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Angst im Bus

Der Betriebsrat der SASA verurteilt den erneuten tätlichen Angriff auf einen Busfahrer der Linie 1 und erklärt sich solidarisch mit dem verletzten Busfahrer.

Am Mittwoch ist erneut ein SASA-Busfahrer von einem Fahrgast attackiert worden.

„Der Vorfall ist der letzte in einer langen Serie von Vorfällen in Bozen, wo es leider immer wieder zu Aggressionen kommt“, so der Betriebsrat, der mit seiner Aussendung die Busnutzer für ein angemessenes Verhalten und mehr Sicherheit in den Bussen sensibilisieren will.

„Wir Busfahrer können und wollen nicht mit der Angst arbeiten müssen, angegriffen oder verletzt zu werden. Es braucht Respekt vor den Arbeitern im öffentlichen Transport“, so in der Mitteilung.

Die Transportgewerkschaft Filt des AGB-CGIL erinnert daran, dass es in Vergangenheit bereits mehrere Treffen zwischen dem Betriebsrat und der SASA gegeben hat, bei denen auch mögliche Lösungen gefunden wurden. Einiges davon konnte umgesetzt werden.„Da die Übergriffe allerdings nicht aufhören, und unter Betracht dass die Sicherheit alle betrifft, Busfahrer, Mitbürger und die Gewerkschaftsvertreter der Mitarbeiter der SASA, fordern wir einen vermehrteren Einsatz von allen Seiten.

Da das Problem die öffentliche Sicherheit betrifft, wird sich der Betriebsrat dafür stark machen, dass es endlich ein gemeinsames Treffen mit dem Regierungskommissariat, der SASA und der Gemeinde Bozen gibt, um gemeinsame Lösungen zu finden. Nur wenn wir alle Seiten mit einbeziehen, können wir hoffen endlich Taten zu setzen, die auch eine endgültige Lösung bringen“, so der Betriebsrat abschließend.

 

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