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    Neuer Chef

    Im Bild v.l.n.r.: der ausscheidende FUEV – Präsident Hans Heinrich Hansen, Landesrätin Martha Stocker und der neue FUEV – Vizepräsident Daniel Alfreider.

    Im Bild v.l.n.r.: der ausscheidende FUEV – Präsident Hans Heinrich Hansen, Landesrätin Martha Stocker und der neue FUEV – Vizepräsident Daniel Alfreider.

    Der SVP-Kammerabgeordnete Daniel Alfreider ist zum neuen Vizepräsidenten der Föderalistische Union europäischer Volksgruppen (FUEV) gewählt worden.

    Am Samstag hat der Kongress der FUEV, der föderalistischen Union europäischer Volksgruppen, ihr neues Präsidium gewählt. Nachdem der ausscheidende Präsident Hans Heinrich Hansen nach 9 Jahren für die Präsidentschaft nicht mehr zur Verfügung stehen kann, hat die Union in Loránt Vincze ihren neuen Vorsitzenden gefunden.

    Die langjährige Vizepräsidentin der FUEV Martha Stocker hat nach 12 Jahren die maximal zugelassene Amtszeit erreicht und sich somit nicht mehr der Wahl gestellt. Aus diesem Grund hatte die Südtiroler Volkspartei bereits im Vorfeld den stellvertretenden Parteiobmann Daniel Alfreider als Nachfolger der Südtiroler Landesrätin für die Wahl zum Vizepräsidenten nominiert.

    Mit 129 von 182 Stimmen hat der Kongress der FUEV Daniel Alfreider schließlich zum Vizepräsidenten berufen. Somit steht zum ersten Mal in der über achtzigjährigen Geschichte der Föderalistichen Union euopäischer Volksgruppen ein Ladiner Südtirols im Präsidium.

    „Es ist eine große Ehre und gleichzeitig eine große Verantwortung die außerordentliche Arbeit, die Martha Stocker und noch vor ihr Bruno Hosp für die deutsche und ladinische Minderheiten Südtirols geleistet haben, weiterführen zu können“, sagt der frisch gewählte Vizepräsident Daniel Alfreider.

    „Die FUEV ist die Stimme der Minderheiten in Europa. In den letzten Jahren konnten wichtige Ziele erreicht werden“, so Daniel Alfreider.

    „Die größte Errungenschaft meiner Vorgängerin Martha Stocker war es in meinen Augen zu bewirken, dass wir als Minderheiten auf internationalem Niveau mit allen Partnern auf Augenhöhe mitreden können. Diesen Weg will ich für die deutsche und ladinische Minderheiten Südtirols weitergehen“, betont Daniel Alfreider. „Ebenso genießen wir Südtiroler durch die große Arbeit meiner Vorgänger ein sehr hohes Ansehen in dem Gremium. Dadurch können wir die Entwicklung der Minderheiten in Europa entscheidend mitgestalten.“

    „Bereits in einem Monat steht der nächste große Event der FUEV auf dem Kalender. Es wird nämlich in Südtirol die Fussball-Europameisterschaft der Minderheiten, ausgetragen werden. Für Südtirol wird es eine Gelegenheit sein sich international zu präsentieren und den Austausch mit den anderen Volksgruppen Europas weiter zu fördern“. „Ich bin überzeigt“, so Daniel Alfreider,“dass wir mit der Gastfreundschaft, die uns Südtiroler auszeichnet und durch die tüchtige Arbeit unserer Freiwilligen, eine Veranstaltungen auf die Beine stellen werden, die Völker verbindet und den hohen Erwartungen gerecht wird.“

    „Zuletzt möchte ich mich noch bei den ausscheidenden Präsidenten Hans Heinrich Hansen und bei Landerätin Martha Stocker für die so wichtige Arbeit, die sie in diesen Jahren den Minderheiten in Europa geleistet haben, bedanken. Dem neuen Präsidenten wünsche ich alles Gute in der Überzeugung, dass bereits mit dem heutigen Tag eine gute und produktive Zusammenarbeit in die Wege geleitet wurde“, so Daniel Alfreider abschließend.

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