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    „Wir wissen, was wir tun“

    „Wir wissen, was wir tun“

    ABD-Präsident Otmar Michaeler hat genug von den „unsachlichen“ Debatten-Beiträgen der Flughafengegner. Er sagt: „Wir haben einen seriösen Plan und arbeiten mit seriösen Leuten.“

    An den am Flughafen beteiligten „Experten“ mangle es nicht, erklärt ABD-Präsident Otmar Michaeler in einer Reaktion auf die Kritik der Airport-Gegner:

    „Der Flughafen-Entwicklungsplan für Bozen ist ein Konzept von namhaften Luftfahrtexperten. Präsident Otmar Michaeler selbst ist ein anerkannter Tourismusexperte. Man darf uns ruhig glauben, dass wir wissen, was wir tun.“, so die Flughafengesellschaft am Freitag. „Wir haben einen seriösen Plan und arbeiten mit absoluten Fachleuten auf ihrem Gebiet zusammen. Unser Ziel ist es, den Flughafen Bozen als wichtige Infrastruktur zum Wohle von ganz Südtirol zu entwickeln. Und das ist mehr als realistisch, wenn man uns das tun lässt.“

    Otmar Michaeler

    Otmar Michaeler

    Der Flughafen als Infrastruktur für die Menschen in Südtirol sei das übergeordnete Ziel, betont der Präsident der Betreibergesellschaft ABD, Otmar Michaeler: „Unser Auftrag ist es, einen Regionalflughafen zum Wohle des Landes und seiner Bevölkerung zu entwickeln, der konkreten Nutzen stiftet und viele Chancen für Südtirol bietet. Daran arbeiten wir mit bestem Wissen und Gewissen. Es geht um neue Gäste aus Wachstumsmärkten für den Tourismus; um bessere und schnellere Verbindungen für Geschäftsreisende, für wissenschaftliche Kongresse und kulturellen Austausch; um Flugverbindungen zu den Feriendestinationen im Süden für Südtiroler Familien.“

    Otmar Michaeler meint: „In der Diskussion um die Zukunft des Regionalflughafens Bozen haben viele schon seit einiger Zeit die sachliche Ebene verlassen. Einmal wird gesagt, der Flughafen werde viel zu groß mit viel zu vielen Flugbewegungen. Dieselben Leute behaupten dann bei nächster Gelegenheit, der Flughafen könne nie funktionieren und werde sein Entwicklungsziel nie erreichen. Was denn nun? Erst am Freitag wieder haben sich Fachleute aus dem Personennahverkehr als Flughafenexperten präsentiert, mit reinen Behauptungen. Das ist nicht zielführend für die sachliche Diskussion.“

    Der Flughafen habe immer den Kontakt zu den Menschen gesucht und alle Karten auf den Tisch gelegt: „Wir werden unsere Argumente weiterhin sachlich, transparent und offen vermitteln und stehen für konstruktive Diskussionen jederzeit zur Verfügung.“

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    Kommentare (23)

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    • perikles

      Alle wissen was sie tun, und jeder tut was er kann.Nur was die Zukunft bringt, weiss niemand, und alles ist Spekulation.Allerdings sei die Frage erlaubt, wer denn die Menschen sind, für die Infrakstruktur Flughafen da sein soll. Ich würde sagen, für eine Elite von Politikern, Beamten, Managern und natürlich auch für ein paar Touristen.aus ferneren Ländern.. So gesehen stellt sich die Frage, ob die Gelder, die in den Flughafen investiert werden, also nicht besser bei jenen Verkehrsinfrastrukturen aufgehoben sind, wo wirklich ein grosser Teil der Bevölkerung davon profitiert. Allein die Strasse ins Pustertal bringt wesentlich mehr Touristen ins Tal als ein Flughafen je zu bringen vermag, und doch ist sie immer noch geprägt von unzureichenden Autobahnzufahrten, Engpässen der einzlenen Dörfer, noch zu realisierenden Umfahrungen. Ich denke, hier ist das Geld besser investiert.

