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Flughafen ans Land?

Der Flughafen Bozen

Weil der Flughafen Bozen nicht mehr von „nationalem Interesse“ ist, könnte er vom Staat ans Land übergehen. Flughafen-Gegner fordern dies. Doch laut Landesregierung würde es ohnehin nicht viel nützen.

von Heinrich Schwarz

Von Gegnern des Bozner Flughafens wird immer wieder ins Feld geführt, dass seit einigen Jahren die Möglichkeit bestehe, das Flughafen-Areal ins Landeseigentum zu übertragen. Damit könne das Land selbst entscheiden, was mit dem Airport passiert – und nicht mehr der Staat.

So schrieb etwa der Dachverband für Natur- und Umweltschutz vor einigen Wochen in einem offenen Brief: „Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass es ein Dekret des Staatspräsidenten aus dem Jahre 2015 gibt, welches die Kompetenzen bezüglich Flugplatz Bozen an die Region bzw. Provinz abgeben würde, da dieser weder von strategischem, noch von nationalem Interesse ist. Einem Rückbau statt einem Ausbau dürfte also nichts im Wege stehen. Die Mehrheit der Südtiroler, die bei der Volksabstimmung unter anderem auch gegen das Entwicklungskonzept abgestimmt haben, erwartet dies von Ihnen.“

Riccardo Dello Sbarba, Landtagsabgeordneter der Grünen, reichte vor einem Monat eine Landtagsanfrage ein, in der er auf das genannte Dekret des Staatspräsidenten hinweist, wonach der Flughafen Bozen nicht in der Liste der Flughäfen von „nationalem Interesse“ sei und demnach dem Land übertragen werden könne. Dello Sbarba forderte eine genaue Aufklärung der Sachlage – und über den Grund, warum die Landesregierung nicht tätig wird.

Jetzt liegt die Antwort von Mobilitätslandesrat Florian Mussner vor.

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL DAZU LESEN SIE IN DER DONNERSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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Kommentare (14)

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  • erich

    Ich habe einen Vorschlag, Elon Musk sucht Passagiere für den Mars Flug, das Land soll für Herrn Dissinger und Riedl 2 Tickets kaufen, auf dem Mars finden sie alles vor was die zwei in unserer verseuchten und verbauten Umgebung suchen.

  • stefanrab

    @Erich
    Wenn Sie nichts für den Schutz unserer Umwelt und Ihren Nachkommen keine lebenswerte Welt hinterlassen wollen dann können Sie die Herrn Dissinger und Riedl auf den Mars schicken. Ich bin jedenfalls froh dass es solche Leute gibt.

  • george

    Wie wärs wenn wir ‚erich‘ auf den Mars vorauschicken würden? Meint er, vom Bozner Flughafen aus würde er es schaffen? Dann würde er bestimmt mehr darauf zurückkommen um Dissinger und Riedl ständig zu nerven.

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