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    Der Live-Ticker

    Die Südtiroler Bevölkerung sagt mit übergroßer Mehrheit NEIN zum Flughafen-Konzept der Landesregierung. DER LIVE-TICKER.

    +++ 14.13 UHR +++

    Der SVP-Abgeordnete und erklärte Flughafen-Gegner Helmuth Renzler freut sich über das Ergebnis. Er sagt:

    Helmuth Renzler

    Helmuth Renzler

    „Das Ergebnis der Abstimmung zur öffentlichen Finanzierung des Bozner Flughafens ist mehr als erfreulich. Außergewöhnlich ist der große Prozentsatz an Wählenden und eindeutig ist das Ergebnis der Abstimmung. Zwei Drittel der Wählenden haben sich für ein Nein entschieden, damit den Werbeaussagen der Befürworter keinen Glauben geschenkt und so auch gleichzeitig große Solidarität mit der betroffenen Bevölkerung bekundet. Das Wohl der Allgemeinheit steht für die meisten Südtiroler immer noch vor den Interessen einzelner Lobbys. Danke.“

    +++ 12.13 UHR +++

    Franz Pahl

    Franz Pahl

    Nun liegt eine Stellungnahme von Franz Pahl vor.

    Der Ex-Politiker sagt:

    „In beispielhafter demokratischer Reife habe die Südtiroler Bevölkerung der Flughafen-Partei SVP eine Absage erteilt. Auch die Zweckallianz des Landeshauptmannes mit dem Macht- und Medienkonzern der Ebner-Athesia hat die Bevölkerung missbilligt.

    Sie hat das Spiel der Eigeninteressen durchkreuzt und das Gemeinwohl durchgesetzt.

    Selbst die Heimatgemeinden des Landeshauptmannes und des SVP-Obmannes haben mit großer Mehrheit gegen den Flughafen gestimmt.“

    +++ 12.00 UHR +++

    So reagieren die Vertreter der Heimat- und Umweltschützer auf das Ergebnis des Flughafen-Referendums:

    Die Freude bei den Umwelt- und Heimatschützern über den Sieg des NEIN ist groß.

    Selbst die kühnsten Optimisten unter den Flughafen-Gegnern hätten so ein klares Ergebnis nicht erwartet.

    +++ 11.14 UHR +++

    OK-serie KOMPATSCHER landtagDie Pressekonferenz mit LH Arno Kompatscher läuft.

    Der LH sagte: „Ich habe für meinen Gesetzesvorschlag geworben, ich habe das Konzept für stimmig und die bessere Variante gehalten. Die Bevölkerung hat aber klar gesagt, dass sie das Konzept nicht befürwortet. Das Ergebnis ist ein klarer Auftrag.“

    Das Land werde sich aus der ABD zurückziehen, das Land werde auch die Landebahn nicht verlängern.

    In Kürze sehen Sie auf TAGESZEITUNG Online das VIDEO von der Pressekonferenz des Landeshauptmannes.

    +++ 10.14 UHR +++

    Nun sind auch die Briefwahl-Stimmen ausgezählt.

    Es bleibt beim Endergebnis: 70,6 Prozent der SüdtirolerInnen sagen NEIN zum Flughafen.

    134.155 SüdtirolerInnen haben mit NEIN gestimmt, 55.887 mit JA.

    In nur zwei Gemeinden siegte das JA: In Wolkenstein (52,6 Prozent) und in Corvara (58,8 Prozent).

    In keinem der Bezirke gab es eine Mehrheit für das JA. Im Bezirk Überetsch-Unterland stimmten 83,7 Prozent mit NEIN. Im Heimatbezirk Arno Kompatschers, Salten-Schlern, siegte das NEIN mit 66,5 Prozent der Stimmen.

    Hoch war der Anteil der NEIN-Stimmen auch im Wipptal (80,8 Prozent), im Vinschgau (77 Prozent), im Pustertal (72 Prozent) und im Burggrafenamt (67,1 Prozent). Im Eisacktal stimmten 66,5 Prozent mit NEIN. Im Bezirk Bozen stimmten 65,3 Prozent mit NEIN.

    In den ladinischen Gemeinden stimmten 57,1 Prozent mit NEIN.

    Ein kleiner Trost für die Befürworter: Bei den BriefwählerInnen siegte das JA mit 54,4 Prozent.

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 10.27.04+++ 10.14 UHR +++

    Roland Lang

    Roland Lang

    Auch der Südtiroler Heimatbund hat eine Stellungnahme zum Ausgang des Flughafen-Referendums abgegeben.
    Roland Lang schreibt:

    „Selbst wenn ,nur‘ 46,7 Prozent der Bevölkerung zu den Urnen schritten und das erforderliche Quorum von 40 Prozent erreicht wurde, appelliert man nun an die Südtiroler Landesregierung, die nun eine ,Watsch’n‘ erhalten hat, dass auch diese die geistige Reife hat, das Abstimmungsergebnis der Bevölkerung ernstzunehmen und dementsprechend handelt.“

    +++ 10.11 UHR +++

    Nun liegt das vorläufige Endergebnis vor.

    Südtirol hat NEIN gesagt zum Flughafen! 70,6 Prozent der SüdtirolerInnen haben sich gegen das Flughafen-Konzept der Landesregierung ausgesprochen.

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 10.10.17+++ 10.09 UHR +++

    Überraschend hoch die Wahlbeteiligung, bestechend klar die Ablehnung des Flughafenkonzepts: Die Grünen freuen sich über den Ausgang der Volksbefragung und fordern die Mehrheit im Landtag auf, dieses Ergebnis nun auch umzusetzen.

    In einer Aussendung schreiben die Grünen:

    Die grünen Landtagsabgeordneten Heiss, Foppa und Dello Sbarba

    Die grünen Landtagsabgeordneten Heiss, Foppa und Dello Sbarba

    „Südtirol hat klar gesprochen: Dieses Konzept zum Ausbau des Flughafens in Bozen hat nicht überzeugt, 20 Jahre Fehlinvestitionen können durch einen neuen Anlauf nicht mehr wettgemacht werden.

    Dass das NEIN gewinnen würde, hatten wir bei unseren Auftritten im ganzen Land als Eindruck mit genommen, aber das Ausmaß hat uns nun doch überrascht, ja sogar überwältigt.

    Wahlbeteiligung und Wahlergebnis sind ein klarer Auftrag an die Landesregierung, das NEIN zu einem größeren Flughafen und zu mehr Flugverkehr umzusetzen und dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach Lebensqualität, Umweltschutz und Einsparung zu entsprechen.

    Das Wahlergebnis verdankt sich der Kärrnerarbeit und dem unermüdlichen Einsatz vieler: Parteien, Vereine, unzählige Einzelpersonen haben sich des Themas angenommen, dabei engagiert und großteils ehrenamtlich Überzeugungsarbeit geleistet. Gegen so viel hingebungsvollen Einsatz kam die groß angelegte Profiwerbemaschinerie nicht an.

    In diesem Sinne hat auch die aktive Bürgerschaft gewonnen. Bürgerinnen und Bürger unseres Landes haben gezeigt, dass sie direkte Demokratie wünschen, sich mit den Inhalten auseinandersetzen und bewusst zur Wahl gehen. Dieser Prozess ist nicht mehr aufzuhalten.

    Der heutige Tag ist ein Erfolg für die Umwelt, die Lebensqualität im Süden Südtirols und den gesunden Hausverstand. Und er ist ein Freudentag für die Demokratie in unserem Land.“

    +++ 09:44 Uhr +++

    Auch Florian Kronbichler reagiert auf den Ausgang des Flughafen-Referendums:

    Der Abgeordnete schreibt:

    „Freude, schöner Götterfunken! Ich kann’s nicht anders sagen. Das Südtiroler Nein ist epochal. Es ist so eindeutig, so absolut, so überwältigend, so gesellschaftsgruppen-, so sprachen-, so verbände-, so berg-und-täler-, so parteienübergreifend, dass jedes Daran-Herumkritteln sich verbietet. Niemand kann mehr von Vereinfachen, Verführen, Verhetzen reden. Die Südtiroler denken so, wie sie gestimmt haben. Nein zum Flughafen Bozen.

