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Am Tschigat abgestürzt

Foto: WK

Bergunglück un Südtirol Am Tschigat in der Texelgruppe ist am Dienstagvormittag eine Person rund 100 Meter abgestürzt. Sie wurde schwer verletzt.

In Südtirol ist es am Dienstag zu einem Bergunfall gekommen.

An der Südwand des Tschigat ist kurz vor 11.00 Uhr eine Person rund 100 Meter abgestürzt. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Hubschrauber in das Bozner Spital geflogen.

Der BRD Meran hat nun folgende Meldung herausgegeben:

Heute Vormittag stieg eine vierköpfige Bergsteigergruppe vom Tschigat über die sogenannte Rinne (Südwand) ab.

Gegen 10.00 Uhr rutschte plötzlich der 54-jährige I. H aus Riffian aus und stürzte ungefähr 100 Meter ab.

Die zurückgebliebenen Bergsteiger setzten einen Notruf ab. Die Landesnotrufzentrale alarmierte die Bergrettung Meran und den Rettungshubschrauber Pelikan 3. Dieser nahm in Partschins einen Bergretter auf und flog in die Unfallzone.

Mittels langer Seilwinde wurden der Bergeretter und der Arzt zum Schwerverletzten abgeseilt. Nach einer Absicherung der Unfallstelle und der Erstversorgung wurde dieser nach Bozen mit einem Verdacht auf Polytrauma geflogen.

Der zurückgebliebene Bergretter sicherte den Rest der Gruppe die Rinne hinunter und begleitete sie noch über das Spronsertal hinab ins Tal. Insgesamt dauerte der Einsatz ungefähr 5 Stunden.

Die Bergrettung Meran erinnert neuerlich daran, dass sich noch ergiebige Schneereste in den höheren Lagen befinden und diese oft noch sehr hart und rutschig sind. Die Mitnahme von Grödeln ist ratsam.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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