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Betrügerische Sekretärin

Foto: Carabinieri

Die Carabinieri von Neumarkt haben eine 50-jährige Sekretärin aus Salurn wegen Betrugs angezeigt.

Die Carabinieri von Neumarkt haben eine 50-jährige Salurnerin wegen Betrugs angezeigt.

Die Ermittlungen der Carabinieri begannen bereits im Mai als sich eine Frau meldete, die sich in Trient zahnärztlich behandeln ließ. Die Frau wollte per Überweisung bezahlen und ließ sich von der angestellten Sekretärin eine IBAN übermitteln. Die Frau überwies daraufhin die 2.000 Euro für die Behandlung auf das angegebene Konto. Einige Tage später erhielt sie aber eine Mahnung ihres Zahnarztes.

Die Frau kontaktierte daraufhin die Carabinieri. Dabei stellte sich heraus, dass der übermittelte IBAN-Code nicht jener des Zahnarztes. Die beiden Opfer erstatteten daher Anzeige gegen die Sekretärin.

Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Sekretärin bei drei Patienten gleich vorgegangen ist. Sie fungierte als Vermittlerin zwischen Zahnarzt und Patient. Besonders während des Lockdowns kam ihr das zu Gute, da die Patienten keine Möglichkeit hatten, den Zahnarzt zu kontaktieren. Sie erbeutete sich durch Betrug zwischen 2020 und 2021 mehrere tausend Euro.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • markp.

    „Besonders während des Lockdowns kam ihr das zu Gute, da die Patienten keine Möglichkeit hatten, den Zahnarzt zu kontaktieren.“

    ??

    Warum hätte es nicht möglich sein sollen, den Zahnarzt in Lockdown-Zeiten zu kontaktieren? Vor lauter Internet und Smartphone keiner mehr in der Lage zu telefonieren?

  • artimar

    Seltsam.
    Bei der Überweisung, bes. bei einer solchen Summe, wird man schon darauf achten, dass der Name des begünstigten Zahnarztes aufscheint. Der Name deckt sich mit der IBAN. Da müsste das eigentlich sofort auffallen.
    Insbesondere, da es hier ja auch um die Geltendmachung der Steuerabschreibung bzw. um Rückerstattung der Krankenkasse geht.
    In diesem Fall war die Zahlungsmahnung des Arztes dann wohl ein Glücksfall für die Aufklärung des Falls. Hoffentlich mussten die Geschädigten nicht noch einmal zahlen.

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