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Brenner wieder offen

Foto: Landesfeuerwehrverband

Die Verkehrslage in Südtirol verbessert sich langsam: Die A22 ist zwischen der Einfahrt Sterzing in Richtung Norden wieder für alle Fahrzeuge offen. Zwischen Bozen und Sterzing bleibt die Nordspur aber gesperrt. UPDATE.

+++ UPDATE 19.20 Uhr +++

Die Autobahn ist in Richtung Norden zwischen Bozen Süd und Sterzing noch immer gesperrt.

Laut Auskunft der Feuerwehr wird die Autobahn wohl auch in der Nacht auf Sonntag gesperrt bleiben. Zu viele Lkw stehen noch immer auf der A22 und müssen von den Einsatzkräften geborgen werden.

Alle aktuellen Infos zur Verkehrssituation im Land finden Sie unter: https://verkehr.provinz.bz.it

Straßensperren in Südtirol: Die aktuelle Situation (Quelle: Verkehrsmeldezentrale Südtirol)

+++ UPDATE 19.02 UHR +++

Chaos auf der Autobahn:

Die Brennerautobahn AG schreibt nun in einer Aussendung, dass sich vor allem Lkw-Fahrer nicht an die Regeln gehalten haben.

„Viele Lkw waren weder mit Winterreifen noch mit der notwendigen Winterausrüstung unterwegs“, kritisiert die Brennerautobahn AG.

+++ UPDATE 17.00 UHR +++

Die Verkehrslage auf den Staats- und Landesstraßen, sowie auf der Autobahn A22 bessert sich allmählich, es bleiben aber noch einige kritische Punkte aufrecht.

Die Brennerautobahn ist zwischen der Einfahrt Sterzing in Richtung Norden für alle Fahrzeuge offen, geschlossen bleibt die Nordspur ab der Einfahrt Bozen Süd. 

Die Fahrspur der A22 Richtung Süden ist durchgehend befahrbar und wird zusätzlich zum Transitverkehr, für die Ableitung des blockierten Schwerverkehrs von der Nordspur verwendet.

Die Gesellschaft Brennerautobahn A22 AG ist momentan im Einsatz, um die Befahrbarkeit des Brennerpasses in Richtung Norden zu garantieren. Der Schwerverkehr wird momentan in einem komplizierten Verfahren in Richtung Süden abgeleitet.

Die Lage wurde am Samstagmorgen noch zusätzlich durch einen Lawinenabgang auf beiden Fahrbahnen der Autobahn in Grenznähe erschwert, welche jedoch gleich geräumt werden konnten. Das Verkehrshilfspersonal der Autobahn ist zusätzlich zu Techniker, Arbeiter und Einsatzkräfte im Einsatz um die Lkws, welche sich auf Grund von mangelnder Winterausrüstung und unachtsamen Verhalten stehen geblieben sind, zu befreien, und so das Straßennetz für weitere mögliche Schneefälle wieder befahrbar zu machen.

Der Eisenbahnverkehr zwischen Brenner und Bozen ist in beiden Richtungen stark eingeschränkt. Dies betrifft auch den Eisenbahnverkehr auf der Pustertaler Linie zwischen Innichen und Franzensfeste.  

Alle aktuellen Infos zur Verkehrssituation im Land finden Sie unter: https://verkehr.provinz.bz.it

+++ UPDATE 16.05 Uhr +++

Wetter-Update: In der Nacht auf Sonntag muss man in Südtirol erneut mit Niederschlägen rechnen.

Landesmeteorologe Dieter Peterlin schreibt auf Twitter: „In der Nacht kommt die Niederschlagsfront in abgeschwächter Form aus Südosten zurück, wieder regnet und schneit es verbreitet. In höheren Lagen fallen 5 bis 20 cm Schnee, am meisten in den Dolomiten.“

+++ UPDATE 14.00 Uhr +++

Am Samstagvormittag wurden auf der Brennerautobahn rund 150 im Stau blockierte Verkehrsteilnehmer von den umliegenden Feuerwehren von der Autobahn begleitet/geführt und im Gerätehaus der Feuerwehr Vahrn vom Zivilschutz des Weißen Kreuzes versorgt.

+++ UPDATE 12.00 Uhr +++

Soeben wurde durch das Bevölkerungsinformationssytem (BIS) ein Hinweis verbreitet, auf keinen Fall auf die Brennerautobahn A22 zu fahren. Bei der Berufsfeuerwehr in Bozen wurde das rund um die Uhr besetzte Lagezentrum eingerichtet, berichtet der stellvertretende Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Günther Walcher.

Nach den intensiven Arbeiten der Verkehrseinsatzzentrale durch  Straßenpolizei, Feuerwehr, A22 und den Straßendienst des Landes konnte eine Erleichterung des Verkehrsflusses auf der A22, insbesondere nördlich von Brixen und Sterzing, erreicht werden. Verursacht wurden diese Unterbrechungen durch Lkw, die ohne Schneeketten unterwegs waren und die Fahrspuren blockieren. Die Durchfahrt der Einsatzfahrzeuge wurde dadurch erschwert.

In Brixen und Klausen werden die Lastkraftwagen aufgehalten und auf die Südspur der A22 Richtung Bozen umgeleitet, um ein weiteres Verkehrschaos zu verhindern. Die Lkw werden zu Parkplätzen in der Nähe von Bozen und weiter südlich gelotst.

Touristen im Pustertal und den Seitentälern wird empfohlen, die Abreise später anzutreten und sich vor der Abfahrt über die Straßenverhältnisse über die Verkehrsmeldezentrale unter der Nummer 0471 200 198 zu informieren.

Bahnverkehr: Ausfälle und Verspätungen, Vinschger Bahn regulär

Nach den starken Schneefällen und aufgrund vereister Schneemassen gibt es im Bahnverkehr in Südtirol heute den ganzen Tag über erhebliche Verzögerungen und Zugausfälle. Ausnahme ist die Vinschger Bahn, die regulär fährt.

Aufgrund der kritischen Situation auf vielen Straßen kann kein Schienenersatzdienst mit Bussen eingerichtet werden, Verzögerungen sind auch bei den öffentlichen Busdiensten nicht auszuschließen.

Da für heute und morgen weitere Schneefälle angekündigt sind, ist auch morgen noch mit Einschränkungen im Bahnverkehr sowie insgesamt im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen.

Straßendienst im Dauereinsatz

450 Straßenwärter des Straßendiensts haben diese Nacht auf den Straßen gearbeitet. 220 Schneeräumfahrzeuge des Straßendiensts waren im Einsatz. 2.500 Tonnen Salz wurden gestreut, um Eisbildung auf den Straßen zu verhindern.

Hängen gebliebene Schwerfahrzeuge ohne Winterausrüstung haben die Arbeit der Einsatzkräfte vielerorts behindert, berichtet Abteilungsdirektor Philipp Sicher und ruft alle Verkehrsteilnehmer auf, bei den nächsten Schneefällen nur mit Winterausrüstung und vor allem vorsichtig zu fahren.

586 Straßenwärter und Mitarbeiter des Straßendienstes waren in der vergangenen Nacht auf den Südtiroler Straßen im Einsatz.

Aktuell sind die Straßen in Südtirol in gutem Zustand, die Lage hat sich beruhigt. Die Straßenwärter halten sich für einen weiteren Einsatz heute Abend bereit.

Alle aktuellen Infos zur Verkehrssituation im Land finden Sie unter: https://verkehr.provinz.bz.it

+++ UPDATE 11.30 Uhr +++

Nach den intensive Arbeiten des COV (Centro Operativo Viabilità) durch die Straßenpolizei, Feuerwehr, A22 und Straßendienst des Landes konnnte eine Erleichterung des Straßenflusses auf der A22, insbesondre nördlich von Brixen und Sterzing, erreicht werden. Verursacht wurden diese Unterbrechungen durch Lkw die ohne Schneeketten unterwegs waren und die Fahrspuren blockieren. Die Durchfahrt des Einsatzfahrzeuge wurde erschwert.

In Brixen und Klausen werden die Lkw blockiert und auf die Südspur der A22 Richtung Bozen umgeleitet um ein weiteres Verkehrschaos zu verhindern.

Die Lkw werden auch in den entsprechenden Parkplätzen in der Nähe von Bozen und weiter südlich gelotst.

Den Touristen im Pustertal und den entsprechenden Seitentälern wird empfehlen die Abreise später anzutreten und sich vor der Abfahrt über die Straßenverhältnisse über die Verkehrsmeldezentrale unter der Nummer 0471 200 198 zu informieren.

