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Dealer & Diebe

Eine Verhaftung, vier Anzeigen und eine Abschiebung aus Italien: Die Polizei hat in Bozen in den vergangenen Tagen scharf kontrolliert.

Die Staatspolizei hat in den vergangenen Tagen in Bozen verstärkte Kontrollen durchgeführt.

Das Ergebnis: Eine Verhaftung, vier Anzeigen. Und ein Einwanderer wurde in Zentrum für abgeschobene Straftäter gebracht.

Beim Verhafteten handelt es sich um einen 24-jährigen Asylbewerber aus Nigeria, der mehrfach vorbestraft ist.

Der Mann wurde von der Polizei dabei ertappt, wie er im Bereich des Stadttheaters in Bozen einem italienischen Staatsbürger eine Dosis Heroin verkaufen wollte.

Der Käufer wurde dem Regierungskommissariat gemeldet.

Der Nigerianer wurde in der Folge in der Polizeipalast gebracht, wo er gegen die Beamten losging, so dass er wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt verhaftet wurde.

Im Bereich des Zugbahnhofs in Bozen hat die Polizei zwei Nomadinnen aufgegriffen, die sich verdächtig verhalten hatten.

Die beiden jungen Frauen wurden identifiziert und zur Kontrolle in den Polizeipalast gebracht. Dort stellte sich heraus, dass eine der beiden Frauen erst 15 Jahre alt und bereits wegen Waffenbesitzes vorbestraft ist. Die junge Frau hatte außerdem einen 32 Zentimeter langen Schraubenzieher bei sich. Sie wurde angezeigt.

Gegen die zweite Nomadin, 20 Jahre alt und wegen mehrerer Wohnungseinbrüche und Diebstähle vorbestraft, wurde ein Aufenthaltsverbot für die Stadt Bozen für die Dauer von drei Jahren verhängt.

In der Perathonerstraße in Bozen haben Drogenfahnder der Quästur einen 19-jährigen Somalier, der nicht vorbestraft ist und eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung besitzt, sowie einen 20-jährigen, mehrfach vorbestraften Asylbewerber aus Gambia, kontrolliert. Der Somalier hatte 20 Dosen Heroin sowie 220 Euro Bargeld bei sich. Der Mann aus Gambia hatte 20 Gramm Haschisch in der Hosentasche.

Die Männer wurden angezeigt.

Am Mittwoch hat der Quästor schließlich einen 32-jährigen Tunesier, der wegen Körperverletzung, Raubes, Diebstahls und Waffenbesitzes vorbestraft ist, aus Italien ausgewiesen. Der Mann wurde in das Zentrum für Abzuschiebende nach Caltanisetta gebracht, von wo aus er in seine Heimat gebracht wird.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (4)

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  • besserwisser

    Gute Heimreise! Wer sich an unsere Regeln hält darf dableiben, alle anderen müssen leider die Koffer packen.
    Respekt an die Ordnungskräfte, haben auch nicht gerade den angenehmsten Job!

  • goeggler

    Schon mal gut dass die Staatspolizei mal viel zu tun hat – wir bezahlen ansonsten ja deren Urlaub.
    Was mich allerdings des Öfteren ins grübeln bringt ist die Tatsache dass immer nur die „untersten“ erwischt und bestraft werden. Aber vielleicht holen die sich ja selbst als sog. Bodypacker Ihre Ware – nur wo und von wem?
    Die Leute die im Park Drogen kaufen sind ebenfalls diejenigen die bereits ganz unten angekommen sind. Wer dealt denn an die „bessere“ Gesellschaft? Wieso werden von denen keine erwischt?
    Bozen hat mehr Kokain im Abwasser als Innsbruck. Wo kommt das denn etwa her? Wer konsumiert denn selbiges?
    Sicher ist eins: Es kommt nicht von Dealern aus dem Bozner Park und sicher ist ebenfalls dass die Konsumenten eher Anzug und Schlips tragen als unter der Talferbrücke hausen.

    Vielleicht mal über den Tellerrand hinausdenken….

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