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Die KVW-Liste

KVW-Obmann Werner Steiner

Der KVW legt der neuen Landesregierung einige wichtige, soziale Handlungsbereiche nahe und erklärt sich bereit, sich einzubringen.

Bei den laufenden Koalitionsverhandlungen geht es um mögliche Allianzen für die kommenden fünf Jahre. Das Inhaltliche und Thematische tritt dabei völlig in den Hintergrund, kritisiert der Katholische Verband der Werktätigen und weist darauf hin, dass jetzt konkrete Weichenstellungen für eine ausgewogene soziale Entwicklung im Land gefragt seien.

„Es gibt eine Reihe von wichtigen und auch dringenden Themen. Der KVW hat sich damit befasst und möchte einige Handlungsbereiche in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken“, so heißt es einer Aussendung.

Die Sanität sei wieder so zu gestalten, dass jede Südtirolerin und jeder Südtiroler eine zeitlich und fachlich angemessene Behandlung erhält. „Es braucht gut funktionierende öffentliche Strukturen, ein Ausweichen der Besserverdiener auf private Anbieter ist keine Lösung. Die Bevölkerung wird immer älter, das Gesundheitssystem muss für die nächsten Jahrzehnte darauf vorbereitet werden. Verstärkte Aufmerksamkeit ist auf die Prävention zu legen, denn sie ist wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Gesundheitspolitik“, so der KVW.

In diesem Zusammenhang ist es dem KVW wichtig, dass die Pflegesicherung erhalten bleibt. „Sie ist ein unerlässlicher Baustein für die Absicherung von Pflegebedürftigen.“

Wirtschaftswachstum soll ankommen
Statistiken haben es gezeigt: in Südtirol ist in den vergangenen Jahren die Inflation stärker gestiegen als die Reallöhne. Dies bedeutet, dass vom Wirtschaftswachstum nichts bei den Lohnabhängigen angekommen ist. Gestiegen ist hingegen die Armutsgefährdung vieler Menschen, vor allem von Familien mit einem Einkommen und Alleinerziehenden. Gestiegen ist auch die Zahl jener Erwerbstätigen, die trotz Arbeit nicht mit ihrem Einkommen auskommen. Dies sind Entwicklungen, die es zu stoppen gilt. Hier muss die neue Landesregierung Hand anlegen und für Abhilfe sorgen. Das Wirtschaftswachstum soll bei den Menschen ankommen. Die Politik soll Rahmenbedingungen und Anreize schaffen, damit zusätzliche Lohnerhöhungen über die territoriale Verhandlungsebene eingeführt werden.

In den Wochen des Wahlkampfes seien viele Versprechen gemacht worden. Dem KVW ist es ein Anliegen, dass diese nun auch eingelöst werden. „Die Familie, die Jugend und die Senioren wurden als wertvolle Bestandteile der Gesellschaft angepriesen, die unterstützt werden müssen.“
Die Bildung, das leistbare Wohnen und das Ehrenamt seien  Handlungsfelder, die der KVW den Mitgliedern der neuen Landesregierung nahelegen möchte.

Die Ehrenamtlichen im KVW Vorstand seien auch gerne bereit, ihre Erfahrung und ihr Wissen einzubringen und sich aktiv an der Suche nach Lösungen zu beteiligen.

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