Alle aktuellen Infos zur Verkehrssituation im Land finden Sie unter: https://verkehr.provinz.bz.it

EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE STRASSENSPERREN:

Auf Südtirols Straßen herrscht am heutigen Samstag vielerorts Chaos.

Die Brennerautobahn wurde Richtung Norden zwischen Klausen und Sterzing wegen hängengebliebener Lkw gesperrt. Zwischen Bozen Nord und Klausen 2 km Stau.

Die Brennerstaatsstraße ist in beiden Richtungen zwischen Sterzing und dem Brenner aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Bei Mauls wird die Brennerstaatsstraße durch hängengebliebene Lkw blockiert.

Bei Tschötschling ist die Straße aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Im Sarntal ist die Straße Zwischen Weißenbach und Pens nach einem Lawinenabgang in beiden Richtungen gesperrt. Auch bei Durnholz ist die Straße gesperrt.

Die Timmelsjochstraße ist ab der Kreuzung Rabenstein aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Die Andrianerstraße ist zwischen Nals und Andrian aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Bei Gomagoi in Sulden ist die Straße zwischen der Kreuzung mit der LS 107 Ruhmwald (Karnerbrücke) und Sulden aus Sicherheitsgründen gesperrt. Der Verkehr wird über die LS 107 Ruhmwald umgeleitet.

Alle aktuellen Infos zur Verkehrssituation im Land finden Sie unter: https://verkehr.provinz.bz.it

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (10)

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  • rota

    Gestern im Linienbus: es schneit , die Fahrbahn schneebedeckt.
    Zum Busfahrer, willst du nicht Ketten montieren? Nein wenn Passagiere da ich hier bleiben Führersitz. Trotzdem wurde es auch ihm zu gefährlich und er stoppt den Bus um zu telefonieren. Wir können dir auch helfen Ketten montieren. Nein, Fahrer muss hier bleiben mit Gästen, warten bis jemand kommt. Es dauerte einige Zeit, dann kam ein Servicemann des Busdienstes angefahren , dieser montierte die Ketten alleine. Der Busfahrer blieb immer auf seinem Führersitz.

    Neue Fahrer, neue Zeiten, neue Regeln!

    Es muss eben alles seine Richtigkeit haben.

  • silberfuxx

    ………..man weiß, daß in NORDTIROL bei diesen Verhältnissen kein LKW ohne montierte Ketten den Brenner hochfährt………und in SÜDTIROL?………….Südtirol ist scheinbar doch Italien………

  • richard

    Wegen 20 cm Schnee dieses Kaos? Wo sind diese Geldeintreiber mit ihren übertriebenen Mautgebühren?

  • criticus

    Der für die Sicherheit zuständige Herr Costa, ist das nicht der Herr der vor gut einem Jahr mit der Kelle Autos auf der Autobahn aufgehalten hat? Hätte diesmal besser die Kettenpflicht kontrollieren müssen!

  • alsobi

    Das ist doch verrückt und ich frag mich wie LKW-Lenker bzw. die Halter bestraft werden, wenn das Fahrzeug im Winter nicht mal Winterreifen hat, geschweige Schneeketten und dann solch ein Chaos anrichtet.

  • morgenstern

    Da lacht man nördlich des Brenners, wegen der paar Zentimeter Schnee solch ein Chaos.

  • pantone

    Ich kriege einen Schreikrampf wenn ich denke, dass der Zivilschutz den Freitag als gefährlichen Tag wegen dem vielen Schneefall angekündigt hat. Anstatt dieser blöden Ankündigungen sollte gescheider dafür gesorgt werden dass alles klappt.
    In erster Linie die Autobahngesellschaft. Die Schneeräumung hat einfach zu funktinieren mit gleichzeitiger Ausbringung von Salz und basta. Das gibt es nicht, dass da so viel Schnee liegt wie auf einem der Bilder dieser Reportage, wo die LKW’s in der rechten Fahrspur eine riesige Menge Schnee liegt. Ist es für diese Ingenieure so schwierig auszurechnen wieviel Schneefahrzeuge bei so und soviel KM und einem andauernden Schneefall in beiden Richtungen gleichzeitig unterwegs sein müssen.
    Und daß LKW’s ordentlich kontroliert werden müssen wegen ihrer Winterausrüstung ist klar. Bei all jenen, die wegen mangelnder Winterausrüstung und fehlenden Ketten hängen geblieben sind soll es ordentliche Strafen hageln, daß ihnen hören und sehen vergeht.

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