      • einereiner

        Viele Lokalpolitiker denken zu wissen was sie tun….in ihrer Geltungssucht.

        http://www.sueddeutsche.de/bayern/oberfranken-hof-muss-seinen-regionalflughafen-kuenftig-allein-finanzieren-1.3008437
        Wir Südtiroler aber wissen, dass unsere Politiker inklusive Michaeler nicht ganz auf dem Boden stehen sondern etwas abgehoben sind.
        Bis heute hat mir keiner eurer Experten eine Antwort auf folgende Bedenken gegeben: der Anflug im Norden ist steiler als 3° und somit nicht im Instrumentenanflug möglich (sondern nur im Sichtanflug). Somit wird sich jede Fluggesellschaft dreimal überlegen nach Bozen zu kommen. Die Alternativen Innsbruck und Verona sind für ALLE Fluglinien die Besseren.
        Denke, dass eure Experten keine Experten für Flughäfen sind und der einzige namhafte Experte der sich bislang geäussert hat, war Niki Lauda. Er erkennt die Problematik des Nordanflugs und rät von einem Ausbau ab. Welche sind eure Experten? Ich möchte gerne deren Namen lesen.

        • roadrunner

          Was ist mit Südanflug?

          • einereiner

            @roadrunner
            Ein Flughafen, vor allem ein funktionierender, braucht zwei An/Abflüge. Je nach aktueller Windrichtung wird immer gegen den Wind gestartet und gelandet. Ab 10km/h Rückenwind wird es unangenehm bis sehr gefährlich, bzw. auch tödlich für die Passagiere.
            Somit ist Bozen bei Südwind und schlechtem Wetter nicht anfliegbar.

        • yannis

          @einereiner
          27. Mai 2016 um 16:21

          wenn man den Link folgt findet sich des weiteren „170 €uro Steuergeld für jeden Passagier“

          Damit zeigt sich deutlich das „Regionalflughäfen“ als Steuergeld-Verbrennungsofen voll funktionieren, als Flughafen jedoch nicht.

          >>>Man darf uns ruhig glauben, dass wir wissen, was wir tun.<<<

          oder sollte man doch besser sagen: Gott vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.

    • besserwisser

      Lieber Herr Michaeler, jetzt übertreiben Sie es aber. Es steht Ihnen frei Ihre Argumente zu vertreten. Aber akzeptieren Sie es doch bite auch dass es andere Experten gibt, die nicht von Ihnen oder der Gesellschaft die Sie vertreten bezahlt wurden.
      Das ist Demokratie! Und da darf man auch dagegen sein, auch wenns für das Tourismusunternhemen das sie vertreten nicht so angenehm (das ist halt so mit der Wahrheit ….)
      Und nur so als Nebenbemerkung: hören Sie doch endlich auf vom Untergang Südtirols zu schwafeln, die Falkensteiner Touristen haben Südtirol sicher nicht groß gemacht und die Firma für die sie arbeiten hat ihren Sitz aus anderen Gründen aus Südtirol wegverlegt, sicher nicht wegen des Flughäfchens ….

    • gerry

      Unsachlich waren alleine ihre Aussagen Herr Michaeler und das was Sie tun ist ein Verbrechen an jene Menschen die in diesem Gebiet leben. Realistisch sind nur alleine jene Summen die sie schon versemmelt haben .

    • gerecht

      oohhh
      die wollen mit allen Mitteln ihren Hintern (A…) retten …
      denen ist alles recht …
      z.b. wird auch beworben das alle !!! Unternehmer für das Projekt sind …
      (siehe Bericht des Unternehmers von Herilu und Avanti ) …
      in der Zeitung

    • andreas

      @perikles
      Schon mal etwas von volkswirtschftlichem Nutzen gehört, so wie z.B. die Thermen Meran? Ein Pusterer hat da auch direkt nichts davon.

