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„Konsequenzen gefordert“

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair fordert Konsequenzen bei der Postmisere: „Die Verantwortlichen für den zusammenbrechenden Postdienst müssen geradestehen.“

„Die Verantwortlichen der Postmisere sind in Mestre und in Rom sowie beim mangelnden Einsatz des Landeshauptmannes auszumachen“, sagt die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair.

„Vor allem Mestre muss für die Probleme geradestehen. Die Personalverwaltung, die außerhalb des Landes angesiedelt ist, kann auf die Besonderheiten in Südtirol nicht eingehen. Prekäre Arbeitsverhältnisse, befristete Verträge und eine Umstrukturierung, die die Situation verschlechtert hat, entsprechen nicht den Qualitätsanforderungen eines funktionierenden Dienstes“, betont Mair.

Die Freiheitliche sagt:

Ulli Mair

„Statt den Personalmangel zu beheben, wurden reine Posten und Titel geschaffen, die politisch vergeben wurden. Im Sinne unseres Landes, unserer Bürger und der Bediensteten bei der Post gab es hingegen keine greifbaren Maßnahmen. Die Südtiroler Vertretung in der Verwaltung der Post hat keine Kompetenzen. Es geht nur um Posten und nichts anderes.

Welche Funktionen und Kompetenzen der Südtiroler Postdirektor bei der Behebung der Misere haben soll, hat sich bis heute noch nicht erschlossen.

Die Missstände häuften sich, waren nicht mehr zu kaschieren und gipfelten in der Entsorgung von Postsendungen und Zeitungen. Anstatt frühzeitig gegenzusteuern seitens der Verwaltung in Mestre und auf politischer Ebene in Südtirol, wurde der Entwicklung tatenlos zugesehen.“

Die Leidtragenden seien unsere Bürger, Unternehmen und Kunden. „Das Personal an den Schaltern und die Briefträger, die eigentlich am wenigsten für die Situation können, bekommen das Fett ab, da sie für die Bürger greifbar sind“, gibt Mair zu bedenken.

„Die Post hat sich zu einem peinlichen ,Service‘ entwickelt, der schlichtweg nicht zuverlässig funktioniert. Es ist Zeit, die Verantwortlichen in Mestre, Rom und auf Landesebene mit entsprechenden Konsequenzen zu konfrontieren“, so Ulli Mair.

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