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Überwachte Täler

Hans Berger lässt mit einem spektakulären Vorschlag aufhorchen: Um Südtirol sicherer zu machen, regt der Senator an, die Zufahrten in die Täler mit Videokameras zu überwachen.

Von Matthias Kofler

Hans Berger sieht dringenden Handlungsbedarf: „Die Sicherheit – das beweisen sämtliche Umfragen – ist das Thema, das den Menschen zurzeit am meisten am Herzen liegt. Mehr Sicherheit zu schaffen wäre auch die Aufgabe der öffentlichen Verwaltung und der Politik.“

Im Gespräch mit der TAGESZEITUNG lässt der SVP-Senator mit einem Vorschlag aufhorchen: Um Südtirol sicherer zu machen, regt der Senator an, die Zufahrten in die Täler mit Videokameras zu überwachen.

In Südtirol gibt es unzählige Dörfer und Seitentäler, die nur über eine einzige Zufahrtsstraße bzw. eine einzige Passstrecke zu erreichen sind. „Wenn diese öffentlichen Straßen nun mit Videokameras überwacht werden, so lassen sich mittels der Nummernschilder der Fahrzeuge die Verkehrsflüsse nachvollziehen“, erläutert Hans Berger.

Die Daten der Überwachungskameras könne die Polizei nutzen, um Verbrechen wie Auto- oder Wohnungseinbrüche aufzuklären. Solche Verbrechen würden nämlich nur höchst selten von Ortsansässigen verübt, zeigt sich der SVP-Senator überzeugt. „Dank der Kameras wissen die Behörden nun aber, wer zu welcher Uhrzeit in das Dorf hineingefahren ist und wann er das Dorf wieder verlassen hat.“

LESEN SIE DIE HINTERGRÜNDE IN DER HEUTIGEN TAGESZEITUNG

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