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Die Klima-Agentur

Seit 1. Jänner 2019 trägt die Landesagentur für Umwelt den Zusatz „und Klimaschutz“ und damit einem erweiterten Aufgabenfeld Rechnung.

Der Name ist Programm: „Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz“ nennt sich die Landesagentur für Umwelt seit Anfang des Jahres. Per Beschluss hatte die Landesregierung noch im Dezember dafür grünes Licht gegeben, auch die Ämterstruktur wurde überarbeitet, Tätigkeiten erweitert und Ämter deshalb teilweise neu benannt.

Bereits 2012 war die Abteilung „Wasser und Energie“ Teil der Landesagentur für Umwelt geworden, nun folgte ein weiterer Schritt. „Die Herausforderungen in Zusammenhang mit dem Klimawandel werden in den nächsten Jahren sowohl auf lokal-regionaler als auch auf internationaler Ebene zur zentralen Aufgabe nicht nur innerhalb der Verwaltung“, erklärt Flavio Ruffini, Direktor der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz.

„Maßnahmen des Klimaschutzes und der Anpassung an den Klimawandel erhalten demnach ein besonderes Gewicht und das drückt sich auch im erweiterten Tätigkeitsfeld und in unserer neuen Bezeichnung aus.“

Die Steigerung der Energieeffizienz bzw. die intelligente Energienutzung sowie der Einsatz von erneuerbaren Energieträgern, um den Restenergiebedarf zu decken, werden dabei eine wachsende Rolle spielen. „Die Neuorganisation trägt dazu bei, um die Herausforderungen im Bereich Umwelt, Energie und Klimaschutz in den nächsten Jahren bestmöglich betreuen zu können“, betont Ruffini.

Mit der Umbenennung wolle man zudem die Anstrengungen unterstreichen, dass die das Land Südtirol in den Bereichen Klimaschutz, nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energieträger und Energieeffizienz unternimmt. So sei der Klimaplan ‚Energie Südtirol 2050‚ und dessen Umsetzung bereits seit 2011 Teil des Aufgabenbereichs der Agentur.

Die Änderungen im Detail

Nicht mehr geben wird es künftig die Landesämter für Energieeinsparung und Stromversorgung, an ihre Stelle tritt das neue Amt für Energie und Klimaschutz und das Amt für nachhaltige Gewässernutzung. Auch die Aufgabenbereiche und Bezeichnungen der übrigen Ämter und Labors der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz wurden auf den aktuellen Stand gebracht: „In den letzten Jahren hat sich das Spektrum der Kompetenzen stark erweitert, um für die geänderten ökologischen Herausforderungen gewappnet zu sein“, so Ruffini.

Das Labor für Lebensmittelanalysen beispielsweise führt seit Jahren auch Analysen von Kosmetikprodukten durch. Die Untersuchung der Produktsicherheit etwa von Tattoo-Farben, Permanent Make-Up oder ätherischen Ölen spiegelt sich nun auch im Namen wider. Auch die Umbenennung des Labors für physikalische Chemie in Labor für Luftanalysen und Strahlenschutz vermittelt dem Bürger ein klareres Bild von dessen Aufgabenbereichen. Sämtliche Ämter der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz finden sich hier.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (3)

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  • stubenruss

    Laut Wikipedia ist die schwankende Sonnenaktivität zu über 50 % für das Klima verantwortlich.Dann kommt der Wasserdampf der auch einen erheblichen Anteil hat. Beeinflusst wird das Klima weiterhin von den Stäuben in der Luft, der Bestrahlung aus dem Weltall,und so weiter. Da bleibt kaum noch eine Schuld für das CO2 übrig Damit ist nicht gesagt das der Mensch keinen Einfluss hat: Nennen wir .zum Beispiel die Rückstrahlung der Betonwüsten, Feinstäube die täglich in die Luft geblasen werden, das Verbrennen der Regenwälder und so weiter. Nur, dieser Einfluss des Menschen ist immer noch sehr gering zu den natürlichen Einflüssen. Also alles dem CO2 den Schuld zu geben ist eine politische Lüge und es ist eine Illusion zu glauben durch Geoengineering das Klima steuern zu können.

  • stubenruss

    Laut Wikipedia ist die schwankende Sonnenaktivität zu über 50 % für das Klima verantwortlich.Dann kommt der Wasserdampf der auch einen erheblichen Anteil hat. Beeinflusst wird das Klima weiterhin von den Stäuben in der Luft, der Bestrahlung aus dem Weltall,und so weiter. Da bleibt kaum noch eine Schuld für das CO2 übrig Damit ist nicht gesagt das der Mensch keinen Einfluss hat: Nennen wir .zum Beispiel die Rückstrahlung der Betonwüsten, Feinstäube die täglich in die Luft geblasen werden, das Verbrennen der Regenwälder und so weiter. Nur, dieser Einfluss des Menschen ist immer noch sehr gering zu den natürlichen Einflüssen. Also alles dem CO2 den Schuld zu geben ist eine politische Lüge und es ist eine Illusion zu glauben durch Geoengineering das Klima steuern zu können

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