    Ich kenne die genaue Volksbefragungsformel gar nicht (Volksbefragungsformulierungen sind immer unverständlich, leider), aber es ist ein Nein zum Flughafen Bozen. Jawohl – nein zum Flughafen Bozen – sic et simpliciter! Und es ist kein rückwärtsgewandtes Votum, wie vielfach gehöhnt wurde.

    florian kronbichlerDie Südtiroler glauben an die Zukunft in einem flughafenfreien Land. Sie wissen sehr wohl, dass es „normal“ wäre, dass Bozen einen eigenen Flughafen hat. Aber sie wollen auch diesbezüglich, so wie in vielem, einen eigenen, ihren besonderen Weg gehen. Dafür haben sie sich demokratisch entschieden. In einer Mehrheit, die demokratisch schon als einstimmig, als plebiszitär bezeichnet werden muss.

    Dass es eine Willenserklärung ist gegen den erklärten Wunsch und gegen das massive Werben des Landeshauptmannes, der SVP-Führung, der übergroßen Mehrheit des Landtags und der Wirtschaftsverbände, verleiht dem Flughafen-Referendum eine geradezu destabilisierende Wucht. Es wird Aufgabe der „Siegermächte“ sein, mit dem Erfolg verantwortungsvoll umzugehen, ihn nicht für Abrechnungen zu missbrauchen und den Verlierern gegenüber Größe und Friedensbereitschaft zu zeigen. Es ging um den Flughafen, und um nichts anderes. Die Verlierer werden gut beraten sein, das Ergebnis demokratisch – sie können ruhig sagen: sportlich – zu akzeptieren.

    Zum Schluss ein Dank. Auch das gefühlteste Anliegen hat in der Demokratie keine Chance, wenn es nicht Menschen gibt, die sich dafür engagieren. Die dafür laufen, aufklären, demonstrieren, zahlen und von mir aus beten. Diese Menschen gab’s, viele und vieler Art. Ohne sie wäre die No-Airport-Bewegung nie zur Volksbewegung geworden. Ihnen allen sei gedankt. Deshalb: Seid umschlungen, ganz Südtirol!“

    +++ 09.34 Uhr +++

    DAS ENDERGEBNIS LIEGT IN KÜRZE VOR:

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 09.35.2899,8 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

    Südtirol sagt NEIN zum Flughafen-Konzept der Landesregierung!

    Mit NEIN stimmten 70,7 Prozent der SüdtirolerInnen, mit JA nur 29,3 Prozent.

    189.019 gültige Stimmen sind am Sonntag beim Flughafen-Referendum abgegeben worden.

    133.696  stimmten mit NEIN, nur 55.523 stimmten mit JA.

    +++ 09.29 UHR +++

    Das sind die Ergebnisse in den Bezirken:

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 09.38.52

    +++ 09.28 UHR +++

    Das ist die Reaktion der Süd-Tiroler Freiheit:

    „Die Würfel sind gefallen. Und wie!“

    Sven knollAls Triumph der Vernunft und Solidarität über Geld und Medienmacht bewertet die Süd-Tiroler Freiheit das Ergebnis der Volksbefragung zum Flughafen. „Über 70 Prozent der Abstimmenden haben der Geldverschwendung und weiteren Umweltbelastung eine klare Absage erteilt“, freut sich die Bewegung. Die Süd-Tiroler Freiheit hat wie keine zweite politische Kraft für das Nein mobilisiert. Die Abstimmung brachte auch eine schallende Ohrfeige für Landeshauptmann Kompatscher und seine Politik!

    „Obwohl die Befürworter des Flughafens das Land mit einer beispiellosen Werbekampagne überzogen hatten und die Berichterstattung mehr als einseitig war, folgte ein übergroßer Teil der Bevölkerung nicht dieser Propaganda, sondern der Vernunft“, freut sich Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

    „Auch mit Panikmache und Falschaussagen konnten die Befürworter nicht punkten. Es ist ein historisches Ergebnis und ein Meilenstein!

    „Jetzt gilt es das Votum zu respektieren und die öffentliche Finanzierung endlich zu beenden. Es darf nun keine Winkelzüge mehr geben. Die Bevölkerung hat nicht nur zur öffentlichen Finanzierung klar Nein gesagt, sondern zum Gesetz und Konzept als Ganzes“, unterstreicht Landtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle. „In keinem einzigen Bezirk konnten die Befürworter einen Sieg davontragen. In allen Teilen des Landes war das Ergebnis eindeutig. Die Stimme der Süd-Tiroler konnte nicht klarer und lauter ausfallen!“

    Myriam Atz Tammerle

    Myriam Atz Tammerle

    Der Erdrutschsieg der Flughafen-Gegner sei aber auch eine Abfuhr an die Politik der Landesregierung und besonders jener des Landeshauptmanns: „Kompatscher hat sich im Wahlkampf nicht als Landeshauptmann für alle präsentiert, sondern sehr klar und einseitig Position bezogen. Er geht geschwächt aus dieser Abstimmung“, gibt Landtagsabgeordneter Bernhard Zimmerhofer zu bedenken. Er richtet aber auch einen Appell an die unterlegenen Befürworter: „Keiner braucht den Kopf hängen zu lassen, jetzt starten wir durch, mit Investitionen in zukunftsträchtige Sparten, wie z.B. alternative Mobilität und Energiewirtschaft. Wir wollen ein energieautarkes Süd-Tirol und somit ein wirkliches Klimaland Süd-Tirol errichten!“

    Stefan Zelger (Süd-Tiroler Freiheit)

    Stefan Zelger (Süd-Tiroler Freiheit)

    Glücklich zeigt sich auch Stefan Zelger, Mitglied der Landesleitung der Süd-Tiroler Freiheit und als Unterlandler direkt betroffener des Flughafens:

    „Die Solidarität aus allen Teilen des Landes war schon im Wahlkampf überwältigend und hat sich nun an der Urne eindrucksvoll fortgesetzt. Fast 84 Prozent der Unterlandler haben Nein zur Zerstörung ihres Lebensraumes gesagt. In Kurtatsch (93,2 Prozent Nein-Stimmen) und Tramin (92,8 Prozent Nein-Stimmen) konnte nicht nur die höchste Wahlbeteiligung, sondern auch die größte Ablehnung gegen den Flughafen erreicht werden!“

    Für die Süd-Tiroler Freiheit, die unzählige Aktionen gestartet und viel Zeit, Schweiß und Geld in den Wahlkampf gesteckt hat, ist es auch ein persönlicher Sieg. Die Bewegung wird um 12.00 Uhr auf einer Pressekonferenz zum Ergebnis näher Stellung nehmen.

    +++ 09.20 Uhr +++

    Das ist das Endergebnis aus den Großgemeinden:

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 09.36.58+++ 09.20 Uhr +++

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 09.19.24Auch vom Landtagsabgeordneten der BürgerUnion, Andreas Pöder, liegt eine erste Stellungnahme zum Ausgang des Flughafen-Referendums vor.

    Pöder twitter, Kompatscher sei „nicht mehr LH aller Südtiroler“.

    +++ 09.19 Uhr +++

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 09.19.09Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Brigitte Foppa, twittert:

    „Was für ein Ergebnis! Mit so einer klaren Absage an das Flughafenkonzept hat wohl niemand gerechnet. Nun muss das NEIN umgesetzt werden!“

    +++ 09.17 Uhr +++

    Es gibt eine Reaktion eines Flughafen-Gegners:

    Peter Pardatscher

    Peter Pardatscher

    Peter Pardatscher, der SBB-Obmann von Eppan, zeigt sich gegenüber TAGESZEITUNG Online erfreut über dieses klare Ergebnis:

    „Dieses Ergebnis ist eine Genugtuung für uns.

    Es zeigt aber auch, dass Südtirol klein gespaltenes Land ist sondern eine klare Entscheidung getroffen hat.

