Du befindest dich hier: Home » Chronik » Quästor schließt Radau-Bar

Quästor schließt Radau-Bar

Foto: 123RF

Quästor Enzo Giuseppe Mancini hat die Schließung der Bar Derby in der Reschenstraße in Bozen für die Dauer von 15 Tagen angeordnet. Vorbestrafte haben sich selbst Alk ausgeschenkt.

Die Bar stelle eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar!

Mit dieser Begründung hat Quästor Enzo Giuseppe Mancini die Schließung der Bar Derby in der Reschenstraße in Bozen für die Dauer von 15 Tagen angeordnet.

Der Betreiber der Bar war bereits im April vergangenen Jahres von der Gemeinde Bozen schriftlich aufgefordert worden, darauf zu achten, dass von seinem Lokal keine Ruhestörung ausgehe und dafür Sorge zu tragen, dass das Areal vor dem Gastlokal sauber ist.

Im Juli vergangenen Jahres ging im Polizeipalast eine Eingabe von Anrainern ein, die sich beklagten, dass Gäste der Bar Derby bis spät in die Nacht die Ruhe störten, es wurde von Schlägereien berichtet. Außerdem lägen vor dem Lokal immer Müll und kaputte Gläser.

Mehrmals wurde die Polizei gerufen – so auf in der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag:

Um 01.40 Uhr trafen die Polizeibeamten in der Bar Derby zahlreiche vorbestrafte Männer in alkoholisiertem Zustand ein, die sich selbst Alkohol ausschenkten.

Von den Polizisten zur Rede gestellt, erklärten sie, der Betreiber des Lokals habe die Bar eine halbe Stunde vorher verlassen.

Einer der Gäste der Bar wurde angezeigt, weil gegen ihn ein Aufenthaltsverbot für Bozen für die Dauer von drei Jahren bestand.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentare (2)

Lesen Sie die Nutzerbedingungen

  • ollaweilleiselber

    Vorbestraft kann bedeuten, dass die Herren die Strafe abgesessen haben oder dass sie ihnen erlassen worden ist.
    Einmal Verbrecher bedeutet nicht automatisch immer Verbrecher.
    Aus der Sicht des Gesetzes haben die Herren also das Recht sich in einer Bar aufzuhalten, sie müssen dabei aber sämtliche Gesetze einhalten.
    Vorgegangen kann gegen die Herren nur wegen Ruhestörung oder eben gegen den Lokalbetreiber wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.
    Verstoß gegen das Aufenthaltsverbot bringt ein weiteres Strafverfahren mit sich.
    Konkrete Vorschläge für andere Maßnahmen?

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen