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    35 Kilo Hundekot

    hundekotDie Mitarbeiter des Stadtbauhofes Bruneck haben auf einem Rad- und Gehweg 35 Kilogramm Hundekot entfernt. Die Gemeinde ist empört.

    In Bruneck haben kürzlich die Mitarbeiter des Stadtbauhofes auf dem Rad- und Gehweg zwischen der Dietenheimer Straße und der Erweiterungszone im Jacobiweg 35 Kilogramm Hundekot entfernt.

    bildschirmfoto-2017-03-08-um-10-20-50Ähnlich schlimm ist die Situation entlang der Lärmschutzwand in der Peter-Anich-Siedlung und hinter der Trafokabine, um nur einige der bei Hundehaltern besonders beliebten Gassiwege zu nennen. Wenn im Frühjahr wieder die Mäharbeiten beginnen, müssen die Mitarbeiter des Stadtbauhofes immer damit rechnen, dass ihnen der Hundekot beim Mähen sprichwörtlich um die Ohren fliegt.

    Dies alles ist auf die Respektlosigkeit von Hundehaltern zurückzuführen, die bei der Entsorgung des Hundekots nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ handeln.

    Umweltstadtrat Felix Brugger zeigt sich empört: „Einen Hund zu halten ist mittlerweile zu einem Statussymbol geworden. Dass allerdings daraus für den Hundehalter die Verpflichtung entsteht, den Kot des geliebten Vierbeiners ordnungsgemäß aufzusammeln, darauf scheinen viele einfach zu pfeifen. Unseren Mitarbeitern bleibt dann die undankbare Aufgabe, den Kot zu entsorgen.“

    Die Ortspolizei wird in nächster Zeit vermehrte Kontrollen entlang der viel frequentierten Gassirouten vornehmen. „Ohne entsprechende Sanktionen bekommen wir in Bruneck die Situation leider nicht in den Griff“, betont Brugger.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (11)

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    • andreas69

      Ich bin selbst Hundebesitzer, bin aber dafür, dass saftige Strafen ausgestellt werden um die öffentlichen Plätze wieder „kotfrei“ zu bekommen. Außerdem bin ich dafür dass eigene Mülltonnen für Hundekot aufgestellt werden und mehr Hundesacklen zur Verfügung gestellt werden sollten.

    • kleinlaut

      Es ist wirklich eine untragbare Situation! Bin selber Hundehalter einer größeren Hunderasse und in unserem Dorf, wo es nur so von Hunden wimmelt, fast der Einzige der mit dem „Hundesackerl“ unterwegs ist. Da die Hunde ja mehr Anstand haben als viele ihrer Besitzer, „scheißen“ die bekanntlich ja nicht auf dem Asphalt, sondern daneben im Grünstreifen und man muss sich schämen, welcher Saustall dort herrscht. Weder der Bürgermeister, ( in meinem Fall sogar ein Hotelier wo der Geh- und Fahrradweg vorbei führt ) , noch die dafür zuständigen Gemeinderäte, sind mit irgend welchen Maßnahmen in der Lage der Situation Herr zu werden!!! Viel „Blabla“ und getan wird, obwohl allen bekannt, gar nichts. Die einzige Maßnahme die diese Leute verstehen würden ist ganz einfach saftige Strafen anzuwenden…beim Falschparken geht es ja auch!

    • josef

      „Mehr Hundesacklan zur Verfügung stellen“…. – Seid ihr noch ganz gescheid?
      Wieso sollen alle Bürger für die Hundehalter zahlen?
      Eine andständige HUNDEHALTE-GEBÜHR muss eingeführt werden.
      Und zwar zur Abdeckung sämtlicher Spesen welche den öffentlichen Verwaltungen für diese Tiere entstehen.
      Es gibt ja auch eine Wassergebühr, Abwassergebühr und sonstige Gebühren welche zur Abdeckung der Spesen für diese Dienste gezahlt werden müssen.

      • kleinlaut

        Vollkommen richtig…mehr“ Hundesackerln“ bringt nix…ich kaufe meine teilweise auch selber in der Drogerie. Das wird wohl noch „drin“ sein, sonst soll sich jemand einen Hamster anschaffen…Hundehalter Gebührt wäre längst schon überfällig, obwohl die Verantwortlichen behaupten, der bürokratische Aufwand für die Einhebung sei wesentlich höher als die Gebühr ausmachen würde.

      • yannis

        @josef,

        zudem Mobile „Saugmaschinen“ wie sie schon vielerorts eingesetzt, den Gemeindearbeitern zur Verfügung stellen damit sie dem Dreck nicht in Plastiksäcken sammeln müssen.

        Wer zahlt ? natürlich über eine dementsprechend angepasste HUNDEHALTE-GEBÜHR, was sonst !

      • ahaa

        Weil alle fùr die Sportvereine… ect.mitbezahlen ohne das es sie was scheisst.Das nennt man Solidaritàt.Kennst du nicht?

    • rasputin

      Der Spazierweg in der Rienzschlucht ist gepflastert mit gefüllten Hundesackerl, auf der Böschung, im Gebüsch, sogar auf Bäumen mit dichteren Ästen. Die Plastiksackerl verrotten sicher sehr viel langsamer als ein normaler Hundehaufen.

    • watschi

      man muss aber auch einmal hinzufügen dass z.b. in Bozen, wo es von hunden nur so wimmelt, eigentlich relativ wenig hundekot herumliegt. deswegen wäre ich für saftige strafen für die faulen hundehalter

    • huggy

      Der Egoismus einiger (vieler ?) Leute ist kaum noch zu beschreiben.
      bevor sich jemand ein Tier anschafft, sollte er (sie) sich überlegen, welche Arbeit und Verantwortung das mit sich bringt.

    • ahaa

      Genau richtig wie bei den Kindern.Nicht Kinder zeugen um sie anschliessend fùr die Erziehung abzugeben.Wenns mòglich ist schon mit einigen Monaten!
      Aber diese Hundebesitzer eine Katastrophe. 😉

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