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Korruption in Südtirol

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Illegale Geschäfte sind auch hierzulande keine Seltenheit: 3,1 Prozent der Südtiroler Familien waren schon einmal in Korruptionsvorfälle involviert.

von Heinrich Schwarz

Der 9. Dezember ist der Internationale Tag gegen die Korruption. Zu diesem Anlass hat das Statistikinstitut ASTAT eine Studie über Korruption in Südtirol präsentiert. Die Daten wurden im Vorjahr im Rahmen einer Umfrage gesammelt.

Ein zentrales Ergebnis lässt aufhorchen: 3,1 Prozent der Südtiroler Familien waren in Korruptionsvorfälle verwickelt. Das heißt, sie waren mindestens einmal im Leben mit Forderungen nach Geld, Gefälligkeiten oder Sonstigem konfrontiert bzw. gaben Geld oder Geschenke als Gegenleistung für Gefälligkeiten oder Dienstleistungen.

Berechnet auf die letzten drei Jahre beläuft sich der Wert auf 0,7 Prozent der Haushalte.

Allerdings: Der Wert von 3,1 Prozent liegt unter dem gesamtstaatlichen Durchschnitt von 7,9 Prozent. Am ehesten kommt Südtirol noch im Bereich öffentliche Ämter nahe an den nationalen Schnitt heran (1,4 gegenüber 2,1 Prozent).

„Ein besonders interessanter Fall – obwohl er formell nicht als Korruption definiert werden kann – betrifft die Aufforderung eines Arztes, eine erste Visite gegen Bezahlung in seiner Privatpraxis durchzuführen, und die anschließende Weiterführung der Behandlung über den öffentlichen Dienst“, berichtet das ASTAT in Bezug auf Südtirol.

MEHR DAZU LESEN SIE IN DER SAMSTAG-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

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