    Es gibt sicher viele Gründe für dieses Ergebnis, die man erörtern muss, aber uns freut es natürlich, dass sich ein Großteil der Bevölkerung für das Nein ausgesprochen hat.“

     

    +++ 09.04 Uhr +++

    So, lieber UserInnen, fast ist es geschafft:

    Seit 07.00 Uhr arbeiten wir für Sie die Ergebnisse des Referendums auf.

    Mittlerweile sind 98,6 Prozent der Stimmen ausgezählt: 71,5 Prozent der SüdtirolerInnen haben mit NEIN gestimmt.

    Ein überraschend klares Ergebnis! Ein Erdrutschsieg für die Gegner des Flughafen-Konzeptes der Landesregierung.

    Ein Ergebnis, das sich wohl niemand erwartet hatte.

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 09.14.04Bei den Flughafen-Befürwortern war im Endspurt Zuversicht aufgekommen.

    Nach Informationen von TAGESZEITUNG Online lagen den Promotoren Umfragen vor, laut denen es zu einem ganz knappen Ergebnis komme.

    Gekommen ist es am Ende ganz anders.

    Ein Team von TAGESZEITUNG Online-RedakteurInnen wird im Laufe des Tages die Stimmen der Protagonisten einholen.

    Um 11.00 Uhr wird LH Arno Kompatscher vor die Presse treten.

    +++ 09.00 Uhr +++

    Jubel bei den Flughafen-Gegnern:

    Auf Facebook feiern die Gegner des Flughafens diesen klaren Sieg:

    „Manchmal lohnt es sich für etwas zu kämpfen! ‪#‎goodbyeAbd‬ ‪#‎goodbyeforumflughafen‬ ‪#‎einEndeinSicht‬ !!!!“

    Vize-Bürgermeister Giovanni Sepppi, BM Christian Bianchi und Gemeindereferentin Claudia Furlani.

    Vize-Bürgermeister Giovanni Sepppi, BM Christian Bianchi und Gemeindereferentin Claudia Furlani.

    Auch der Leiferer Bürgermeister Christian Bianchi feiert den Sieg: „Sieg beim Referendum“, schreibt er auf Facebook und postet dieses Bild.

    +++ 08.54 Uhr +++

    Interessant ist das Ergebnis der Briefwahl: Es sind zwar erst 14,3 Prozent der Stimmen ausgezählt, aber bei den Briefwählern liegt das JA mit 55,5 Prozent vorn.

    Sehen wir uns noch einmal die Bezirksergebnisse an:

    Das Überetsch-Unterland sagt mit 83,9 Prozent klar NEIN zum Flughafen-Konzept.

    Im Vinschgau siegt das NEIN mit 77,5 Prozent, ebenso im Wipptal (80,8 Prozent).

    Überraschend klar auch das Ergebnis in der BG Salten-Schlern: Im Heimatbezirk des Landeshauptmannes stimmten 66,5 Prozent mit NEIN.

    Im Eisacktal stimmten ebenfalls 66,5 Prozent mit NEIN.

    Auch im Burggrafenamt, wo sich die Flughafen-Befürworter ein gutes Ergebnis erhofft hatten, siegte das NEIN klar mit 67,1 Prozent. In Bozen stimmten 65 Prozent mit NEIN. Im Pusertal kam das NEIN sogar auf 72 Prozent.

    +++ 08.44 Uhr +++

    Inzwischen 96,8 Prozent der Stimmen ausgezählt. Mit NEIN stimmten 71,6 Prozent.

    Wo hat das JA gewonnen?

    Nur in Wolkenstein (52,6 Prozent) und in Corvara (58,8 Prozent).

    In Arno Kompatschers Heimatgemeinde Völs stimmten nur 36,9 Prozent mit JA (63,1 mit NEIN).

    +++ 08.29 Uhr +++

    Sehen wir uns einige Ergebnisse aus den Gemeinden an:

    In Bozen stimmten 65,4 Prozent mit NEIN.

    In Bruneck siegt das NEIN mit 72,3 Prozent – eine überraschend klare Mehrheit.

    In Brixen siegt das NEIN mit 63,4 Prozent. In Leifers stimmten 82,9 Prozent mit NEIN. In Meran siegt das NEIN mit 58,1 Prozent.

    In Abtei stimmten 54,2 Prozent mit NEIN. Im Ahrntal siegt das NEIN mit 67,8 Prozent.

    In Algund siegt das NEIN mit 67,7 Prozent. In Aldein stimmten 80,7 Prozent mit NEIN.

    In Auer stimmten 87,4 Prozent mit NEIN. In Barbian siegt das NEIN mit73,3 Prozent. Branzoll sagt ebenfalls NEIN zum Flughafen-Konzept: 81,9 Prozent.

    Auch im Wipptal haben die Flughafen-Befürworter eine Abfuhr bekommen: In der Gemeinde Brenner stimmten 75,2 Prozent mit NEIN.

    In Corvara gewann das JA mit 58,8 Prozent. In Gais stimmten 78,5 Prozent mit NEIN.

    In Glurns stimmten 79,8 Prozent mit NEIN. In Gsies stimmten 78,5 Prozent mit NEIN.

    Im Tourismusort Kastelruth stimmten 60,7 Prozent mit NEIN.

    schiefer hinterDas Kurtatscher Ergebnis ist der Knaller: 93,2 Prozent stimmten (im Heimatort von Oswald Schiefer) mit NEIN.

    In KIausen gibt es ebenfalls einen klaren Sieg für das NEIN: 68,8 Prozent.

    In Lana stimmten 74,4 Prozent gegen das Flughafen-Konzept. In Mals sogar 83,3 Prozent.

    In Moos in Passeier stimmten 70,8 Prozent mit NEIN.

    In Naturns siegte das NEIN mit 70,1 Prozent. In Natz-Schabs stimmten 67,7 Prozent mit NEIN.

    In Falzen stimmten 73,8 Prozent mit NEIN.

    In Pfatten gab es 90,7 Prozent NEIN-Stimmen. In Ratschings stimmten 82,1 Prozent mit NEIN.

    Am Ritten gab es ebenfalls eine klare Mehrheit für das NEIN: 71,2 Prozent.

    Salurn sagt ebenfalls NEIN: mit 88,6 Prozent.

    Sand in Taufers: 71,7 Prozent Nein-Stimmen.

    In der Gemeinde Sarntal stimmten 74,8 Prozent gegen das Flughafen-Konzept.

    In St. Christina in Gröden stimmten 57,3 Prozent mit NEIN.

    In St. Lorenzens stimmten 75,8 Prozent mit NEIN. In Sexten gab es 77,7 Prozent NEIN-Stimmen.

    HK-Präsident Michl Ebner

    HK-Präsident Michl Ebner

    Auch in St. Ulrich gab es keine Mehrheit für das JA: Hier stimmten 68,7 Prozent mit NEIN. Ein klares Zeichen, dass man auch in den Tourismushochburgen nicht der Meinung von Michl Ebner ist, dass Südtirol ohne Flughafen nicht erreichbar sei.

    Apropos Ebner:

    Dieses Ergebnis stellt nicht nur für den Handelskammer-Präsidenten eine herbe Niederlage dar, sondern auch für sein Tagblatt der Südtiroler.

    Die „Dolomiten“ hatten in den letzten Tagen massiv für das JA geworben und eine Kampagne gegen die Bauern geritten, indem den enteigneten Landwirten vorgeworfen wurde, sie hätten vom Flughafen profitiert.

    Wie schon beim Plose-Referendum in Brixen, hat diese Art von Kampagnen-Journalismus das Gegenteil bewirkt.

    Und das ist gut so! Gut für das Land!

    +++ 08.26 Uhr +++

    Inzwischen sind 92,3 Prozent der Stimmen ausgezählt: 71,4 Prozent der SüdtirolerInnen sagen NEIN zum Flughafen-Konzept des Landeshauptmannes.

    28,6 stimmten mit JA.

