Du befindest dich hier: Home » News » „Handeln im Eigeninteresse“

    „Handeln im Eigeninteresse“

    Platter, Kompatscher und Sobotka (Archiv)

    Tirols LH Günther Platter begrüßt das Vorhaben der österreichischen Regierung, Panzer und Soldaten zur Grenzsicherung an den Brenner zu schicken.

    Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) begrüßte am Dienstag die Vorbereitungsarbeiten des österreichischen Heeres, Panzer zur Grenzsicherung an den Brenner zu verlagern.

    „Ich befürworte es, dass sich auch das Verteidigungsministerium vorbereitet und eine Einsatzbereitschaft herstellt“, sagte Platter gegenüber der APA. Derzeit fänden bereits „intensive Schleierfahndungen““ im grenznahen Bereich statt.

    Es benötige „eindeutige Signale in Richtung Italien und der Flüchtlinge, dass es am Brenner kein Durchkommen gibt“, so Tirols Landeschef: „Wenn es die Lage erfordert, lege ich Wert darauf, dass nicht Rücksicht auf die Bestimmungen der Europäischen Union genommen wird, sondern im Eigeninteresse des Landes Tirol kein Durchkommen für illegale Migranten am Brenner besteht“. Die einzige Maßnahme, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen, sei freilich die Schließung der Mittelmeerroute.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (13)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • andreas

      Haben sich jetzt alle Österreicher das martialische Gerede von Kurz angeeignet?
      Kommt morgen Stacheldraht und Schießbefehl?

      • ft

        Es kommt nichts. Alles nur Theaterdonner wegen den Wahlen. Die gelernten
        Gendarmen Platter und Doboszil, haben überhaupt keine Zuständigkeit. Allein das Innenministerium entscheidet was am Brenner gemacht wird, und die sehen überhaupt keine Probleme. Der Platter wird vom Polizeikommandanten von Tirol
        als Wichtigtuer hingestellt. Das sagt wohl alles !

    • einereiner

      @andreas
      dank deiner Gesinnungsgenossen von der EsseVuPi stehen wir dann auf der falschen Seite des Zaunes.
      Bravo Österreich, ihr macht alles richtig. Die Flüchtlingroute übers Mittelmeer muss geschlossen werden.

      • ft

        Lieber auf der sonnigen Südseite,als bei den Gendarmen, Panzern und Soldaten.
        Wer wille denn mit Gendarmen leben. Da hat jeder Südtiroler schon genug eignene schlechte Erfahrung. Dumm und borniert bis zum geht nicht mehr.

        • einereiner

          @ft
          Erzähl doch mal, welche Probleme du mit den Gendarmen hattest?
          Mich haben sie nur wegen zu schnellem Fahren dran….und das subjektiv unangenehm aber objektiv gesehen richtig.
          Erzähl doch mal!
          Lieber auf der Südseite mit Soldaten und ohne Millionen von schmarotzenden Asylanten.

    • yannis

      solange Italien nicht gewillt ist, von den „Sekundärschleppern“ an der Libyschen Küste abgeholte, zumeist illegale Immigranten, das Abladen in Italienischen Häfen zu unterbinden, bleibt Österreich wohl nichts anderes mehr übrig.
      Erst wenn das Überdruckventil Brenner und andere zu sind, wird sich Italien bewegen.

    • huber.pepi@gmail.com

      Bravo Oesterreich. Kleiner Beitrag zur Bekämpfung der Mittelmeer-Mafia. Weiter so, Komplimente. Kompatscher & Co. unterstützen indirekt diese italienischen, zweifelhaften Machenschaften im Mittelmeer. Ich habe auch volles Verständnis, dass die EU-Staaten nicht helfen wollen, die wissen genau was fuer ein dubioses Spiel da gespielt wird, von den Italienern. N.B.: Bin fuer Hilfe fuer die echten Fluechtlinge, leiste auch meinen Beitrag.

      • andreas

        Du weißt aber schon, dass da auch deutsche Schiffe dabei sind?
        Informiere dich doch etwas besser, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

        Nur weil da ein Landeshansel aus Tirol der EU fast den Krieg erklären will, wird da wohl keiner nervös.

        • yannis

          >>>Du weißt aber schon, dass da auch deutsche Schiffe dabei sind?<<<

          ist ja hinlänglich bekannt, nur was bisher nicht bekannt ist, WOVON leben diese "Sekundär-Schlepper" die ihre Fracht vor der Libyschen Küste abholen und zu italienischen Häfen schippern, denn selbst ??

      • ft

        Der Huber versucht die Tuba zu spielen.

    • noando

      ist der brenner der einzige übergang der alpen? was passiert wenn alle am brenner abgefangen werden, kommen dann immer weitere flüchtlinge zum brenner? problem gelöst/verschoben/verlegt? … wenn europa eier hätte, würde die theorie der verträge durchgeführt (oder nicht-einhalten geklagt/sanktioniert)! wie gesagt, wenn.

    • der_brottler

      Sou an Auflauf, za wos hobn wir überhaupt die Schützn??

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen