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Neue Naherholungszone

Der neu gestaltete Passerabschnitt in der Lazag

Die Arbeiten an der Passer sind abgeschlossen. Ein Projekt in der Lazag vereint nun Hochwasserschutz, Gewässerökologie und Naherholung.

Bereits Ende der 70er Jahre hat die Wildbachverbauung an der Passer im Gemeindegebiet von Dorf Tirol Schutzbauwerke errichtet und in der Lazag eine Retetentionsfläche, also eine Überflutungszone geschaffen, um für eventuelle Hochwasser gerüstet zu sein.

„Im Laufe der Zeit haben sich hier große Mengen an Material abgelagert und die Fläche ist stark zugewachsen. Die Wirksamkeit des Bauwerkes war nicht mehr gegeben“, erklärt Mauro Spagnolo, Direktor im Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Vor kurzem hat das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung West an der Passer in der Lazag, einer beliebten Naherholungszone der Stadt Meran, eine Reihe von Maßnahmen verwirklicht, um die Funktionsfähigkeit der Retentionsfläche wiederherzustellen. Im Zuge der Arbeiten wurden der Pflanzenbewuchs großteils entfernt und an die 7000 Kubikmeter Material abtransportiert. Zwischen dem Bachbett der Passer und der geräumten Fläche wurde ein Vegetationsstreifen belassen; einzelne Bereiche sind mit standorttypischen Pflanzen begrünt worden. Ein kleiner, neu angelegter Bachlauf ermöglicht künftig eine ungehinderte Fischwanderung – vor allem für die Kleinfische. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf etwa 70.000 Euro.

Der gesamte Bereich präsentiert sich in einem neuen Kleid und wird seit Abschluss der Arbeiten von der Bevölkerung als Naherholungszone genutzt. „Unser Ziel ist es, an der Passer weitere Maßnahmen zu setzen, die den Hochwasserschutz für Meran und die gewässerökologische Situation verbessern und gleichzeitig die Naherholung möglich machen“, betont Projektant und Bauleiter Spagnolo.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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