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    Protest gegen Protest

    Protest gegen Protest

    Den Kaufleuten am Brenner reicht es: Die Protestkundgebungen am Brenner lassen die Umsätze stark sinken. Für 7. Mai ist eine weitere Demonstration angesagt. Die Geschäftsinhaber planen einen Gegenprotest.

    von Erna Egger

    Am Brenner sind die Handelstreibenden stinksauer: „Es nützt nichts, am Brenner zu demonstrieren. Wir haben damit nichts zu tun. Wenn, dann müsste man in Wien auf die Straße gehen. Nicht Italien, sondern Österreich stellt die Zäune auf“, wettert Paolo Casazza, Vertreter der Kaufleute in der nördlichsten Gemeinde Südtirols.

    20 Kaufleute sind am Brenner tätig. Am Montagabend haben die Handelsvertreter gemeinsam mit dem Manager des Outlet Center Brenner, Maximilian Wild, mit Bürgermeister Franz Kompatscher und dem Gemeindereferenten Giovanni Pederzini eine Aussprache einberufen, um ihre Sorgen zu manifestieren. „Rund 50 Bürger waren zugegen, um ihren Ärger kundzutun“, so Casazza.

    Aufgrund der Protestkundgebungen am 3. und 24. April mussten die Kaufleute große Umsatzeinbußen verzeichnen. Für Samstag, 7. Mai ist bereits die nächste Protestkundgebung angesagt, an der Hunderte von Aktivisten teilnehmen wollen. „Mit der möglichen Präsenz des Schwarzen Blocks“, fürchtet Casazza.

    Die österreichische Gendarmerie hat bei den jüngsten Protestmärschen den Verkehr für Stunden blockiert, gerade am Wochenende, an den einnahmestärksten Tagen. „Wir arbeiten zu 90 Prozent mit Touristen bzw. dem Durchreiseverkehr. Wenn die Straßen blockiert sind, kommt niemand“, ärgert sich Casazza.

    Noch geben sich die Handelstreibenden abwartend: „Es ist nun zu sehen, wie wir weiter vorgehen. Wir hoffen, dass die Kundgebungen ein Ende nehmen. Sollte dem nicht so sein, dann werden auch wir etwas unternehmen müssen“, kündigt Casazza an.

    An was gedacht wird, will er nicht preisgeben: „Es gibt mehrere Vorschläge. Wir könnten auch die Autobahn blockieren“, schließt er nicht aus.

    DEN KOMPLETTEN ARTIKEL LESEN SIE IN DER MITTWOCH-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (2)

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    • franz

      Dass diese Protestkundgebungen am Brenner für die Geschäftsinhaber am Brenner schädlich sind bzw. die Handelstreibenden stinksauer sind ist verständlich.
      Wenn Paolo Casazza, Vertreter der Kaufleute meint “ Wenn, dann müsste man in Wien auf die Straße gehen. Nicht Italien, sondern Österreich stellt die Zäune auf““ (…….)
      Das stimmt nicht ganz, zwar stellt Österreich die Zäune auf, schuld ist aber alleine Italien mit deren -Politik.des Durchwinkens.
      So gesehen müssten diese Aktivisten-Anarchisten und verblödeten Bleck Blocks in Rom auf die Straße gehen.
      Im Gegensatz zu Italien schütz Österreich mit den Grenzkontrollen ihre Bürger vor unkontrollierter Einwanderung von illegalen Immigranten- Clandestini , Kriminellen und Terroristen.

    • anarchoseppl

      Solche Kaufleute würden für zwei Sonntage mehr im Jahr, an denen ihre versklavten Angestellten für den Porsche ihrer Scheffitäten schuften, ihre Oma verkaufen..

      Natürlich sind diese Kaufleute für die Grenzschließung. Die Leute werden somit gezwungen zu stoppen, zu warten und natürlich findet irgend ein Schaf dabei immer den Weg in ihre Konsumtempel..

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