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„Kein Kontakt zu Einheimischen“

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Nun nimmt die Gemeinde Ahrntal zu den Corona-Fällen im Zeltlager Stellung.

Die Gemeine Ahrntal hat nun eine ausführliche Stellungnahme zu den Corona-Fällen im Zeltlager veröffentlicht.

Die Aussendung im Wortlaut:

Laut Auskunft des Gruppenleiters hielt sich eine Gruppe von 30 Kinder und Jugendlichen im Alter von 11 – 13 Jahren aus Pandino, Provinz Cremona, vom 17. bis zum 24. Juli 2021 mit 7 Begleitpersonen in einer Pension für Selbstversorger im Ahrntal auf und unternahm diverse Ausflüge.

Eine weitere Gruppe von 24 Jugendlichen aus der selben Gegend, laut Auskunft des Gruppenleitersim Alter von 14 bis 18 Jahren, folgte ab dem 24. Juli 2021.  

Nach der Rückkehr der ersten Gruppe nach Pandino am 24. Juli 2021, wurde am folgenden Sonntag, 25. Juli, ein Jugendlicher dieser ersten Gruppe in der Provinz Cremona positiv auf das COVID-19-Virus getestet.

Umgehend wurde der Gruppenleiter informiert, der die zweite neu angekommen Gruppe im Ahrntal sofort isolierte.

In der weiteren Folge arbeiteten die beiden Sanitätsbetriebe von Pandino (Provinz Cremona) und Bozen zusammen, um die weiterEntwicklung zu überwachen.

Eine Krankenpflegerin führte noch am Sonntagabend, 25. Juli 2021, einen Nasenflügeltest an den Begleitern und den gesamten Jugendlichen mit durchwegs negativen Ergebnissen durch.

Zudem unterzogen sich die Begleitpersonen, welche Kontakt zu dieser ersten Gruppe hatten, im Krankenhaus von Bruneck einem Antigen-COVID-19-Test. Dabei fielen zwei Ergebnisse positiv aus.

Die gesamte Gruppe isolierte sich umgehend in der Selbstversorgerpension in Erwartung eines Tests durch die Südtiroler Sanitätseinheit.

Am Dienstagmorgen, 27. Juli 2021, führte eine Krankenpflegerin nochmals einen Naseflügeltest an allen mit weiterhin durchwegs negativem Ergebnis durch. Zudem kamen Mitarbeiter der Sanitätnoch am selben Tag in die Unterkunft um die gesamte Gruppe samt Begleiter mit Antigen-Tests auf COVID-19 zu untersuchen.

Die am Mittwochabend, 28.07.2021, durch die Südtiroler Sanitätseinheit erhaltenen Ergebnisse ergaben drei positive Fälle unter den Betreuern und ein positives Gruppenmitglied.

Die am 24. Juli 2021 angereiste zweite Gruppe (in Erwartung der Ergebnisse weiterhin isoliert) trat ihre Rückreise am Donnerstagmorgen, 29.07.2021, an und kehrte nach Pandino (Provinz Cremona) in Fahrzeugen getrennt nach positiv und negativ getesteten Personen zurück.

Am Freitag 30.07.2021 Vormittag, wurde die Unterkunft auf Anordnung der Sanitätseinheit von Bozen einer Desinfektion durch ein spezialisiertes Unternehmen unterzogen.

Die Inhaber der Selbstversorgerunterkunft wurden allesamt negativ getestet.

Nach Auskunft des Gruppenleiters würden einige der betroffenen Begleitpersonen und Jugendlichen an leichten Symptomen leiden.

Die Begleitpersonen waren nach eigenen Angaben doppelt geimpft und die Gruppe hatte keinen Kontakt zur heimischen Bevölkerung.

Die Gruppen haben sich während des gesamten Aufenthaltes in einer eigenen Wohneinheit selbst versorgt und verköstigt, somit lag die gesamte Verantwortung bei ihnen.“

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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