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    „Wie eine Gehirnwäsche“

    Sie sind mit der Linie ihrer Landespartei nicht einverstanden und wollen dies auch klar zum Ausdruck bringen. Warum die SVPler im Unterland von ihrer Partei enttäuscht sind. 

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    Sehen Sie am Donnerstag auf TAGESZEITUNG Online: 

    *Was Parteiobmann Philipp Achammer zu diesen Vorwürfen sagt

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    Kommentare (38)

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    • besserwisser

      Lieber Herr Schiefer, sehr verehrte Frau Greif,
      sehr spät versuchen Sie dem längst gestarteten Zug aufzuspringen da Sie scheinbar endlich die Stimmung im Volk verstanden haben …
      Frau Greif: Sie hatten die Gelegenheit im Gemeinderat aktiv zu sein, die Oppositionsführering zu unterstützen …. , wir haben nie was gehört von Ihnen.
      Herr Schiefer: wo waren Sie in den letzten zwei Jahren? Seit einer Woche wegen dem Zis Theaterle machen Sie jetzt Theater ? ….

    • erich

      Der Schiefer muss sich fühlen wie in einer Waschmaschine, vor einem Monat hat er im Fernsehen erklärt, er ist nicht dafür und nicht dagegen, nun sagt er, er ist seit 20 Jahren dagegen. Am Sonntag wird das JA gewinnen dann wird die Waschmaschine auf Schleuderprogramm schalten.

      • isogsdir

        Den LH schleudert es jetzt schon. Sonntag mit NEIN und endlich Südtirol in seiner Vielfalt genießen, mit kleinen Flughafen wie die Trientner und guter Lebensqualität. Vielleicht hat man dann auch wieder Geld für die Kleinspitäler.

        • roadrunner

          Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Das „Dilemma“ mit den Spitälern ist vom Staat diktiert, der Flughafen nicht.

          • besserwisser

            @roadrunner: wenn sie sich die svpdler für die spitäler so anstrengen würden dann ginge es aber leichter …

            • roadrunner

              Als hätten sie nichts getan. Das einfach so zu sagen ist schon ein wenig einfach, meinst nicht? Hätte die Landesregierung etwa, Werbung, ein Referendum usw. veranstalten sollen wo sie nicht die Entscheidungsgewalt hat? Das hätte nichts gebracht. Das Einzige was dort helfen konnte, war in Rom zu intervenieren und die Zuständige umzustimmen- ja gar eine Ausnahme für Südtirol zu erhalten …

    • pantone

      Nachdem sich die SVP merhheitlich dafür ausgesprochen hat, bei der Abstimmung mit ja zu stimmen (darum geht es), ist es in meinen Augen legitim, wenn in der Zeitung der SVP, in der ZIS, in diesem Sinne geschrieben wird.
      Beide Meinungen sind ja ausführlich zu Wort gekommen in der Broschüre, die an alle Haushalte versandt worden ist.
      Ich bin mehr darüber überrascht, wie die Exponenten nun der SVP in den Rücken fallen. Sie müßten in ihrem Territorium die Meinung der SVP vertreten nicht umgekehrt. Ihre Haltung ist nun mehr nach dem Motto: „la botte piena e la moglie ubriaca“ wie die Italiener sagen. Rückgrat sieht anders aus.
      Zudem hat sich Schiefer in früheren Statements immer zurückhaltend ausgedrückt.
      Schließlich glaube ich, dass man speziell im Unterland schon von einer Hysterie sprechen kann. Wie hoch sind die Flugzeuge über Salurn, über Kurtatsch, Tramin, Neumarkt. Ich glaube, dass es da wohl kaum nennenswerte Belästigungen geben wird.
      Es gibt auch Vorteile, die für den Flugplatz sprechen, der zudem immer klein sein wird. 170.000 Passagiere sind ein Sechstel von jenen in Innsbruck, wo der Flugplatz auch in unmittelbaren Nähe zur Stadt liegt. Viele Flugzeuge landen und starten direkt über Innsbruck.
      Wenn man den „Kampf“ der Gegner verfolgt, dann könnte man meinen, es ginge um einen Großstadtflughafen wie in München.
      Ich hoffe, es kehrt ein wenig Vernunft ein. Vielleicht sollten sich die Exponenten der SVP das Interview vom Bürgermeister von Terlan, Hr. Runer, im heutigen Alto Adige ansehen! Er hat eine eigene Meinung und vertritt sie auch!

      • sigmundkripp

        Sie verlangen also Kadavergehorsam von den Unterlandler SVP-Mitgliedern! Die eigene, begründete und Gesundheit schützendePosition verleugnen, um die von der Parteizentrale, menschenverachtende Position zu vertreten! Boah! WAS für ein Parteiverständnis haben Sie??

        • roadrunner

          Für was ist denn eine Partei gut wenn sie nicht für etwas gemeinsam eintritt? Wenn die Minderheit in der SVP dagegen ist, ist die Mehrheit dafür, ganz einfach ist das. Es ist ja nicht so, als wären die Gegner in der SVP mundtot gemacht worden. Wenn es keine klare Linie vonseiten einer Partei gibt, ist sie so gut wie tot.
          Ich jedenfalls finde dabei nichts Verwerfliches.

        • roadrunner

          Ach ja, ähhmm menschenverachtende Position? Ach sie meinen, die Gegner in der Unterlandler SVP werden in gewissen Sinne gefoltert?

          • sigmundkripp

            Ja. Einen Flughafen an seinem Wohnort ertragen zu müssen grenzt an Folter. Sie haben es richtig erkannt! Selbst die gute Frau Mirjam Lanz will dort nicht wohnen, dabei ist sie ja von Berufs wegen für den Flughafen!

            • roadrunner

              Bin selbst vom Überetsch Unterland und fühle mich nicht gefoltert. Naja, was Folter ist, da hat jeder seine Ansichten, ich finde Ihre Definition hierfür schon ziemlich übertrieben.

          • markp.

            Auch für dich roadrunner: siehe dir das heutige Interview von Achhammer an. Er betont, daß kein SVPler dazu gezwungen ist, die eingeschlagene JA-Linie der SVP mitgehen zu müssen. Konträre Meinungen sind mehr als erwünscht.

            • roadrunner

              Ich hab ja nur gesagt, dass nach außen sich die Partei sehr dafür aussprechen darf- wenn es die Mehrheit der Partei widerspiegelt. Hab nicht gesagt dass sie sich nicht äußern dürfen.

      • isogsdir

        Sie klingen wie Erich Honecker

      • markp.

        @pantone

        Dann schau dir doch mal das heutige Interview mit Achhammer an. Er sagt AUSDRÜCKLICH, dass es sehr wohl erlaubt ist, auch innerhalb der SVP konträrer Meinung zu sein und dass diese sehr willkommen ist.
        Auch betont er, daß kein SVP, weil er nicht die Meinung der Mehrheit teilt, dazu gebracht wird, wenn er andere Auffassung hat, daß er das JA der SVP auch in seinem Ort predigen muss.

    • sigmundkripp

      Ich denke, dass eine Partei wie die SVP, die sich „Sammelpartei“ nennt, am besten die Lage der Unterlandler verstehen würde, wenn das Sammeln zu Ende geht und die Menschen diese Partei einfach verlassen. Man kann auch ohne!

    • think_

      Es gibt nicht nur die SVP…

    • lissnamol

      Die Gelder für die Aufrechterhaltung der Struktur Flughafen haben mit den Geldern für Krankenhäuser, Sanität und Gesundheit überhaupt nichts zu tun. Wenn sie für den Flughafen nicht gebraucht werden, dann nicht meinen, dass dafür mehr Gelder für unsere Krankenkäuser zur Verfügung wäre. Ich kann nur staunen, mit welcher Selbstverständlichkeit dies immer noch geglaubt und nachgebetet wird.

      Und zu kripps Vorworf, die SVP betreibe eine menschenverachtende Position: Von Ihnen hätte ich dieses schweren Vorwurf nicht erwartet. Damit greifen sie auch jene Menschen an, welche bei dieser „menschenverachtenden“ Partei Mitglied sind. Meinen Respekt haben Sie verloren.

      • sigmundkripp

        Wenn eine sogenannte „Sammelpartei“ einen ganzen Bezirk im Regen bzw. im Fluglärm stehen lässt, wird sie ihrem Anspruch nicht mehr gerecht. Wenn es dem größeren Teil der SVP-Mitglieder einfach wurscht ist, dass im Unterland nicht mehr gelebt und geschlafen werden kann, ist das eben menschenverachtend. Wobei ich weiterhin annehme, dass der größere Teil der SVP hauptsächlich aus allseits bekannten Groß-Machern besteht, die die Meinungsbildung in der Hand haben….

    • sepp

      Südtirol brauch keinen flugplatz nein ankreuzen und ende

    • besserwisser

      @roadrunner: ja genau das hätten sie tun müssen wenn es ihnen wichtig gewesen wäre. aber es ist und war nie ein wichtiges thema für sie. das mit der gesetzesgewalt ist immer die feine ausrede … , das wäre beim flughäfchen auch, land ist nur konzessionsnehmer ….

      • roadrunner

        Bei einem Referendum wäre das Ergebnis natürlich für den Erhalt der Kleinspitäler ausgegangen. Wie wäre das Bild der Landesregierung wenn trotz ganzem Marketing nochts gebracht hätte, da der Staat sich nicht umstimmen liese? Das wäre win Eigentor. Das Land hat hier das einzige Mögliche gemacht.

    • george

      Es gibt hier einige Blindgänger und Parteilecker. Wenn alle SVP-ler so wären wie diese Nachläufer hier, dann hätten wir noch mehr Parteidiktatur und Einheitsbrei. Wohin das führt, hat uns die Vergangenheit schon öfters aufgezeigt.

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