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Der erste Flirt

Die neue Sechserkommission kam am Mittwoch zu einem ersten Kennenlernen zusammen. Die Stimmung war auffallend gut. DAS VIDEO.

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Kommentare (2)

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  • paulus

    Der erste Flirt mit dem Beirat für Chancengleichheit Südtirol

    Betreff: Beirat für Chancengleichheit beschwert sich nach telefonischer Auskunft bei meinem Arbeitgeber über meine Person (!)

    Sehr geehrte Frau Patrizia Nogler,

    den Sachverhalt, den ich Ihnen heute auf telefonischem Weg mitgeteilt habe, teile ich Ihnen nunmehr auch in schriftlicher Form mit!

    Gestern habe ich den Beirat für Chancengleichheit Südtirol angerufen und mich darüber beklagt, dass die Gemeindebediensteten gegenüber den Landesbediensteten in Sachen Nebentätigkeit ungleich behandelt werden.

    Darum geht’s: Die Landesbediensteten (auch jene mit Vollzeitbeschäftigung) können auch eine Nebentätigkeit in einem zweiten lohnabhängigen Arbeitsverhältnis eingehen, oder sich nebenbei auch selbstständig machen.

    Den Gemeindebediensteten mit einem Arbeitsverhältnis über 50 % ist es grundsätzlich verboten ein zweites lohnabhängiges Arbeitsverhältnis einzugehen. Auch eine Selbstständigkeit ist einem Gemeindebediensteten verboten.

    Der Frau am Telefon beim Beirat für Chancengleichheit interessierte diese Thematik absolut nicht und mir wurde außerdem auch gesagt, dass sie nur für Chancengleichheit der Frauen zuständig sind.

    Heute Vormittag wurde ich von meinem Vorgesetzten in sein Büro gerufen, welcher von mir wissen wollte, warum ich gestern den Beirat für Chancengleichheit angerufen habe?(!)

    Er sagte mir, dass der Beirat für Chancengleichheit eine Beschwerde E-Mail über meinen Anruf an die Gemeindeverwaltung geschickt hat. Außerdem soll der Beirat für Chancengleichheit gesagt haben, dass ich bei der Gleichstellungsrätin Morandini bereits Hausverbot hätte. (!)

    Wäre mir allerdings nicht bekannt. Ich weiß von der Gleichstellungsrätin nur, dass sie sich nur für Chancengleichheit zwischen Geschlechtern zuständig sieht. Andere Diskriminierungen interessieren sie nicht und sind ihr somit egal (!)

    Tatsache ist, dass ich den Beirat für Chancengleichheit als Privatperson mit meinem privaten Handy angerufen habe.

    Nun stellt sich mir die Frage: Wie kommt die Institution Beirat für Chancengleichheit dazu meine Privatsphäre zu verletzen und sich bei meinem Arbeitgeber über meine Person zu beschweren?

    Ja generell gefragt, wie kann es sein, dass die Institution Beirat für Chancengleichheit die Privatsphäre einer Person, die sich vertrauensvoll an ihn gewendet hat, auf diese Weise verletzt?

    Auf diese Frage möchte ich bitte von Ihnen, sehr geehrte Frau Patrizia Nogler, eine Antwort bekommen!

    In Erwartung einer zeitnahen Antwort, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

  • paulus

    Betreff: Wtr:⁨ Beirat für Chancengleichheit beschwert sich nach telefonischer Auskunft bei meinem Arbeitgeber über meine Person (!)⁩

    Sehr geehrte Frau Gleichstellungsrätin, DDr.in Michaela Morandini,

    von Ihnen will ich wissen, was das mit diesem Hausverbot, was ich bei Ihnen angeblich hätte, auf sich hat?

    „Außerdem soll der Beirat für Chancengleichheit gesagt haben, dass ich bei der Gleichstellungsrätin Morandini bereits Hausverbot hätte. (!)“

    Außerdem schrieben Sie mir in einer E-Mail Antwort am 26.06.2019: „In diesem Zusammenhang bitte ich Sie, jegliche Aussagen in Zusammenhang mit einer vonseiten der Gleichstellungsrätin tolerierten Diskriminierung am Arbeitsplatz zu unterlassen.“

    Was haben Sie diesbezüglich unternommen, dass ich es unterlassen müsste zu sagen, dass Sie besagte Ungleichbehandlung zwischen Gemeindebediensteten und Landesbediensteten, aber auch zwischen Gemeindebediensteten in derselben Gemeinde oder auch zwischen Gemeindebediensteten verschiedener Gemeinden, tolerieren?

    Es ist doch so, dass Sie mir sagten, dass Sie ausschließlich zuständig sind für Ungleichbehandlung zwischen den Geschlechtern!

    Für den Rest sind Sie nicht zuständig und jegliche offensichtliche Ungleichbehandlung ist Ihnen folglich egal und wird von Ihnen ignoriert, toleriert und mitgetragen! Ansonsten hätten wir auch nicht solche Zustände von gravierender Ungleichbehandlung in Sachen Nebentätigkeit!

    Mir wird übel, wenn ich die Wörter „Gleichstellungsrätin“, „Beirat für Chancengleichheit“, „Kommission für Chancengleichheit“ und „Gleichstellungsbeauftragte“ höre.

    Ihr seid doch allesamt nicht imstande für eine Chancengleichheit und Gleichbehandlung in Sachen Nebentätigkeit bei allen öffentlichen Bediensteten der autonomen Provinz Bozen Südtirol zu sorgen!

    Euch muss man mal öffentlich den Spiegel vorhalten, ob es euch nun passt oder nicht, die Wahrheit und die Realität müsst ihr aushalten können, ansonsten ändert sie!

    In Erwartung einer einer Antwort auf meine an Sie gerichtete Frage, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

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