      @gerry
      „..ein Verbrechen an jene Menschen…“ gehts auch eine Nummer kleiner? Dann wäre ja jede Straße ein Verbrechen….

      Michaeler hat sicher damit Recht, dass die Gegner nicht sachlich, sondern emotional argumentieren. Die Lärmbelästigung ist der einzige wichtige Punkt, das restliche Blah, Blah der Gegner kann man getrost vergessen.

    • gerry

      Anrainer beim Safetypark verlassen bereits ihre Höfe da ihre Lebensqualität am Nullpunkt angelangt ist. Dieser Flughafen übertrifft dies 1000 Fach und das obwohl sich die Verantwortlichen dessen bewusst sind. Für mich mehr als ein Verbrechen.

    • richard

      Na dann!
      Zockt euer Geld und lasst unsere Steuergelder in Ruhe.

    • dr.sheldoncooper

      ein Plan, in dem Fluglinien aufgelistet sind, die es nicht mehr gibt oder die sich in Konkurs befinden, ist nicht sehr seriös.

    • lissnamol

      Perikles: Stimmt, die Pustertaler Straße ist an einigen Stellen noch zu verbessern. Trotzdem muss man anerkennen, dass in die Pustertaler Straße viel investiert worden ist und noch wird (siehe Umfahrung Kiens und Einfahrt Gadertal), was im übrigen wesentlich mehr kostet, als was in Zukunft die Betreibergesellschaft des Flughafens erhalten sollte. Das eine schließt das andere nicht aus. Ich bin deshalb für ein sowohl als auch.

      Dier ewige Leiere mit unseren Steuergeldern: Jedes Vorhaben und jede Investition bringt einen volkswirtschaftlichen Nutzen. Da hat Andreas recht. Nicht jeder wird den direkt verspüren, aber die Gesamtheit in Form von Gemeinde, Stadt, Land, sehr wohl. Das soll und darf uns auch etwas Wert sein.

    • libelle

      Ich geb´s zu: ich hab keine Ahnung, wie man einen Flughafen führt, aber ich gehe davon aus, dass Herr Michaeler das kann. Der ist sicher kein Verlierer-Typ und kennt die Branche top. Warum Umweltschützer besser wissen sollen, wie man einen Flughafen führt, ist mir nicht klar. Ich hab noch von keinen Umweltverband gehört, der einen Flughafen erfolgreich managt.

    • drago

      “Man darf uns ruhig glauben, dass wir wissen, was wir tun.“, so die Flughafengesellschaft am Freitag. „Wir haben einen seriösen Plan und arbeiten mit absoluten Fachleuten auf ihrem Gebiet zusammen.“
      a) Ich habe keine Zweifel daran, dass die Flughafengesellschaft weiss, was sie tut: alles daran setzen, den Flughafen weiter mit öffentlichen Geldern betreiben zu können.
      b) Die Aussage über die Seriosität ihres Planes impliziert, dass die früheren Pläne (und davon gab es mehr als genug) unseriös waren. Wird die früheren Fachleute freuen.

    • george

      Michaeler müsste als Präsident einer Volksbank, der er auch ist, alle Sparer vertreten. Währenddessen schaut er nur auf den eigenen Geldbeutel und auf den jener Personen, die versuchen auf Kosten der einfachen Steuerzahler immer reicher zu werden. Sczhließlich hat er auch mit seiner ‚group‘ bei der Alpe-Adria viele Millionen Euro verzockt. Und bei solchen Leuten muss man grundsätzlich nicht auf das glauben, was sie sagen und schreiben lassen.

    • morgenstern

      Das gilt für den Präsidenten genauso wie für den kleinen Angestellten,
      „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“.

    • isogsdir

      der Michaeler weis sicher was er tut, aber er willes den Leuten nicht sagen, denn diese sollten nur still sein und ja ankreuzen. aber Herr Michaeler auch das volk weis was es tut nämlich Nein ankreuzen.

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