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Sieg in Innsbruck

Der Innsbruck-Fluch ist nach 1001 Tagen gebrochen. Die Foxes gewinnen am Dienstag mit 3:2 in der Tiroler Wasserkraft Arena.

Der HCB Südtirol Alperia wartete seit Jänner 2016 auf ein Erfolgserlebnis in der Tiroler Wasserkraft Arena und heute ist es endlich passiert! Nach genau 1001 Tagen entführten die Foxes wieder die drei Punkte mit einem hart erkämpften 3:2 Sieg aus der Tiroler Hauptstadt.

Bozen ging drei Mal in Führung durch Tore von Topscorer Blunden, MacKenzie und Miceli, der im letzten Abschnitt für den Siegestreffer verantwortlich zeichnete. Mit diesem Sieg prescht der HCB mit 12 Punkten auf den fünften Tabellenplatz vor und liegt nun mit Dornbirn gleichauf.

Coach Kai Suikkanen standen abermals Luca Frigo und Alex Petan nicht zur Verfügung, letzterer wird im Laufe der Woche aus Kanada zurückkehren. Bei Innsbruck stand erstmals der Finne Janne Juvonen zwischen den Pfosten.

Puckeinwurf in Innsbruck und nach 18 Sekunden lagen die Foxes bereits in Führung: Catenacci übernahm sofort den Scheibenbesitz und passte zu Blunden, der Juvonen mit seinem sechsten Tor in sechs Spielen überwand.

Eine Minute später wurde Yogan alleine vor Irving von MacKenzie gefoult: den fälligen Penalty neutralisierte der Bozner Goalie. Das erste Powerplay des Spieles hatten die Innsbrucker zur Verfügung, die Weißroten legten ein fehlerloses Penaltykillinghin.

Dann war wieder Bozen mit Nordlund am Drücker, der das Tor der Hausherren umkurvte und den Wraparoundversuchte, Juvonen war mit dem Beinschoner zur Stelle. Crescenzi und Insam konnten einen Fehler im Spielaufbau der Tiroler nicht ausnützen, dann verhinderte Juvonen bei einem Sololauf von Blunden mit einem Big Save den zweiten Treffer für Bozen.

In den letzten Spielminuten des ersten Drittels erhöhte Innsbruck den Druck und kam durch Pedevilla und Boivin zu guten Chancen. Bei einem weiteren Powerplay für die Hausherren vollbrachte Irving eine Glanztat, indem er einen Schuss aus kurzer Distanz von Lavoie mit einem Hechtsprung entschärfte.

Die Schiedsrichter schickten zu Beginn des zweiten Drittels Glira und Sedivy auf die Strafbank und im Spiel 4 gegen 4 hatte Catenacci, von einem herrlichen Zuspiel von Findlay in Gang gesetzt, die große Möglichkeit zum 2:0 für Bozen.

Die Foxes hatten im Anschluss ein Powerplay zur Verfügung, aber außer einem Distanzschuss von Nordlund brachte Bozen wenig zustande. Innsbruck versuchte nun das Spiel in die Hand zu nehmen, während der HCB nur in einer weiteren 4 gegen 4 Situation mit dem üblichen Duo Findlay-Catenaccigefährlich vor dem Innsbrucker Kasten aufkreuzte.

Irving brachte bei einem Ausflug hinter seinem Tor die Scheibe nicht unter Kontrolle und diese blieb nur wenige Zentimeter vor dem Tor liegen.

Nach vierzehn Minuten gelang dann den Hausherren der Ausgleich mit einem Konter von Ross, Clark und Lammers, der mit einer Direktabnahme Irvin das Nachsehen gab. Die Freude der Innsbrucker war jedoch nur von kurzer Dauer, denn drei Minuten später gingen die Foxes wieder in Führung: im Powerplay spielte Findlay MacKenziefrei, der Juvonen zum zweiten Mal an diesem Abend düpierte.

Bozen gelang es aber nicht, den Vorsprung in die zweite Pause mitzunehmen, denn 46 Sekunden vor der Sirene konnte Irving bei einem Schuss von Lammers sein Team noch retten, Lindner reagierte aber am schnellsten und gab der Scheibe den Gnadenstoß zum neuerlichen Ausgleich für die Tiroler.

Der Schlussabschnitt wurde von einer Riesenmöglichkeit für Boivin eröffnet, Irving rettete instinktiv. Nach sechs Minuten fiel die neuerliche Führung für Bozen: Geiger zog von der blauen Linie ab und den von Juvonen abgewehrten Schuss versenkte Miceli im Kasten der Hausherren.

Ab diesem Augenblick kontrollierte Bozen das Spiel, auch wenn Innsbruck alles nach vorne warf, um nochmals zum Ausgleich zu kommen. Die größte Gefahr ging von einem Leichtsinn hinter dem Tor von Irving aus, der aber seinen Fehler selbst wiedergutmachte. Kurz vor Spielende brachte Coach Rob Pallin den sechsten Feldspieler, am Ergebnis von 3:2 für Bozen änderte sich aber nichts mehr.      

Bernard & Co. kehren nun für das Wochenende in die Eiswelle zurück: Freitag, 5. Oktober, mit Beginn um 19,15 Uhr steigt das Big Match gegen die Vienna Capitals(Kartenvorverkauf findet Mittwoch und Donnerstag von 17,00 bis 19,00 Uhr im Büro des HCB in der Eiswelle statt). Am Sonntag, 7. Oktober, hingegen beginnt das Match gegen Medvescak Zagreb bereits um 16,00 (mit Family Day).

HC TWK Innsbruck – HCB Südtirol Alperia 2:3 (0:1 – 2:1– 0:1)

Die Tore: 00:18 Mike Blunden (0:1) – 34:43 John Lammers (1:1) – 37:36 PP1 MacKenzie (1:2) – 39:14 Philipp Lindner (2:2) – 45:18 Angelo Miceli (2:3) –

Schiedsrichter: Kellner/Piragic – Pardatscher/Seewald
Zuschauer: 2500

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • herrbergsteiger

    im Fußball wie im Eishockey, in Innsbruck ist leider alles nur noch zweitklassig. Das zeigt schon, dass in der kleinen Halle und nicht in der großen Olympiahalle gespielt wird. Man gibt sich mit dem Kleinen und Mittelmäßigen vollauf zufrieden … Glück für die Innsbrucker: Im der EBEL gibt es keinen Absteiger …

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