    +++ 08.23 Uhr +++

    Indes liegt eine erste politische Reaktion auf das Ergebnis vor:

    Paul Köllensperger

    Paul Köllensperger

    Paul Köllensperger, der Landtagsabgeordnete der 5-Sterne-Bewegung, sagt gegenüber TAGESZEITUNG Online:

    „Das Ergebnis ist eine klare Absage an die Lobbypolitik.

    Die SVP hat das ,V‘ in ihrem Logo vergessen. Und das ist eben die Rechnung!

    Die Bürger haben klar gesagt, dass es andere Prioritäten gibt, an erster Stelle das Gesundheitswesen.“

    +++ 08.19 Uhr +++

    Dieses Ergebnis wird insbesondere in der SVP für kontroverse Diskussionen sorgen.

    War es von LH Kompatscher und Parteiobmann Achammer politisch klug, sich so weit für das JA aus dem Fenster zu lehnen?

    Hätten sich der LH und der Parteichef neutraler verhalten sollen?

    +++ 08.13 Uhr +++

    86,8 Prozent der Stimmen sind bereits ausgezählt.

    28,8 Prozent der SüdtirolerInnen sagen JA zum Flughafen-Konzept des Landeshauptmannes, 71,2 Prozent sagen NEIN.

    +++ 08.09 Uhr +++

    flughafenAm Ende wird wohl der 7er vorne stehen: 83,4 Prozent der Stimmen sind ausgezählt.

    DAS NEIN LIEGT JETZT BEI 71,2 PROZENT.

    Ein Hinweis an Sie, lieber UserInnen:

    Die RedakteurInnen von TAGESZEITUNG Online werden für Sie in den nächsten Stunden die Reaktionen auf den Ausgang dieses Referendums einholen.  Um 11.00 Uhr wird der Landeshauptmann vor die Presse treten. Unser Team wird vor Ort sein. Die ersten VIDEOS gibt es  bei uns noch am Vormittag.

    +++ 08.08 Uhr +++

    Ein Wahnsinns-Ergebnis für die Flughafen-Gegner: 82,8 Prozent der Stimmen sind bereits ausgezählt. DAS NEIN LIEGT JETZT BEI 71,1 PROZENT!

    In Zahlen ausgedrückt: Über 148.ooo Stimmen wurden bislang ausgezählt: 105.000 SüdtirolerInnen stimmten mit NEIN, nur knapp 43.000 mit JA.

    +++ 08.03 Uhr +++

    Sehen wir uns die Bezirke an:

    In den ladinischen Gemeinden siegte das NEIN mit 55,7 Prozent.

    In Bozen sind fast 84 Prozent der Stimmen ausgezählt: Das NEIN liegt bei 65,2 Prozent.

    Im Burggrafenamt siegt das JA mit 66,3 Prozent. Im Eisacktal liegt das NEIN ebenfalls vor: mit 66,2 Prozent.

    Im Pustertal sind die Flughafen-Gegner ebenfalls zahlreich: hier siegt das NEIN mit 71,8 Prozent.

    In der BG Salten-Schlern (der Heimat des Landeshauptmannes) siegt ebenfalls das NEIN mit über 66 Prozent.

    Im Bezirk Überetsch-Unterland stimmten 83,2 Prozent mit NEIN.

    Klarer Sieg für das NEIN auch im Vinschgau (mit 75,2 Prozent).

    Im Wipptal wurden der Flughafen, der LH und die SVP ebenfalls abgewatscht: Hier siegt das Nein mit 81,2 Prozent.

    +++ 08.00 Uhr +++

    75,5 Prozent der Stimmen sind ausgezählt. Mit NEIN stimmten 70,6 Prozent der SüdtirolerInnen.

    Nur in drei Gemeinden hat das JA gewonnen: Enneberg, Wolkenstein, Corvara.

    In Innichen stimmten 79 Prozent mit NEIN. In Graun im Vinschgau siegte das NEIN mit 78,4 Prozent. In Kaltern liegt das NEIN bei 81,7 Prozent. In Freienfeld stimmten 84 Prozent der WählerInnen mit NEIN. In Franzensfeste siegt ebenfalls das NEIN mit 62,6 Prozent.

    Schauen wir uns die Großgemeinden an: In Bozen sind fast 84 Prozent der Stimmen ausgezählt. 65,2 Prozent stimmten mit NEIN.

    In Brixen erreichte das NEIN 62,4 Prozent.

    In Bruneck stimmten 72,3 Prozent mit NEIN. In Meran stimmten 57,5 Prozent mit NEIN.

    In Leifers stimmten 81,7 Prozent mit NEIN.

    +++ 07.59 Uhr +++

    73,9 Prozent der Stimmen sind ausgezählt: Das NEIN liegt bei 70,8 Prozent!

    +++ 07.54 Uhr +++

    Landesrat Philipp Achammer

    Landesrat Philipp Achammer

    Man darf schon gespannt sein, wie SVP-Obmann Philipp Achammer und LH Arno Kompatscher reagieren werden.

    Das Flughafen-Konzept der Landesregierung ist von der Bevölkerung mit einer fast schon bulgarischen Mehrheit abgelehnt worden.

    +++ 07.49 Uhr +++

    Was für ein Ergebnis!

    Mit so einem klaren Sieg für das NEIN hat wohl niemand gerechnet.

    63 Prozent der Stimmen sind ausgezählt: Das NEIN liegt immer noch bei über 70 Prozent.

    In Tramin liegt das NEIN bei 93,4 Prozent.

    Auch in Sterzing gewinnt das NEIN klar: 82 Prozent!

    Auch in St. Ulrich siegt das NEIN mit 68,7 Prozent. Dabei war man (in der SVP und bei den Promotoren) davon ausgegangen, dass die Grödner für den Flughafen stimmen würden.

    +++ 07.38 Uhr +++

    Sie haben es gesehen, lieber UserInnen:

    Wir haben bereits unseren Flash, den uns die Grafik-Abteilung vorbereitet hat, ausgetauscht.

    DAS NEIN GEWINNT SENSATIONELL KLAR!

    Fast 60 Prozent der Stimmen sind ausgezählt: 70,1 PROZENT STIMMTEN MIT NEIN!

    Ein Schock-Ergebnis für den Landeshauptmann und für die SVP.

    +++ 07.38 Uhr +++

    Bildschirmfoto 2016-06-13 um 10.17.25Die Flughafen-Gegner können den Sekt aus dem Kühlschrank holen!

    42,9 Prozent der Stimmen sind ausgezählt: Das NEIN liegt jetzt bei 70 PROZENT!!!

    In keinem der Bezirks gibt es bislang eine Mehrheit für das JA:

    In Bozen sind fast die Hälfte der Stimmen ausgezählt. 65,8 stimmten mit NEIN.

    In Brixen sind ebenfalls 50 Prozent der Stimmen ausgezählt: 63,7 stimmten mit NEIN.

    In Bruneck sind 57 Prozent der Stimmen ausgezählt: 71,2 stimmten mit NEIN.

    In Leifers liegt das NEIN bei 81,5 Prozent. In Meran sind 43 Prozent der Stimmen ausgezählt: Auch in der Passerstadt gewinnt das NEIN klar mit 59 Prozent.

    +++ 07.34 Uhr +++

    In Corvara sind die Stimmen ausgezählt:

    In dieser Gemeinde hat das JA mit 58,8 Prozent gewonnen.

    Interessant auch ein Zwischenergebnis aus Klausen: Dort sind 83,3 Prozent der Stimmen ausgezählt. Das NEIN liegt bei 67,7 Prozent.

    In Mals sind 2o Prozent der Stimmen ausgezählt: Hier stimmten 77,7 mit NEIN.

    Wir wagen eine Prognose: Es wird ein Sieg für das Nein mit über 60 Prozent.

    +++ 07.34 Uhr +++

    23,7 Prozent der Stimmen sind ausgezählt, ein Kompliment an die fleißigen Stimmenzähler!

    Und der Trend bleibt klar: 32,7 Prozent stimmten mit JA, 67,3 stimmten mit NEIN.

