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Kokain im Magen

Die Finanzpolizei hat in Brixen einen 20-jährigen Nigerianer verhaftet, der mit Kokainkapseln im Magen von München nach Bologna reisen wollte.

Die Finanzpolizei hat einen mutmaßlichen Drogenkurier verhaftet.

Ein 20-jähriger Nigerianer, der im Eurocity 89 von München nach Bologna unterwegs war, wurde am Bahnhof in Brixen kontrolliert.

Weil der junge Mann sich sehr nervös verhielt und weil er ein Flugticket Mailand-Amsterdam bei sich hatte, beschlossen die Finanzpolizisten, den Verdächtigen etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Im Zuge von Kontrollen im Brixner Spital stellte sich heraus, dass der Nigerianer 53 Kapseln mit insgesamt 800 Gramm reinstes Kokain verschluckt hatte.

Der Marktwert des Kokains beträgt laut Finanzpolizei rund 150.000 Euro.

Der bislang unbescholtene Nigerianer wurde ins Gefängnis eingeliefert.

Auffällig sei, so die Finanzpolizei, dass in letzter Zeit immer wieder nicht vorbestrafte Nigerianer als Drogenkurier eingesetzt würden.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (2)

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  • yannis

    Diese nichtvorbestraften Nigerianer sind die Opfer der verlehlten Flüchtlings-Politik.
    Erst posaunt man in alle Welt Refugee’s welcome und erteilt diesen Leuten großzügig Aufenthalts-Titel, ohne für diese Menschen Wohnungen und rechtschaffene Arbeitsstellen zur Verfügung zu haben.
    Die Folge den sich selbst überlassenen Glücksrittern ist, dass sie sich irgendwie durchschlagen müssen und somit leicht in die Fänge des Drogenkartells geraten.
    Für so manchen wird jetzt die Erkenntnis sein: „wär ich doch zu Hause geblieben“ und nicht den Lockruf der Europäischen Gutmenschen gefolgt
    .

  • cicero

    Das sind wohl eher jene die keinen Aufenthaltstitel haben und nicht abgeschoben werden können weil sie vorher untertauchen und halt von etwas leben müssen. So geht es wenn alle hergelockt werden und gleich schon unter die Leute kommen bevor überhaupt festgestellt wurde ob sie ein Bleiberecht haben und dann nicht mehr loswerden.

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