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Die HGV-Kampagne

Der Verein „Gastlichkeit in Südtirol“ des HGV startet die Kampagne „Das nenn ich Service! DANKE!“

Der Verein „Gastlichkeit in Südtirol“ des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) hat eine neue Sensibilisierungskampagne für die Arbeit der Servierfachkräfte gestartet. Unter dem Motto „Das nenn ich Service! DANKE!“ können Einheimische und Gäste Dankesbotschaften für Servierfachkräfte auf der Website des Vereins, www.gastlichkeit.it, veröffentlichen.

„Ob beim ersten Kaffee am Morgen, beim Aperitif zum Feierabend, beim romantischen Dinner, im Urlaub oder beim Feiern mit Freunden – stets sind die Servierfachkräfte zur Stelle, um die Wünsche der Gäste zu erfüllen“, so der HGV.

In wenigen einfachen Schritten könne gedankt werden, z. B. für eine exzellente Weinempfehlung, für eine besondere Aufmerksamkeit, für ein Lächeln und vieles mehr. „Nach Wunsch kann der Verfasser bzw. die Verfasserin auch ein Foto oder eine Videobotschaft hochladen. Die Dankesbotschaften werden nach Freischaltung durch den Verein auf dessen Website veröffentlicht und können dann auch auf Facebook geteilt werden“, heißt es vom Verband.

Zeichen der Wertschätzung

„Mit der DANKE-Kampagne möchten wir ein Zeichen setzen für mehr Wertschätzung für den Beruf und die Arbeit der Servierfachkräfte“, erklären Matteo Lattanzi, Vorsitzender des Vereins, und Walter Bramezza, Ausschussmitglied des Vereins „Gastlichkeit in Südtirol“.

Als Mâitre d’Hôtel und Sommelier erfüllen sie selbst tagtäglich die Wünsche ihrer oft anspruchsvollen Gäste und wissen um die Wichtigkeit der Wertschätzung durch den Gast, vor allem die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden dadurch große Motivation erfahren.

Auch HGV-Präsident Manfred Pinzger hofft auf eine zahlreiche Beteiligung der Südtiroler Bevölkerung und der Gäste an der Aktion, die mittels Radiospots und Inseraten zum Mitmachen aufruft. „Nicht nur die Gäste unserer Betriebe, auch Hoteliers und Gastwirte bzw. Gastwirtinnen sind eingeladen, ihren Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern auf diesem Wege ein Dankeschön zukommen zu lassen“, betont Pinzger.

Der Vizepräsident und Delegierte für die Ausbildung im HGV, Helmut Tauber, möchte mit der Kampagne vor allem junge Menschen für den Serviceberuf begeistern: „Wir brauchen Fachleute im Service, die den Beruf mit Freude und Kompetenz ausüben und ihr Fachwissen dann wieder weitergeben. Der Beruf ist anspruchsvoll, aber auch sehr vielseitig, daher verdient er Wertschätzung und Anerkennung.“

Der Verein „Gastlichkeit in Südtirol“ setzt sich für Qualität, Innovation und attraktive Zukunftsperspektiven im Service ein. Die Tätigkeit des Vereins umfasst neben der medialen Aufwertung des Serviceberufes auch fachspezifische Weiterbildung, Angebote zum fachlichen Austausch unter Berufskolleginnen und -kollegen sowie Unterstützung für betriebsinternes Service-Qualitätsmanagement.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (5)

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  • leser

    Ist das dem achammer und in kniggestauder eingefallen

  • thefirestarter

    Kjo është ajo që unë e quaj shërbim! FALEMINDERIT!
    To ja zovem služba! Hvala!
    To je ono što ja zovem uslugu! HVALA!
    Тоа е она што јас го нарекувам сервис! ВИ БЛАГОДАРИМЕ!
    To nazywam usługą! DZIĘKUJĘ!
    Izany no antsoiko hoe asa fanompoana! Misaotra anao!
    Hiyo ndio nitaita huduma! ASANTE!
    Questo è quello che chiamo servizio! GRAZIE!

  • guyfawkes

    Hat dieser Berufsstand irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe? Oder weshalb meint man so etwas zu brauchen?
    Jeder freut sich über positive Kundenreaktionen. Das Servicepersonal hat zusätzlich zum „persönlichen Dankeschön“ das fast schon obligatorische Trinkgeld. Ein zusätzliches Portal braucht es nicht – wahrscheinlich soll es sowieso nur zu Werbezwecken missbraucht werden.

  • drago

    „Der Beruf ist anspruchsvoll, aber auch sehr vielseitig, daher verdient er Wertschätzung und Anerkennung.“
    Tja, um den Beruf attraktiver zu machen, muss die Wertschätzung und Anerkennung vor allem vom Arbeitgeber kommen und sich konkret ausdrücken, z.B. auch in den Rahmenbedingungen.
    Könnte sein, dass es da manchmal hapert. Ich glaube nicht, dass so eine Website daran etwas ändert. Aber heute glauben ja viele, dass Schein wichtiger ist als sein.

  • pingoballino1955

    Das nenn ich Selbstbeweihräucherung und billige Wahlwerbung!!!! Es gibt leider viele Südtiroler Gastbetriebe wo man nicht „danke“ sagt,sondern auf „nimmerwiedersehen.Natürlich die seriösen Betriebe ausgenommen!

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