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    Vinschger Sieg

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    Bild Uwe Geißler

    Südtirols Teams glänzten auch am zweiten Tag der Tour Transalp. Die Etappe führte von Brixen nach St. Vigil in Enneberg. 

    Die zweite Etappe der 14. TOUR Transalp powered by Sigma führte am Montag von Brixen über 110,84 km und 3.059 Höhenmeter nach St. Vigil in Enneberg. Die Radler mussten zunächst über Gufidaun und Lajen nach Gröden, um dann die Pässe Sella, Pordoi und Campolongo in Angriff zu nehmen. Über Corvara ging es talauswärts nach Zwischenwasser und von dort leicht bergauf bis ins Ziel. Die Südtiroler Teams fuhren wieder ganz vorne mit.

    Schnellste bei den Damen waren erneut die Vinschgauerin Marina Ilmer und ihre Kölner Partnerin Janine Meyer. Das Duo bewältigte den zweiten Teilabschnitt in 4:32.33 Stunden und distanzierte das Zweitplatzierte Team aus dem Trentino mit Marcellina Dossi und Letizia Grottoli um 14.09 Minuten. Der dritte Platz ging r an die Deutschen Silke Keinath und Monika Dietl.

    „Zwar habe ich auf den Pässen gelitten, weil ich eher steilere Anstiege mag“, sagt die Südtiroler MTB-Uphill-Meisterin Marina Ilmer, „aber meine Partnerin bevorzugt genau das Gegenteil, weshalb wir uns sehr gut ergänzt haben.“

    Alexandra Hober und Michael Tumler belegten in der Mixed-Klasse wie am Sonntag den zweiten Rang. Die beiden Meraner hatten einen Rückstand von 11.30 Minuten auf das österreicheichische Siegerduo, bestehend aus Daniela Pintarelli und Andreas Traxl.

    „Die Sieger sind zwei Klassen besser als wir“, sagt Michael Tumler. „Sie haben heute gezeigt, welches Team der Boss im Feld ist“, ergänzt Alexandra Hober.

    In der Masterklasse fuhren Hannes Pallhuber und der Trentiner Massimo Debertolis hinter Hans Peter Obwaller und Mathias Nothegger (A) mit acht Minuten Rückstand auf den zweiten Platz. Obwaller und Nothegger erzielten in 3:47.22 Stunden Tagesbestzeit.

    „Massimo hatte heute zweimal einen Platten“, sagt Hannes Pallhuber. „Das soll aber keine Ausrede sein“, meint Debertolis: „Die Sieger sind einfach viel stärker als wir“.

    Die dritte Etappe führt morgen von St. Vigil in Enneberg nach Sillian in Osttirol. Die 1000 Amateurradler aus 25 Nationen müssen dabei 131,72 km und 2.697 Höhenmeter zurücklegen.

    Die TOUR Transalp endet am 2. Juli in Riva del Garda. Mit Brixen und St. Vigil liegen zwei Etappenorte in Südtirol.

    Gestartet wird in fünf Kategorien: Herren, Damen, Mixed, Masters (Herren, zusammen über 80 Jahre) und Grandmasters (Herren, zusammen über 100 Jahre). Die Wertung erfolgt jeweils in Etappen- und Gesamtsieg.

    Die TOUR-Transalp powered by Sigma fand erstmals im Jahr 2003 statt: Sie gilt als eines der härtesten, schönsten und spektakulärsten Etappenrennen für Amateur-Rennradler. Dies wohl auch dank der atemberaubenden Panoramen.

    Etappen der TOUR Transalp powered by Sigma 2016: km/hm
    1. 26.06.16 Imst (AUT) – Brixen (BZ) 157,49/ 2.693
    2. 27.06.16 Brixen (BZ) – St. Vigil (BZ) 110,84/ 3.059
    3. 28.06.16 St. Vigil (BZ) – Sillian (OT) 131,72/ 2.697
    4. 29.06.16 Sillian (OT) – Fiera di Primiero (TN) 133,62/ 2.701
    5. 30.06.16 Fiera di Primiero (TN) – Crespano del Grappa (TV) 130,24/ 2.617
    6. 01.07.16 Crespano del Grappa (TV) – Levico Terme (TN) 141,90/ 3.248
    7. 02.07.16 Levico Terme (TN) – Riva del Garda (TN) 95,98/ 2.506

    Gesamtstrecke/Höhenmeter 901,79 km 19.521 hm 22 Pässe

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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