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    „Keine Einmischung“

    „Keine Einmischung“

    Der Landtag hat einen Antrag abgelehnt, mit dem eine Ablösung der Spitze der Südtiroler Sparkasse gefordert wurde.

    Die Mehrheit des Landtages hat sich am Donnerstag gegen einen Antrag des Landtagsabgeordneten Andreas Pöder (BürgerUnion) ausgesprochen, mit dem ein personeller Neustart an der Spitze der Südtiroler Sparkasse gefordert wurde.

    Pöder hatte vorgeschlagen, dass der Landtag sich im Sinne und zum Schutz der Interessen der Sparer, Kreditnehmer, Kleinaktionäre, Anleger sowie der Belegschaft grundsätzlich für einen personellen Neustart an der Spitze der Südtiroler Sparkasse aus, sowohl hinsichtlich der Präsidentschaft- und Vizepräsidentschaft als auch der übrigen Führungsgremien, frei von Interessenskonflikten und Vorbelastungen ausspricht.

    Die Zuständigkeit im Autonomiestatut sei indirekt nach wie vor gegeben (Art. 11), auch wenn die dortigen direkte Zuständigkeit mittlerweile nicht mehr ausgeübt werden kann, weil die Stiftung Sparkasse im Interesse der Bürger Mehrheitseigentümerin der Sparkasse ist, argumentierte Pöder.

    „Die Sparkasse gehört immer noch Mehrheitlich den Südtirolerinnen und Südtirolern, deshalb ist es die Pflicht der Politik, sich hier auf die Seite der Sparer, Kleinaktionäre, Kreditnehmer und auch der Angestellten zu stellen. Bei der Südtiroler Sparkasse erscheint ein personeller Neustart an der Spitze sinnvoll, frei von Interessenskonflikten und Vorbelastungen“, so Pöder.

    Landeshauptmann Arno Kompatscher sprach sich dagegen aus, weil es die Zuständigkeit nicht mehr geben und man keine politische Einflussnahme vornehmen wolle.

    Pöder zeigt sich erstaunt über die Ablehnung des Antrages durch die Mehrheit des Landtages:

    „Interessanterweise fühlt sich die Mehrheit immer dann zuständig, wenn es darum geht, Posten zu besetzen und eigene Vorteile herauszuholen, wenn es darum geht sich an die seite tausender Sparer, Kleinanleger und Mitarbeiter zu stellen, fühlen sich Landesregierung und SVP plötzlich nicht mehr zuständig.“

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    Kommentare (8)

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    • tztz

      kann seine Freunde nicht verraten … nur wegen Abzocke?
      obwohl die munter weitermachen mit dem Nutzen in die eigenen Taschen …

    • Betrachter

      Trauriges Kapitel, hauptsächlich die Kleinsparer trifft es am meisten.
      Möchte hier mal die Frage stellen „Wie viel hat wohl der Präsident und die Aufsichtsräte an Kapital verloren (Privat) „?
      Eine Antwort würde mich freuen.

      • Franz

        “Eine Antwort würde mich freuen“‘.

        “Ein Teil der Antworten würde die Bevölkerung aber verunsichern.” 🙂

        • Yannis

          >>>“Ein Teil der Antworten würde die Bevölkerung aber verunsichern.”<<<

          Man sollte der Urheber dieses Zitat´s für den Friedensnobelpreis vorschlagen, denn besser lässt sich eine latente Lügerei nicht mehr begründen.

      • Walter Mair

        @Betrachter
        Ihre Frage ist nicht nur berechtigt, sondern wesentlich! Diese Bankster werden nicht nur keinen Cent verloren haben ,sondern mit der faulen Ausrede der Finanzkrise, noch einiges dazu verdient haben.Dass man sich verspekuliert hat kommt nie zur Sprache! Das Ziel der Banken ist die Abzocke. Und das schon Jahrhunderte VOR der Finanzkrise!
        „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“
        „Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

    • rambo

      ja, wie immer….der Schweinestall wurde gesäubert und eingenistet hat mam wieder die alten Sch….e

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