    +++ 07.29 Uhr +++

    Langsam kann man von einem klaren Trend sprechen:

    Es sind bereits 15,4 Prozent der Stimmen ausgezählt – Mit Nein haben 65,6 Prozent gestimmt, mit JA 15,4 Prozent.

    Ein Blick auf die Großgemeinden:

    Wählen Referendum wahlenIn Bozen sind 35,1 Prozent der Sektionen ausgezählt: Das NEIN liegt bei 64,9 Prozent.

    In Meran sind knapp 18 Prozent der Sektionen ausgezählt: Das NEIN liegt bei 58,5 Prozent.

    In Bruneck sind 14,3 Prozent der Sektionen ausgezählt: Das NEIN liegt bei 67,5 Prozent.

    In Brixen sind 22,7 Prozent der Sektionen ausgezählt: Das NEIN liegt bei 57,1 Prozent.

    In Leifers sind 5,9 Prozent der Stimmen ausgezählt. Hier liegt das NEIN bei 89,89 Prozent.

    Es zeichnet sich also ein klarer Sieg für das NEIN ab.

    +++ 07.22 Uhr +++

    Es geht schnell!

    Es sind bereits 7,1 Prozent der Sektionen ausgezählt: 64,6 Prozent haben mit NEIN gestimmt, 35,4 Prozent mit JA.

    Ist dies bereits ein erster Trend?

    Die Wahlbeteiligung war mit 46,7 Prozent hoch http://www.tageszeitung.it/2016/06/12/maessiger-start/

    OK-serie KOMPATSCHER landtagDie Bevölkerung habe signalisiert, dass sie mitbestimmen wolle, sagte LH Arno Kompatscher am Sonntag.

    +++ 07.18 Uhr +++

    Guten Morgen, liebe UserInnen.

    TAGESZEITUNG Online verfolgt für Sie die Auszählung der Stimmen. Seit 07.00 Uhr wird ausgezählt.

    Und es gibt bereits die ersten Zwischenergebnisse:

    1,8 Prozent der Sektionen sind ausgezählt. Das NEIN liegt bei 61,99 Prozent, das JA bei 38,1 Prozent.

     

     

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    Kommentare (71)

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    • besserwisser

      Lieber Herr LH: das Volk hat gesprochen. Ich erwarte mir dass Sie bei der heutigen Pressekonferenz nicht lange rumschwafeln sondern das Votum anerkennen und das Procedere für die Auflösung der ABD bekanntgeben!

    • martasophia

      Herr Landeshauptmann falls das NEIN tatsächlich überwiegt, ist das auch eine klare Absage an Ihre Politik.Aber das wissen Sie ja, denke ich mal.

    • ambedue

      Wenn ich gegen den Flugplatz gestimmt hätte, ginge es mir wahrscheinlich besser, für den heutigen Tag, vielleicht auch für eine Woche. Die Woche vergeht, eine neue ungute Situation ergibt sich dann aber für die NEIN SagerInnen doch. Mit dem JA wussten wir was kommt, mit dem NEIN weiß niemand, wie es weiter geht. Ist Euch immer noch zum Jubeln ? Ein Problem wurde nicht gelöst, sondern nur aufgeschoben. Lieber die Taube auf dem Dach als einen Spatz in der Hand. Keine Regel ohne Ausnahme.

      • george

        ambedue,
        was heißt hier: Mit dem JA wussten wir was kommt, mit dem NEIN weiß niemand, wie es weiter geht. Die Entscheidung liegt immer in der Hand von Menschen, hoffentlich klügeren Menschen als bisher. Auch das NEIN sagt klar, was notwendig ist, falls die Entscheidungsträger sich anstrengen und den gesamten Sachverhalt richtig analysieren und die für Land und Leute notwendigen Maßnahmen einleiten, demokratisch verhandeln und durchführen. bzw

      • besserwisser

        @Besserwisser: Angst ohne Flughafen zu leben muss wohl etwas schreckliches sein … vor den „bösen privaten investoren“ musst du keine angst haben. mit dem eigenen geld können die alle sehr gut rechnen, die werden keien einzigen privaten euro reinstecken …

        • ambedue

          @besserwisser
          Du wirst es eh schon bemerkt haben, dass Du … vor lauter Freude mit Dir selber kommunizierst. Spaß muss auch sein. Sorry, ich muss mich von der Niederlage erholen, da hilft nur witzeln. Kann mir ja auch mal passieren.

    • susi

      Sehe gut. Hat der ganze Wahn einiger weniger ein Ende.
      Hat das ganze lobbyieren nichts gut. Dir Südtiroler sind eben nicht so blöd wie die Ponzn glauben.

    • rota

      und die gute Nachricht für heute wäre LH & FH- befürworter verzichten auf 70 ihre Politbezüge da sie ja nur 30% der Bevölkerung arbeiten ;=)

    • ahaa

      Das Kompatscher sich geortet hat finde ich gut.
      Zu verlieren bin ich mitlerweile gewohnt!
      Er vertritt eben nur eine Minderheit von der Wirschaftslobby und nicht die Südtiroler!

    • sascha

      Ja jetzt hat wer gewonnen, die Demokratie für was??? Der Flughafen ist von Staatswegen weiter in Landesverwaltung, ob jetzt ja oder nein gewinnt egal. Der Flughafen Hahn wurde letzte Woche an Chinesen verkaufen und für die Sicherheit sie weiterhin die Länder zuständig und dafür werden 30 Millionen bezahlt. Hier in Suedtirol gibt es ein eigenartiges Demokratie verständnis. Dagegen sein ist einfacher, da muss sich keiner genau mit dem Thema befassen. Dafuer sein bedeutet heute ausgerenzt werden wenn man nicht gerade im Trend liegt. Wir können von Glück reden, dass der Landeshauptmann einen Dialog mit dem Volk sucht und das ist ja ein grosser Fortschritt. Dass wir in Händen von Konzern sind und Banken will noch keiner richtig verstehen. Aber wer hat noch nie ein Beitrag beantragt beim Land. Die Kinder sind bei Vereinen und die Unterstuetzt unser Land. Wo ist das WIR suedtiroler gefuehl geblieben.

      • besserwisser

        @sascha: da volk möchte den flughafen nicht. das ist wohl eindeutig gewesen? genau das ist demokratie, weil es eine abstimmung zu einem großen thema gegeben hat. vor den investoren musst du keine angst haben, für die ist das einzugsgebiet zu klein … und bei hahn solltest du dich sehr gut informieren …. ausserdem gelten in d andere regeln für die finanzierung …

    • iceman

      ein Dankeschön an alle Landesteile für ihre Solidarität mit dem Unterland und Überetsch. Erstaunlich wie weit sich die Politik vom Ohr der Bürger entfernt hat und glaubt, mit Zettelchen in die Höhe halten könnten sie mündige Wähler beeinflussen.
      Diese Zettel werden so manchem 2018 bei der nächsten Landtagswahl um die Ohren fliegen!

