südtirol, weil einige größere Betriebe eng mit Deutschland verflochten sind“, erklärt Stefan Perini.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER FREITAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (7)

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  • einereiner

    Südtirol ist schlecht aufgestellt; kaum Industrie, viel Tourismus. Der italienische Gast hat kein Geld mehr und kommt nicht mehr. Zu viele Beamte (50000 statt notwendiger 40000) die Bürokratie verwalten und die Gesamtproduktivität von Südtirol drücken. Hohe Lebenshaltungskosten, niedrige Löhne, hohe Steuern wegen der Zugehörigkeit zu Italien.
    Zur Zeit wird in Südtirol noch wie wild gebaut. Jeder meint ein Eigenheim besitzen zu müssen. Durch das neue Gesetz, dass bei einer Ausweisung einer Bauzone die Gemeinde 30% des Mehrwertes bekommt, haben die Altbestände eine enorme Wertsteigerung erfahren. Ca. 100000 Euro ist eine alte Wohnung jetzt mehr wert, das ist der Betrag, den man für eine neue Wohnung der Gemeinde schenken darf! Zusammen mit den niedrigen Löhnen wird das zum Sturm führen, der im Artikel angekündigt wird.

  • yannis

    Die Propheten des ständigen Wachstum’s werden sich wohl daran gewöhnen müssen, dass zwischen Glaube und Realität ein Unterschied herrscht.
    @einereiner hat recht, wenn die DE Wirtschaft eine FLaute erfährt, zeigt sich schnell auf welchen schwachen Beinen die Südtiroler Tourismus-Monokultur steht.
    Zudem hat es sich um die Türkei beruhigt ( ein namhafter DE Reiseveranstalter sagte kürzlich „Touristen haben ein kurzes Gedächtnis“) und teilte mit dass die Türkei-Buchungen jetzt schon bei über 100% mehr lägen als im gesamtem Vorjahr.
    Nun wenn der Otto Normal-Vebraucher weniger Kaufkraft hat sucht er gerne nach Auswegen ohne große Verzichte hinnehmen zu müssen, die Folge er findet deutlich günstigere Alternativen (besser zwei Wochen Türkei, Tunesien, Ägypten , Goldstrand etc. All-Inklusive ab DE Airport als vier Tage Südtirol Halbpension)
    Und das Geile des Ganzen, dieser Urlauber braucht sich nicht durch die Endlos-Blechlavine über die Alpen zu quälen.

  • andreas

    Der Tourismus macht direkt 15% des Südtiroler BIPs aus, indirekt leben zwar auch andere davon, doch Südtirol würde auch einen Rückgang verkraften.

    Die Stimmungslage in der Wirtschaft, vor allem der deutschen, hängt momentan von China ab, da dort das erste Mal seit 20 Jahren die Autoverkäufe rückgängig sind und sie bei der Entwickling von Elektrokarren den Chinesen weit hinterher hinken.

    Unabhängig davon ist es eigentlich egal bzw. positiv, wenn der Konsum von Billigmist nicht weiter steigt.

  • stubenruss

    Wir haben ja den Technologiepark in Bozen und wenn der für neue Arbeitsplätze nicht reicht dann mache eben einen zweiten und dritten und am Ende haben wir mehr Arbeitsplätze als Südtirol Einwohner hat.

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