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    Die Umweltgelder

    theiner geldDie SE-Hydropower zahlt 244 Millionen Euro an Umweltgeldern für die Jahre von 2010 bis 2040 aus. Welche Gemeinden Geld bekommen.

    Die Landesregierung hat am Dienstag die Auflagenhefte für den Betrieb von acht Kraftwerken genehmigt, die eine Neubewertung durchlaufen haben. Demnach zahlt die Betreibergesellschaft SE-Hydropower 244 Millionen Euro an Umweltgeldern für die Jahre von 2010 bis 2040 aus.

    „Die Ufergemeinden müssen im Zuge der Neubewertung der Energiekonzessionen keine Einbußen bei den Umweltgeldern erleiden“, stellt Landesrat Richard Theiner klar. Am Dienstag hat die Landesregierung die Auflagenhefte für den Betrieb von acht Kraftwerken genehmigt, welche der Neubewertung unterzogen worden sind, und dabei die ursprünglich von der Landesenergiegesellschaft SEL angebotenen, höheren Beträge berücksichtigt. „Wir hatten den Gemeinden zugesichert, dass die Umweltgelder in höherem Maße fließen werden“, so auch Landeshauptmann Arno Kompatscher im Rahmen der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung, und dies sei nun für die 21 Ufergemeinden der Fall.

    Demnach zahlt die SEL bzw. deren Tochtergesellschaft Hydropower rund 244 Millionen Euro an Umweltgeldern für die Jahre von 2010 bis 2040 aus.

    Dies bringt für die SEL Mehrausgaben von 97,45 Millionen Euro mit sich. Betroffen sind die Kraftwerke von Lana, St. Walburg/Ulten, St. Pankraz/Ulten, Sarnthein, Kardaun, Waidbruck, Brixen und Mühlen in Taufers.

    In deren Einzugsgebiet befinden sich 20 Gemeinden bzw. Fraktionen, und zwar Sarnthein, Ulten, Barbian, Lajen, Waidbruck, Kastelruth, Mühlwald, Sand in Taufers, St. Pankraz/Ulten, Lana, Bozen, Karneid, Ritten, Völs am Schlern, Brixen, Lüsen, Natz-Schabs, Franzensfeste, Rodeneck und Mühlbach

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    Kommentare (13)

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    • Murks

      Komische Rechnung: In 30 Jahren 244 Millionen klingt viel, ist aber bei einer Zinsrate von einigen Prozentpunkten nicht so viel. Das kommt einer durchschnittlichen Rente von 3 bis 4 Millionen jährlich gleich. Je nach Zinssatz der zugrunde gelegt wird. Wenn die Inflation berücksichtigt wird entsprechen heute 3 Millionen an Kaufkraft in 30 Jahren etwa 1,2 Millionen von heute.

      Es wird den Leuten ein Rentenendwert präsentiert: Ohne Zinssätze ohne die jährlichen Raten und ohne Inflation und Kaufkraftverlusten vor die Nase geknallt.

      Theiner was sie betreiben ist unseriös und die Bürger werden getäuscht.
      Denn die Bürger könnten den Betrag so verstehen: 244/30= 8,13 Millionen jährlich was angeblich nicht stimmt.

      • hans

        ist auch nicht viel bei 20 Gemeinden ,darunter groß Gemeinden wie Bozen ,Brixen Lana …
        und was kommt hernach nach 2040 ,Ebbe oder wird neu verhandelt oder können die Betreiber ihr Geld behalten? ? Fragen um Fragen ??

    • dana

      Wieder eine SVP Propaganda mit mit Beträgen die viele Fragen offen lassen.
      Wenn eine Gesellschaft 15 Jahre lang braucht, um kleine Beträge an Umweltgeldern (Stillhaltegelder) aus bezahlen zu können, dann gleicht das einem Skandal.

    • Inge

      Wieder eine Erklärung von Theiner die sicher viele Bürger nicht verstehen können.
      Herr Theiner lassen Sie die Zahlungen auf jährliche Beträge rechnen. Bemühen Sie sich um verständliche Zahlen.

    • seppl

      froge konn er überhaupt rechnen

    • Luis

      Richard, bitte klare Äußerungen und klare Zahlen. So wird nur mehr Verwirrung gestiftet.

    • Puschtrabui

      erinnert mich an den Renzi, der immer mit Slogans und Ankündigungen vom eigentlichen Thema abzulenken versucht und mal was rausposaunt (zb die 80 Euro vor der Wahl, „ogni mese una legge… usw usw)…. und dann kommts eh anders. Was da gemacht wird ist ein Slogan zur Ablenkung von den Energiepolitikmachenschaften und Skandale der letzten Jahre… SVPD

    • Klaus H.

      Und woher kommen all diese Millionen? Die zahlen wir mit jeder Rechnung!!!

    • Luis

      Theiner bindet den Leuten einen „Bären“ auf. Theiners Versprechungen entpuppen sich beim genaueren hinsehen als sehr bescheidene Beträge und sind über 30 Jahre gesehen, der reinste Hohn für die betroffenen Gemeinden.

    • svp - 70 jahre käse

      Die Gemeinden die Wasser zum Betrieb der Kraftwerke zur Verfügung stellen müssen, bekommen ein paar Krümel und Brosamen vom „Elektrokuchen“.
      Theiner wie viel wurde der Verlust der Konzession, allein des Kraftwerkes Stankt Anton beziffert??
      Vergleichen Sie, dann relativiert sich der Betrag den Sie vorlaut verkünden deutlich.
      Die 20 Gemeinden, werden von Theiner sprichwörtlich „verarscht“.

    • pervinca

      Überhaupt keine Gelder auszahlen, alle Energiegesellschaften zu den Gemeinden und die können dann entscheiden, ob sie billigen Strom wollen, oder Gewinne an die Bürger ausschütten.

    • svp - 70 jahre käse

      Für Werbung im Tourismus werden jährlich etwa 65 – 70 Millionen Euro an Steuergeldern aus dem Landeshaushalt ausgegeben.
      Würden Raten von 65.000.000 Euro jährlich auf 30 Jahre mit einem Zinsfuß von 5 Prozent hoch gerechnet, ergibt das einen Endwert von 4.318.525.000 Euro – ca. 4,3 Milliarden Euro.
      Entspricht einen Barwert auf heute bezogen, mit Zinsfuß 5 Prozent von 1.000 Millionen, einer Milliarde Euro.

      Theiner spricht bei den vielen Kraftwerken von Laufzeiten, von 30 Jahren und 244.000.000 Euro – 244 Millionen als Endwert für 20 Gemeinden. Barwert heute, rund 50 Millionen.
      Werden die Zinsen (5%) berücksichtigt, einer jährlichen Rate von 3,6 Millionen an die 20 Gemeinden?

      Theiner und die Landesregierung stellen für Umweltschäden – „Umweltausgleich“ – im Vergleich zur Tourismuswerbung nur rund 5 Prozent an Geldern bereit.

    • Murks

      Geldverschwendung unter dem Deckmantel der Tourismuswerbung. Bei 75 Millionen jährlich gibt es bestimmt Einsparpotentiale.
      Die Tourismusverbände und Touristiker privatisieren ihre Gewinne und lassen sich viele Kosten wie z.B. für Werbung von den öffentlichen Haushalten bezahlen.

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