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Die SVP-Kandidaten

In neun Gemeinden konnten die Bürger am Sonntag über den SVP-Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinderatswahlen am 3. Mai abstimmen. Die Ergebnisse. 

Am 3. Mai 2020 finden in Südtirol die Gemeinderatswahlen statt. Bereits am heutigen Sonntag hat die SVP in vielen Gemeinden Vorwahlen organisiert, um den SVP-Bürgermeisterkandidaten zu ermitteln, bzw. Vorwahlen zur Kandidatenfindung organisiert.

Die SVP ist zufrieden: „Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern in einigen Gemeinden das Angebot gemacht, bereits bei der Erstellung der Kandidatenliste mitzuentscheiden! Nun sind wir froh, dass so viele dieses Angebot angenommen haben und wir danken unseren Ortsgruppen für ihre Arbeit, die sie bereits seit Wochen und Monaten im Hinblick auf die Gemeindewahlen im Mai leisten“, sagt SVP-Landessekretär Stefan Premstaller.

DIE ERGEBNISSE:

Roland Tinkhauser hat die SVP-Vorwahlen in Pfalzen gewonnen. Er setzt sich mit 65 Prozent deutlich gegen seinen Konkurrenten Siegfried Gatterer durch.

In Mals setzt sich Vize-Bürgermeister Josef Thurner mit 59 Prozent gegen den Herausforderer Hannes Noggler durch. Insgesamt haben sich 34 Prozent der Wahlberechtigten an den offenen SVP-Vorwahlen beteiligt.

Josef Thurner

In Naturns stellten sich am Sonntag drei Kandidaten der Vorwahl: Die meisten Stimmen der SVP-Mitglieder erhielt der Bestattungsunternehmer Jonas Christanell (46 Prozent). Insgesamt 40 Prozent der Stimmen erhielt der ehemalige SVP-Bezirksobmann Zeno Christanell. Auf dem dritten Platz landet Astrid Pichler mit 14 Prozent der Stimmen.

Jonas Christanell

In Stilfs hat am Sonntag Franz Heinisch die SVP-Basiswahlen mit 56 Prozent der Stimmen vor Roland Brenner (31 Prozent) und Maria Herzl (14 Prozent) für sich entschieden. Insgesamt haben sich 37 Prozent der Wahlberechtigten an der Vorwahl beteiligt.

Franz Heinisch

In Laas wird eine Frau für die Volkspartei am 3. Mai als Bürgermeisterin kandidieren: Verena Tröger konnte sich mit 33 Prozent der Stimmen gegen ihre Konkurrenten Oswald Alois Angerer, Reinhard Spechtenhauser und Dietmar Spechtenhauser durchsetzen.

Verena Tröger

Mauro Della Barba wird in Latsch als Bürgermeisterkandidat für die SVP am 3. Mai ins Rennen gehen. Er gewinnt die Basiswahl mit 35 Prozent der Stimmen vor Helmut Fischer, Sonja Platzer und Joachim Weiss.

Mauro Della Barba

Den Dreikampf in Margreid konnte Andreas Bonell für sich entscheiden. Er setzte sich mit 59 Prozent der Wählerstimmen deutlich vor dem aktuellen Vize-Bürgermeister Roland Barcatta und Eduard Ranigler durch. Insgesamt haben sich 36 Prozent der Wahlberechtigten an den Basiswahlen beteiligt.

Andreas Bonell

Auch in Neumarkt gibt es eine deutliche Siegerin: Gemeindereferentin Karin Jost konnte sich im Duell gegen Gemeindereferent Günther Giovanett mit 73 Prozent der Stimmen durchsetzen. Insgesamt 25 Prozent der Bürger haben sich an den offenen Vorwahlen beteiligt.

Karin Jost

In Pfitsch haben sich 64 Prozent der SVP-Mitglieder an den Basiswahlen beteiligt. Hier konnte Stefan Gufler insgesamt 59 Prozent der Stimmen auf sich vereinen und sich damit gegen Peter Hochrainer durchsetzen.

Stefan Gufler

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (11)

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  • bernhart

    Auf diese Vorwahl braucht Mals nicht STOLZ sein , es ist zum SCHÄMEN eine SCHANDE für die S V P . Das hat Mals nicht verdient weitere 5 Jahre STILLSTAND.
    DIREKTE DEMOKRATIE Aufwiedersehen .

  • george

    Das sieht ‚bernhart‘ so, die Mehrheit der Malser sehen es halt anders. Seine „Techtel-Mechtel“ kann ‚bernhart‘ nun nicht mehr durchdrücken.

  • nix.nuis

    Ich finde diese Vorwahlen eine Unart.
    Wer kandidieren will, soll sich bei den wirklichen Wahlen den Wählern stellen!

    Die SVP veranstaltet diese Vorwahlen nur aus purem Eigeninteresse, damit bei den wirklichen Wahlen aufgrund der Stimmenaufteilung nicht womöglich eine andere Partei den/die Bürgermeister/in stellt…
    Mit Demokratie im Sinne von „wir haben bereits bei der Erstellung der Kandidatenliste das Volk mitentscheiden lassen“ hat das gar nichts zu tun!

  • flixoflex

    Finde solche Vorwahlen auch antidemokratisch. Warum sollen nicht alle Bürger in einer ordentlichen Gemeinderatswahl ihre Vertreter wählen können? Warum braucht es dazu noch Vorwahlen? Anscheinend haben Politiker Angst, sich einer ordentlichen Wahl zu stellen. Gleiches gilt auch für so genannte „interne Gemeinderatssitzungen, wie sie in einigen Gemeinden abgehalten werden. Dabei wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert, damit man in der öffentlichen Gemeinderatssitzung angebliches Einverständnis und Harmonie demonstrieren kann. Sehr bedenklich ist auch, wenn wie z.B. in der Gemeinde Prad der amtierende Bürgermeister (Bürgerliste) sein Paktl mit der SVP ausmacht, damit er in der nächsten Legislatur keine Opposition hat und wieder weiterwerkeln kann wie in den letzten 5 Jahren.

  • bernhart

    ALLES HAT VOR UND NACHTEILE ; SOLONG DIE SVP ZENTRALE IN BZ LEI ZUSCHAUG UND NICHTS TUAT: SOLLN WEITER SCHLOFN UND DIE GRIENE ÜBERNEHMEN DAS LOND:

  • george

    @bernhart. Von dir lass ich miir nicht das Wort verbieten. Solange die Pestizidspritzerei auch noch an der Gemeindegrenze von Mals anhält, solange habe ich auch das Recht mich darüber zu äußern. Umweltschutz und Schutz der Gesundheit ist nicht auf Gemeinden begrenzt.

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