    • saustall_kritiker

      Juhuuu, es ist so schön festzustellen, dass die Südtiroler den dümmelnden Argumenten der Flughafenbefürworter nicht gefolgt sind und also doch intelligenter sind, als die Befürworter meinten. Das sich Kompatscher als Landeshauptmann in der ganzen letzten Zeit ganz in den Dienst einiger Weniger von der Wirtschaftslobby gestellt hatte, statt ein Landeshauptmann auch für das gemeine Volk zu sein, hat die Leute noch mehr verärgert. Jetzt kann man das frei werdende Geld endlich für die wirklichen Probleme der Erreichbarkeit einsetzen, z.B. in die Förderung der Bahn. Diesen flughafengeilen Typen ist wohl immer noch entgangen, dass es ein Skandal ist, wenn der erste direkte Zug nach München am Morgen in Bozen erst um 10.34 Uhr abfährt. Und dass man den R-Zug nach Innsbruck um 7.32 ab Bozen über die Bahn-Portale nicht einmal als Anbindung für ein Fernverkehrsticket etwa nach München, Frankfurt, Hamburg und Berlin nutzen kann. Da machen die gar nix, jahrelang schon gar nix!!!!. Viel schlauer sind die vom Gardasee und Jesolo. Da kann man über die Bahnportale von ÖBB und DB gleich den lokalen Bus vom Bahnhof, wo der Eurocity ankommt, nach Lazise, Bardolino oder Jesolo mitbuchen (wie dumm unsere dazu im Vergleich sind). Und nicht von ungefähr hat Schenna den Flughafen abgelehnt. Die, welche als Touristenorte wohl fast am besten funktionieren, bieten die Erreichbarkeit auf vernünftige und nicht dümmelnde Weise, nämlich indem sie die Gäste zweimal die Woche am Münchner zentralen Omnibusbahnhof abholen und zu den Hotels bringen. 🙂
      Mit dem Nein ist nun alles klar: Privaten Käufer wird es für dieses Pleiteprojekt wohl nie geben, das Land darf die Piste ja nicht verlängern…. Daher wird er wohl früher oder später geschlossen. Die einzigen Flüge bisher nach Rom sind nicht mehr nötig, da es ja den Hochgeschwindigkeitszug gibt, der praktischer und vieeeel billiger ist. Danke Trenitalia!!!!
      Es lebe die Vernunft!!!!!!!!!!! 🙂 🙂 🙂

    • george

      Habe schon einmal betont, dass ‚ambedue‘ einen für sich typischen Namen gewählt hat. Diese Zwiespältigkeit pur, wie so viel im Land Südtirol und immer am Ende das Schwimmen mit dem großen Strom bzw. mit der Machtstruktur, auch wenn es sich als falsch erweist, so verhalten sich noch allzuviele in unserem Land Südtirol. Genau solche Einstellungen bremsen die positive Entwicklung des Landes und nachhaltige flexible Konzepte, die einer Krise halbwegs standhalten würden. Diese „Herren/Damen“ erweisen dadurch dem Land keine guten Dienste.

    • naomi

      Da haben die vielen SVP-Flughafenlotsen wohl eine anständige Bruchlandung hingelegt 🙂

    • rasputin

      Eine schallende und sehr schmerzhafte Ohrfeige für den Handelskammerpräsidenten.

    • george

      Wieviele werden trotz des klaren NEIN zum Flughafen von Bozen dennoch weiterhin den „Rattenfängern“ nachlaufen und sich erneut von deren Schalmeienklänge betören lassen?

    • besserwisser

      dass die Oppositionsparteien auf das Thema aufspringen ist klar, der Erfolg sei ihnen gegönnt.
      danken muss man vor allem den engagierten Bürgern die unermüdlich und kostenlos für die lebensqualität in unserem schönen land gekämpft haben.
      so typen wie den pardatscher in eppan, die morandell in kaltern, die seppis & co. die ohne angst vor beitragskürzungen die interessen ihrer bürger vertreten, die sich in ein thema hineinbegeistern können, beweisen dass das volk immer noch mehr bewegen kann als von medienkonzernen gesteuerte funktionäre. denn ganz ohne das volk wird halt auch nicht gehen liebe volksvertreter …

    • besserwisser

      was nun herr michaeler? rücktritt oder kaufen sie mit ihren investoren das flughäfchen? sie haben nun in der stunde der wahrheit die möglichkeit zu zeigen was man mit privatem kapital alles machen kann!

      • susi

        Zusperren den Flughafen jetzt und gut ist. Seine Hotels in Ex Jugoslawien kann er auch mit Bussen oder ab Verona / Innsbruck bedienen der Herr Michaeler. Gilt für Ebner und seine Reisebüros genauso.

        • yannis

          @susi
          13. Juni 2016 um 10:08

          wer sich Ebners Reisebüros bedient ist es ohnehin selbst schuld, kann/könnte er doch via Holidaycheck die ein und dieselben Reisedestinationen über INN oder VER für deutlich weniger Cash buchen.

      • yannis

        @besserwisser
        13. Juni 2016 um 09:46

        der wird einen Teufel tun auch nur einen einzigen eigenen €uro in ein Pleiteprojekt zu stecken.
        Wenn die ABD ohne Steuerfinanzierung funktionieren würde, hätte er sie sich mit diversen Winkelzügen schon längst unterm Nagel gerissen.
        Diese Typen taugen als Wirtschaftsführer nur für unwirtschaftliche Staats/Landesbetriebe, mehr nicht, wie der Versuch auf Steuerzahlers Rücken seine Hotels in Ex Jugoslavien am Leben zu erhalten, beweist.

    • kleinlaut

      Alles super gelaufen, wenn nicht die Enttäuschung über den Freispruch vom Durnwalder meine Freude getrübt hätte!

    • rota

      Knoll, Tammerla und Zelger verschränken auf den obigen Fotos die Arme, so als ob sie niemals was geleistet hätten, möglich, und niemals als Verantwortliche was leisten wollen. Oder ist dies nur einfreundlicher&persönlicher Gruß der TZ?

    • flocke2016

      Die Intelligenz, der gesunde Hausverstand und die Vernunft hat über die Macht der Arroganz,
      Präpotenz und Ignoranz gesiegt! Vielen Dank allen Nein-Südtirolerinnen und Nein-Südtirolern.
      Jetzt müssen die notwendigen Schritte ohne wenn und aber und ohne weiteren Zeitverlust unternommen werden.

    • thefirestarter

      und jetzt herr kompatscher….

      BITTE ZURÜCKTRETEN

      den schaden den SIE ihrer partei gemacht haben, lässt ihnen keine Möglichkeit, sofern sie noch sowas haben wie ihre Politikerkollegen im Norden…

      • susi

        Wann ist in Südtirol schon mal ein Politiker zurückgetreten. Nicht mal noch so einem Debakel würde der LH das in Erwägung ziehen, wo er sich doch so pro Flughafen eingesetzt hat, entgegen 70% der Bevölkerung dir ihn gewählt haben.
        Klarer Fail, der LH regiert eben nicht für seine Bürger, sondern für bestimmte Lobbies.

    • franz

      Vorausgeschickt, dass irrelevant ist wie entschieden wurde, ist es so wie anbedue schreibt.
      Mit Ja hätte man gewusst was kommt..Jetzt wird der Flughafen wohl europaweit ausgeschrieben und privat geführt. Der Markt wird endscheiden.
      Nicht ambedue ist typisch für Zwiespältigkeit es sind eher grüne Gutmenschen bzw. Allesverhinderer die mit ihren Zwiespältigkeit und Gutmenschentum die Wirtschaft bremsen.
      Typisch für die Zwiespältigkeit, ist george am 03.06.2016 schreibt : “erich, es gilt nicht nur ein „Ja“ oder ein „Nein“ herauszustreichen. Es gibt viele Aspekte dazwischen, die zu einer Lösung oder einer Entscheidung führen. Und nicht immer sind die ausgeführten Projekte die besten bzw. die zielführendsten. Bei der Mebo und beim BBT gab es bessere und zielführendere Projekte. Und ich bekenne mich noch heute zu meinen „Ja“ und „Nein“,(…..)
      http://www.tageszeitung.it/2016/06/03/zornige-ulli-2/#comment-327054
      Leider führte jahrelanges Gutmenschentum und falsche Toleranz zu einem politischen Stillstand und dem Anstieg der Kriminalität. Das Gewiefte am Gutmenschen ist, dass er durch selbst verursachte Probleme neuen Grund zur Kritik hat. Das ist der ewige natürlich Kreislauf, der es schwierig bis unmöglich macht, die Gutmenschen zu bekämpfen. Typisch für Gutmenschen ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen nicht in der oben ihrer Scheintoleranz zustimmen, gleich als primitiv, von Medien manipuliert, rechtsradikal, voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist.
      Typisch für Gutmenschen ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen nicht in der oben genannten Scheintoleranz zustimmen, gleich als primitiv, von Medien manipuliert (bevorzugt der Springerpresse), rechtsradikal, voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist.
      Beliebte Phrasen und Einsicht.
      Wir können die Sorgen der Bürger verstehen, aber…
      tomkraft? Nein danke!
      Kohlekraftwerke? Nein danke!
      Windenergie? Nein danke!
      GezeitenkraftwerDenkt doch mal an die armen Kinder in Afrika!
      Ake? Im Prinzip ja, aber bitte nur bei Ebbe!
      Wasserkraftwerke? Nein danke!
      Solarenergie? Nein danke!
      Biogasanlagen? Nein danke!
      Erdgaskraftwerke? Nein danke!
      Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche.

