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„Konkrete Hilfestellung“

Als Lichtblick in Corona-Zeiten bezeichnet der SVP- Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler die Möglichkeit für lohnabhängige Arbeitnehmer, Rentner und Pensionisten, um Verlustbeiträge anzusuchen. 

Im sog. ‚Decreto Rilancio‘ waren einige Berufskategorien von finanziellen Beiträgen ausgeschlossen. „Das Rundschreiben der Agentur für Einnahmen vom 13. Juni schafft nun Klarheit“, sagt der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler. Jetzt hätten nämlich auch Menschen, die ihre Einkünfte aus lohnabhängiger Arbeit oder durch die Rente und Pension beziehen, Anspruch auf eine Unterstützung.

„Das Coronavirus hat uns vor Augen geführt, wie schnell man in eine finanzielle Notlage geraten kann. Umso mehr sind Initiativen begrüßenswert, die den Menschen konkrete Hilfestellungen bieten“, betont Renzler.

Was beinhalten diese Verlustbeiträge und wer hat Anspruch?

Helmuth Renzler erklärt:

„Um die Höhe des Beitrags zu berechnen, werden zunächst die Einnahmen zum Monat April 2020 herangezogen, die dann von der Summe der Einnahmen vom Monat April 2019 abgezogen werden. Die Obergrenze für die Inanspruchnahme beträgt einen fakturierten Umsatz von bis 5 Millionen Euro im Jahr 2019. Zudem muss ein Rückgang der Einnahmen von mindestens 33 Prozent zwischen April 2019 und April 2020 nachgewiesen werden.

Ansuchen können auch jene Personen, die eine freiberufliche Tätigkeit mit 1. Januar 2019 begonnen haben und mit ihrem Start-up im Vergleich zu April 2020 bisher keinen Erlös nachweisen können.

Weiters können auch Arbeitnehmer um einen Verlustbeitrag ansuchen, wenn sie eine Mehrwertsteuernummer besitzen und nicht aufgrund eines Doppeleinkommens ausgeschlossen werden. Dieselbe Möglichkeit wird zudem auch Rentnern und Pensionisten in Aussicht gestellt, sofern sie im Besitz einer Mehrwertsteuernummer sind.

Für genauere Informationen siehe Rundschreiben der Agentur für Einnahmen Nr. 15/E vom 13. Juni 2020″.

„Von einem Verlustbeitrag profitieren Personen, die bisher von den Förderungen des ‚Decreto Rilancio‘ ausgeschlossen waren. Somit kann man dies als arbeitnehmer- und seniorenfreundliche Maßnahme und als Schritt in die richtige Richtung bezeichnen“, fasst Helmuth Renzler zusammen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (13)

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  • asterix

    Das wird so ähnlich laufen wie die Lohnausgleichskasse. Auf die warten immer noch tausende Arbeiter. Auch ohne MwSt. Nummer. Einfach nur ein Armutszeugnis, aber Hauptsache die Politikerdiäten werden pünktlich bezahlt.

  • ostern

    Ist das ein Arbeitnehmervertreter?
    Schlaf weiter. Seit 3 Monate kein Gehalt
    haben viele Arbeitnehmer zu bemängeln.
    Erhebe deinen Allerwertesten und tu was!!!

  • @alice.it

    Kann den Arbeitnehmervertretern nur empfehlen eine Fusion mit dem Bauernbund anzustreben.
    Erst dann wäre die lückenlose Versorgung von der Zeugung bis zum Ableben garantiert!

  • sougeatsnet

    Denke Herr Renzler hat einen Covid19-Schaden davongetragen, sonst würde er sich wohl mehr für seine Klientel einsetzen. Mit Arbeitnehmer hat das nichts zu tun. Während die Bauern schon lange das Geld, meist unverdient, da es ja keinen Produktionsausfall gab, haben, schauen viele Lohnabhängigen, insbesondere saisonale Arbeitskräfte durch die Röhre. So schaut Gerechtigkeit in Südtirol aus. Zu den Bauern kann man nur sagen: „schämt euch“.

  • sepp

    Do gute herr hot nett miet krieg das er sich seine kommentare sporen konn

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