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„Haben eine Spur“

Die Suche nach dem Schützen, der vor rund einem Monat einen Steinadler in Gais erschossen hat, laufen auf Hochtouren. Der Verein Naturtreff Eisvogel rechnet damit, dass man in wenigen Wochen Konkretes vermelden kann.

von Markus Rufin

Rund einen Monat ist es her, dass in Gais ein Steinadler-Weibchen erschossen aufgefunden wurde. Ebenso fanden zwei Küken den Tod, die das Weibchen ausbrütete. Die Nachricht über den Abschuss des geschützten Tieres schlug hohe Wellen.

Sogar in den nationalen Medien machte die Nachricht die Runde, viele Personen äußerten ihren Unmut über den Abschuss. Auch außerhalb Italiens bercihetetn Medien über den Abschuss.

Noch konnte der Täter nicht gefunden werden, doch das könnte sich schon bald ändern. Verantwortlich dafür sind neben den Ermittlern die Mitglieder des Naturtreffs Eisvogel. Diese haben den Fall nämlich erst öffentlich gemacht und auch eine Belohnung für Hinweise, die zum Täter führen ausgerufen.

Wie Klaus Graber, Präsident des Vereins, berichtet, habe man in den vergangenen Wochen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung erhalten. Konkretes zu den Ermittlungen könne er aber nicht sagen, weil diese noch laufen.

Aber Graber zeigt sich äußerst zuversichtlich, dass der Täter gefunden wird: „Die Suche nach dem Täter läuft gut, wir haben auf jeden Fall eine Spur.“Genaueres ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Er wagt es aber bereits abzuschätzen, dass man in zwei bis drei Wochen genaueres dazu sagen könne. Diesen Aussagen zu Folge handelt es sich also nicht nur um eine Spur, sondern tatsächlich schon um einen Verdacht, dem aber jetzt nachgegangen werden muss.

Graber gibt sich noch bedeckt, bedankt sich aber bereits jetzt für die vielen Hinweise und Informanten, die bisher geholfen haben, die Ermittlungen weiter voranzutreiben.

Sollte ein Hinweis, den einer der Informanten des Naturtreffs weitergeleitet hat, zum Täter führen, wird dieser natürlich die entsprechende Belohnung erhalten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • heinz

    Der rücksichtslose Wilderer ist auf jeden Fall streng zu bestrafen!

  • martp

    Hier zeigt sich die hässliche Fratze der Menschheit. Einigen Auswüchsen davon bereitet es Erregung ein Tier abzuschlachten und seine Sprößlinge verenden zu lassen. Diese Person muss ausgeforscht werden und sich des Urteils der Öffentlichkeit unterworfen werden. Ich verfolge den Fall jedenfalls weiter.

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