      • markp.

        Dein JA zur Flughafenfinanzierung akzeptiere… aber eines kannst weder du und auch kein ambedue wissen, was geworden wäre, hätte das JA gewonnen?
        Meinst du, dann wäre sicher einfach beim vorgeschlagenen Konzept vom LH und Gefolge geblieben?

        Genausowenig wie wir NEIN-Sager wissen, was kommen wird, habt auch Ihr JA-Sager kein Wissen, was die Zukunft bringt. Wie wäre es, wenn Ihr einfach mal das Ergebnis azeptiert, anstatt die NEIN-Sager immer nur als Trottel darzustellen und selber meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

        Ihr könnt‘ ja auf Werbetour gehen und den Flughafen für private Investoren schmackhaft machen.

      • george

        Jetzt kommt schon wieder ‚franz‘ mit seiner Grünen-Krankheit. Was hat das mit den 70,6% zu tun, die NEIN gesagt haben? Die werden dem ‚franz‘ auch zu keiner Therapie gegen diesen Komplex verhelfen können.

        • franz

          @markp.
          Wenn das Ja gewonnen hätte hätte das Land den Flughafen unter anderem mit 2.5 Millionen € unterstützt und damit ein Mitspracherecht gehabt, mit den Nein werden eben andere bzw. wird der Markt darüber entscheiden.
          Wie geschrieben, typisch für Gutmenschen ist es, dass sie sich selbst für intellektuell halten, während sie all diejenigen, die ihnen nicht in ihrer Scheintoleranz zustimmen, gleich als primitiv, von Medien manipuliert, rechtsradikal, rassistisch, zwiespältig voreingenommen, inkonsequent etc. diffamieren, nur um behaupten zu können, dass eine sachliche Diskussion mit jenen nicht möglich ist.
          @george.
          Apropos Zwiespältigkeit,vielleicht kann uns george erklären wie das mit der Zwispältigkeit funktioniert, er scheint sich ja damit auszukennen. ( mit Ja und Nein ) ?
          iimmerhin schreibt george am 03.06.2016 : “erich, es gilt nicht nur ein „Ja“ oder ein „Nein“ herauszustreichen. Es gibt viele Aspekte dazwischen, die zu einer Lösung oder einer Entscheidung führen. Und nicht immer sind die ausgeführten Projekte die besten bzw. die zielführendsten. Bei der Mebo und beim BBT gab es bessere und zielführendere Projekte. Und ich bekenne mich noch heute zu meinen „Ja“ und „Nein“,(…..) ? 🙂
          http://www.tageszeitung.it/2016/06/03/zornige-ulli-2/#comment-327054

          • franz

            george schreibt.
            “nicht nur „Touil Abdelmaijd“ ist umgeleitet worden, die Etsch wurde das schon längst, obwohl dies eine Fehlleitung war. (……)
            http://www.tageszeitung.it/2015/05/20/der-gratis-parker/#comment-262784
            Würde die Etsch bzw. andere Bächlein nicht umgeleitet hätte der grüne george keinen Strom und er müsste sein Haferbreimüsli bei Kerzenlicht verspeisen und sich den Bart wachsen lassen oder auf einen Baum leben ohne Strom nach dem Motto:
            Auf Bäumen leben? Im Prinzip ja, aber bitte nur mit elektrisch Licht und Warmdusche ! 🙂

            • george

              @franz
              Mit ihrer Grünen-Krankheit wären Sie ja noch erträglich. Aber immer dann, wenn Sie mir meine Worte bereits im Mund umdrehen und meine Aussagen völlig verdrehen um dem Leser etwas völlig anderes vorzugaukeln, werden Sie gemein und unerträglich, weil Sie dann lügen.

            • franz

              george
              Ich habe das zitiert was Du geschrieben hast.
              Willst Du bestreiten,bestreiten was du geschrieben hast
              Ich würde Dir empfehlen vor her zu denken vor Du schreibst.
              Hirn einschalten george.
              Besonders bevor Du jemand beleidigst oder jemand etwas unterstellst. capito !

    • franz

      Josef Gostner von Frie EL Green Power meint zum Thema Flughafen:
      Ob der Flughafen vom Land geführt wird oder von einer privaten Gesellschaft oder europaweit ausgeschrieben wird ändert nicht viel. Ob der Flugplatz von der Mehrheit der Südtiroler abgelehnt wird, ist nicht relevant.
      Wenn nicht wird er halt europaweit ausgeschrieben. Wer wo hin fliegt endscheidet dann der Markt.
      Ich weiß schon der Bauer braucht den Flugplatz am wenigsten.
      Aber selbst für den Bauern ist der Flughafen nicht uninteressant, denn es sind die guten Hotels die ihn seine Produkte abkaufen und ihn letztlich als Landschaftspfleger brauchen. Immer nur verhindern bringt nicht viel.
      Die Südtiroler sind bei Speck und ein Gläschen die nettesten Leute .Da wird auch immer toll geredet.
      Aber der Horizont ist bei vielen halt so, wie es unsere heimatlichen Berge zulassen.
      Quelle: ff Nr. 18 05.05.2016

      • susi

        Hochmut und Arroganz ist das.

      • rota

        Die guten Hotels , die Bevölkerung, die großen Einkaufsketten sind auf Billig getrimmt:
        Brot kommt tiefgefroren aus Rumänien /Bulgarien/Ungarn, Milch aus Deutschland, Speck aus Slowenien und Kroatien , Pasta a und >Berufsbekleidung aus Albanien Montenegro und Serbien usw usw… und die Autos aus Tschechien und Serbien und Slowakei.
        Brauchen also einen großen Fracht Flughafen!

    • gerry

      Ich erwarte mir dass sämtliche Finanzierungen sofort gestoppt werden. Mündige Südtiroler haben entschieden auch wenn es eine Pro Flughafen – Werbung gegeben hat die erdrückend war, hat das NEIN gesiegt. Ich erwarte mir vom Landeshauptmann eine faires Procedere in dieser Flughafenschlacht.

      • franz

        Ich wäre dafür auch sämtliche Finanzierungen für die Unterkunft von Wirtschaftsflüchtlinge ( Flüchtlinge die kein Asylrecht bekommen ) sofort zu stoppen.
        11 Millionen € / Jahr.!

    • tiroler

      Die Schadenfreude ist groß. Nur: der Flugplatz kommt deswegen nicht weg. Amen

    • andreas

      Die Freude sei jedem gegönnt, die Gehässigkeit, Rücksichtsforderungen und Beleidigungen sind aber recht typisch für die Gegner.

      Herr Kronbichler, sie lesen aber schon die Texte, bevor sie diese veröffentlichen? 2 Nummern kleiner hätten es auch getan.

    • besserwisser

      wer sagt das? die befürworter? oder die die immer noch glauben das volk ist im wege?
      lieber andreas, nach dem du ja ein sehr belesener mensch bist, weisst du sicher auch dass schon ganz andere mauern gefallen sind.
      aber glauben muss man dran. wenn unsere politiker den gleichen einsatz an den tag legen wie für die umsetzung des flughäfchens dann kann man dieses auch mit hilfe der bevölkerung zurückbauen!
      aber glauben muss man dran!

