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Pistenretter gesucht

Foto: Weißes Kreuz

Das Weiße Kreuz sucht Pistenretter. Bereits in neun Skigebieten führt der Landesrettungsverein den Pistenrettungsdienst durch – Tendenz steigend.

Seit vielen Jahren bietet der Landesrettungsverein Weißes Kreuz den Pistenrettungsdienst in Südtirol an. Mittlerweile sind es neun Skigebiete, in denen die Rettungssanitäter auf Skiern im Dienst sind. Die Tendenz ist dabei steigend, denn immer mehr Pistenbetreiber setzen auf einen professionellen Rettungsdienst in ihrem Skigebiet. Nun möchte das Weiße Kreuz sein Team verstärken und sucht für diese besondere Aufgabe neue Freiwillige.

Während es bisher vor allem Freiwillige aus den eigenen Reihen waren, die sich für den Pistenrettungsdienst interessierten, möchte der Landesrettungsverein nun neue Interessierte ansprechen. Dabei sind die Anforderungen an die Pistenretter alles andere als niedrig.

„Die Arbeit auf der Piste ist abwechslungsreich und spannend, aber auch eine Herausforderung“, erklärt Barbara Siri, Präsidentin des Weißen Kreuzes. „Rettungseinsätze bei Schnee und Kälte oder der Abtransport von Verletzten im steilen Gelände benötigen Routine und eine gute Vorbereitung.“

Deshalb erhalten die angehenden Pistenretter beim Weißen Kreuz eine fundierte Ausbildung. Vorkenntnis oder Erfahrung in einer Rettungsorganisation sei dabei zwar hilfreich, aber nicht erforderlich. Sicheres Skifahren und die Bereitschaft, anderen Menschen in Not helfen zu wollen, seien die wichtigsten Voraussetzungen für die Ausbildung zum Pistenretter.

Wie setzt sich die Ausbildung zum Pistenretter zusammen? Nach einem Skitraining mit Zulassungstest beginnt die rettungsdienstliche Ausbildung, die sich in theoretische und praktische Module aufteilt und über die Sommermonate abgewickelt wird. Außer der Versorgung von Verletzungen und von medizinischen Notfällen wird auch der Umgang mit Akkia und Schneemobil gelehrt.

Weitere Schulungsinhalte sind Lawinenkunde, die Zusammenarbeit mit der Flugrettung sowie die Anwendung des halbautomatischen Defibrillators.

Insgesamt dauert die Ausbildung zum Pistenretter 16 Tage und endet im Herbst. Damit können die freiwilligen Pistenretter pünktlich zu Saisonbeginn ihren Dienst in den Skigebieten antreten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • ahaa

    Freiwillige?Gratispersonal gesucht?Das Geld fliesst auf andere Konten.Die Arbeit machen „Freiwillige“.

  • jonas80

    I finds interessant u überlegen kannt i mirs a, obr freiwillig? Sem kim i net iber die Runden u die Überlegung isch schun wiedr gstrichen. Schod

  • andreas

    „Die Tendenz ist dabei steigend, denn immer mehr Pistenbetreiber setzen auf einen professionellen Rettungsdienst in ihrem Skigebiet.“

    Aha, sie wünschen sich also einen professionelle Rettungsdienst, zahlen wollen sie aber nicht dafür.
    Gebiete wie Kronplatz, Gröden, Obereggen, usw. sollten eigentlich dazu verpflichtet werden je x Personen, einen Pistenretter vor Ort zu haben und diesen zu bezahlen.

    In Gröden würde es z.B. reichen je Retter 4-5 Karten für die Sellaronda zu verkaufen und einer wäre bezahlt. Sollte für die Großen eigentlich kein Problem darstellen.

  • pablito

    Professioneller Pistenretter in 16 Tagen?? Dann möchte ich aber kein medizinischer Notfall sein….
    Dazu noch freiwillig… Die Skigebiete bezahlen für professionellen Rettungsdienst und der Retter soll es freiwillig erledigen…! Ein Abtransport in einer Akkia erfordert mehr als gutes Skifahren! Bis ein Arzt mich auf dem Berg versorgen kann dauert seine Zeit! Dann möchte ich in der Zwischenzeit von einem erfahrenen und guten Retter mit dementsprechender Ausbildung versorgt werden und nicht von Laien mit 16 Tägigem Kurs!

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