    • yannis

      @tiroler
      13. Juni 2016 um 10:32

      bekanntlich ist „Schadenfreude“ die schönst Freude überhaupt und ob der Flugplatz jetzt weg kommt oder nicht, kann man dahin gestellt lassen, aber immerhin wird kein weiteres Steuergeld in ein von Haus aus für Frau und Herr Südtiroler sinnfreies Projekt gesteckt.
      Zudem ist das NEIN zu ABD auch eine Bestätigung dafür dass sich NIE eine einzige Airline für eine Destination BZO interessierte.
      Wenn denn auch noch in den Tourismus-Hochburgen keiner den Flughafen haben will, signalisiert dies dass man dort um die „Erreichbarkeit“ Südtirols sich keine Sorgen macht.

    • franz

      Anscheinend hat Herr Kronbichler nicht mitbekommen, dass für den Betrieb des Flughafen die Abstimmung irrelevant ist.
      Dies vorausgeschickt, Kronbichler
      “Zum Schluss ein Dank. Auch das gefühlteste Anliegen hat in der Demokratie keine Chance, wenn es nicht Menschen gibt, die sich dafür engagieren. Die dafür laufen, aufklären, demonstrieren, zahlen und von mir aus beten. Diese Menschen gab’s, viele und vieler Art. Ohne sie wäre die No-Airport-Bewegung nie zur Volksbewegung geworden. Ihnen allen sei gedankt. Deshalb: Seid umschlungen, ganz Südtirol!“(…….)
      Dass es Menschen gibt die laufen gemeinsam mit Black Block , illegalen Hausbesetzern NO TAV am Brenner demonstrieren haben Sie gezeigt indem Sie mit diesen kriminellen Elementen gemeinsam am Brenner demonstriert bzw. sich für diese Kriminellen Blck Block und illegalen Hausbesetzer die auf Polizisten eingeschlagen und Geschäfte zerstört haben verbürgt haben.

      • besserwisser

        @franz: was tut das zur sache? das vok hat eine entscheidung getroffen. was hat das mit illegalen hausbesitzern zu tun?

        • franz

          besserwisser
          Kronbichler…. “wenn es nicht Menschen gibt, die sich dafür engagieren. Die dafür laufen, aufklären, demonstrieren, zahlen und von mir aus beten. Diese Menschen gab’s, viele und vieler Art.“Menschen gab’s, viele und vieler Art“ (……) Was haben Demonstrationen von Kronbichler’s am Brenner mit Demokratie zu tun ?

    • weils grad so schön passt:

      Ikarus und Dädalus wurden – als Strafe, weil Dädalus dem Theseus hilfreiche Hinweise zur Verwendung des Ariadnefadens gegeben hatte – von König Minos im Labyrinth des Minotauros auf Kreta gefangen gehalten. Da Minos die Seefahrt und das Land kontrollierte, erfand Dädalus Flügel für sich und seinen Sohn. Dazu befestigte er Federn mit Wachs an einem Gestänge. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Hitze der Sonne beziehungsweise die Feuchte des Meeres zum Absturz führen würde. Zuerst ging alles gut, aber nachdem sie Samos und Delos zur Linken und Lebinthos zur Rechten passiert hatten, wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, woraufhin sich die Federn lösten und er ins Meer stürzte. Der verzweifelte Dädalus benannte die Insel, auf der er seinen Sohn beigesetzt hatte, zur Erinnerung an sein Kind Ikaria.

    • thefirestarter

      der flughafen wird nicht wegkommen… zumindest vorerst nicht.
      aber er wrid nicht mit unseren geldern finanziert.
      wenn gostner fliegen will, passt, soll er doch den betrieb finanzieren – den kompletten betrieb
      ich erwarte mir den totalen rückzug von seiten des landes aus dem abenteuer flughafen. das schliesst das ende die „schlafturnuse“ der berufsfeuerwehr ein, die versteckte finanzierung von fluglinien mittels tickets für die landesangestellen bzw. politiker des landes, usw.
      eine rückstufung des flugfeldes ist meiner meinung unausweichlich damit das land den wählerwillen erfüllt.

      Und dann wird sich zeigen wie lange noch der betrieb aufrecht erhalten werden kann.
      wenn dann endlich auch die finanzwache ihr arbeit macht und den aeroclub bzw. seine „treibstoffverkäufe“ unter der bank genauer unter die lupe nimmt… dann wird der flugbetrieb sehr schnell abnehmen.

      was jetzt noch fehlt ist ein abgang von ebner aus der handelskammer!

    • thefirestarter

      ich gebe hier lediglich wieder was in einschlägigen pilotenforen so über LIPB wiedergeben.
      über die ausgesuchte höflichkeit der belegschaft und über „Avgas gibt es, allerdings eher inoffizell (ohne Rechnung) vom Aeroclub; der Hygiene halber muss man es dem Club gegenüber als „Notfall“ bezeichnen. Literpreis etwas hoch, aber OK.“
      Eintrag vom 24.03.2016

    • ambedue

      was sich schon vor dem Referendum hier abgespielt hatte, wiederholt sich heute wieder; Diskutieren können ist nicht jedermanns Sache. Der LH Kompatscher ist ein kluger Kopf. Er hat das Referendum veranstaltet, damit er mit dem Ausgang so oder so das Einverständnis der Bevölkerung hat. Wer ist dann zuständig, wenn der Flughafen später einmal privat geführt wird und die Betreiber ganz andere Seiten aufziehen, wir kennen ja alle die Tücken der Globalisierung ? Irrtum, sprach der Igel und sprang von der Klobürste.

      ein Danke an @franz

    • yannis

      >>>Der LH Kompatscher ist ein kluger Kopf<<<

      wenn er ein kluger Kopf wäre, dann hätte er sich rechtzeitig von den Politischen Fehlern seines Vorgängers verabschiedet und nicht auf Teufel komm raus diese fortgeführt.
      Auch private Betreiber des Flughäfchens , falls sich überhaupt welche finden die ihr Geld damit verbrennen wollen, müssen sich nach der Decke des "Marktes" strecken, der ja bekanntlich für die ABD OHNE Steuerfinanzierung verdammt wenig hergibt.

    • sepp

      Herr pahl sie holten glei die pa…. sie sein nett gfrog

    • gerry

      Die Südtiroler wollen diesen Flughafen nicht. Ich kann gewissen Aussagen dass er trotzdem bleibt nichts abgewinnen, denn den kleinen Flugplatz mit den Sportfliegern haben wir alle akzeptiert und der Rest muss weg ohne weitere Diskussionen. Wollen diese Ewiggestrigen endlich kapieren dass bei dieser Abstimmung auch große Teile der Wirtschaft sich gegen diesen Flugplatz ausgesprochen haben ansonsten wäre es nicht möglich gewesen solch einen Erdrutschsieg zu landen. Ich selber importiere aus vielen Ländern Europas und habe noch nie Probleme gehabt sowohl zu meinen Lieferanten zu fahren oder umgekehrt sie zu mir. Einige Unternehmer in diesem Land sollten ein wenig tiefer fliegen und sich nicht so wichtig nehmen.

      • ambedue

        Ewiggestrigen ? Noch nie Probleme gehabt ? ei, ei, ei
        Warum hat das eindeutige NEIN alle, NEIN- und JA Sager überrascht ? Weil viele der WählerInnen auf Nummer sicher gestimmt haben, damit sie bei einem JA Resultat hätten sagen können, ich habe für NEIN gestimmt. Ich bin mir sicher, dass gar einige von den NEIN WählerInnen sich lieber ein JA gewünscht hätten. Wahrheiten tun meistens weh.

    • yannis

      @ambedue,

      im „passend“ reden hast Du Dir jetzt wirklich den ersten Platz verdient.

    • ambedue

      @yannis
      Danke, ich halte aber nichts von 1. Plätzen, außer beim Fußball.
      Nochmal, wieso waren beide (NEIN / JA) Wählenden vom eindeutigen Ergebnis überrascht. Kannst Du mir einen anderen Grund nennen ? Vor dem Referendum sprachen ja alle von einem knappen Ausgang. Ich selber habe ja nichts vom JA oder NEIN. Ich brauch den Flughafen nicht, mir war es wert, dafür meine JA Stimme zu geben.
      Wenn wir auch nicht der gleichen Meinung sind, es war spannend die Kommentare zu lesen.Danke.
      Ich habe fertig.

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