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    Die Wahl in Bozen

    Die Wahl in Bozen

    13 Bürgermeister-Kandidaten haben in Bozen um den Einzug ins Rathaus gekämpft. Wer es in die Stichwahlen geschafft hat. Der LIVE-Ticker zur Gemeinde-Wahl in der Landeshauptstadt.

    +++ 10.12 Uhr +++

    Paukenschlag bei der 5-Sterne-Bewegung:

    Rudi Rieder kündigt gegenüber TAGESZEITUNG Online seinen Rückzug aus der Gemeindepolitik an.

    Rieder, der auf der 5-Sterne-Liste am zweitmeisten Stimmen erhalt hat, sagt:

    „Ich verzichte auf das Mandat, weil es kommt eh wieder dieselbe Regierung, da kann man nichts verändern.

    Ich will meine Zeit nicht mit Oppositionsarbeit verplempern. Ich habe den Glauben an die Bozner verloren.“

    +++ 09:37 Uhr +++

    Sie zählt zu den großen Verlierern der Bozner Wahl: die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit.

    Mit etwas mehr als 600 Stimmen verfehlte die Bewegung den Einzug ins Stadtparlament ganz klar.

    Cristian Kollmann und Alexander Wurzer

    Cristian Kollmann und Alexander Wurzer

    In einer Aussendung der Süd-Tiroler Freiheit heißt es:

    „Gut, dass wir kandidiert haben!“

    Die Süd-Tiroler Freiheit konnte bei der Gemeinderatswahl in Bozen zwar kein Mandat erringen, aber sie zeigt sich mit dem eigenen Ergebnis dennoch zufrieden.

    Im Vergleich zur Gemeinderatswahl 2010 konnte die Bewegung ihr Ergebnis von 220 auf 652 Stimmen knapp verdreifachen.“

    Cristian Kollmann, der als Bürgermeister kandidierte, und Alexander Wurzer, der die Liste anführte, schreiben außerdem:

    „Es war gut und richtig zu kandidieren. Dank unserer Kandidatur wurde die Volkstumspolitik zum Wahlkampfthema, und die Südtiroler Volkspartei musste sich notgedrungen plötzlich ihres eigenen Auftrages besinnen, indem sie auf unsere Themen aufsprang, wie u.a. durchgehende Verpflichtung zur Zweisprachigkeit, garantierte Kindergartenplätze für deutsche Kinder, Förderung des deutschen Vereinswesens, deutsches Altersheim. Ob die SVP nun sich der Anliegen der deutschen Bozner annehmen wird, ist fraglich. Gelegenheit dazu hätte sie in den letzten Jahren genug gehabt, und diese hat sie aber nicht genutzt.“

    Erfreulich findet es die Süd-Tiroler Freiheit, dass es gelungen sei, einen Teil der deutschen Wähler zurückzuholen, doch es sei bedauerlich, dass dieses Potenzial nicht voll ausgeschöpft werden konnte. Dafür gebe es mehrere Gründe:

    „In Bozen ist der Assimilierungsdruck auf die deutsche Bevölkerung besonders groß, so dass diese oft gar nicht mehr die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit sieht, für das Recht auf die eigene deutsche Identität einzustehen.

    Und dass wir von maßgeblichen Medien weitestgehend ignoriert bzw. falsch dargestellt wurden, tat ihr Übriges!“, geben Kollmann und Wurzer zu bedenken.

    Die böse Presse …

    Alexander Wurzer sagte außerdem gegenüber TAGESZEITUNG Online:

    „Ich muss ehrlich sagen ich bin enttäuscht. Ich hätte mir für die Bewegung mehr erwartet, da die SVP eine neue Linie mit der Öffnung Richtung Italiener gegangen ist.

    Besonders gratulieren möchte ich den patriotischen Kräften in der SVP, allen voran Luis Walcher und hoffe, dass sie mit Nachdruck über die Einhaltung des Proporzes, Zweisprachigkeitspflicht etc. wachen.“ 

    +++ 09:30 Uhr +++

    TAGESZEITUNG Online hat den Bozner SVP-Chef Dieter Steger interviewt.

    Er sagt:

    „Wir sind mit dem Ergebnis zufrieden. Wir wurden viel kritisiert, da wir in der Landeshauptstadt einen anderen Kurs fahren als die Landespartei. Das Ergebnis gibt uns recht, auch der Umstand, dass wir nur wenige Stimmen an die Süd-Tiroler Freiheit verloren haben.

    Das Ergebnis unseres Bürgermeister-Kandidaten Christoph Baur ist sehr gut, er war nahe dran, in die Stichwahl zu kommen.

    Auch im Gemeinderat haben wir eine gute Mischung.“

    Auf die Frage, wie sich die SVP in der Stichwahl verhalte, ob sie blockfrei bleibe oder nicht, sagte Dieter Steger, das werde man noch „ausführlich diskutieren“.

    Zum Ergebnis von CasaPound sagte Dieter Steger:

    „Über dieses Ergebnis bin ich erschrocken, es stimmt mich nachdenklich, wenn eine rechtsextreme Partei über 6 Prozent der Stimmen bekommt.“

    SEHEN SIE IN KÜRZE AUF TAGESZEITUNG ONLINE: 

    Das VIDEO-Interview mit Dieter Steger.

    +++ 09:22 Uhr +++

    Die Bozner SVP hat sich um 09.00 Uhr im Batzenhäusl getroffen.

    Es wird das Wahlergebnis analysiert.

    Die SVP-Vertreter im Batzenhäusl (Foto: Lisi Lang)

    Die SVP-Vertreter am Montagmorgen im Batzenhäusl (Foto: Lisi Lang)

    +++ 08.59 Uhr +++

    Der SVP-Kandidat Luis Walcher hat 1.188 Stimmen auf sich vereinen können.

    Der „Bürgermeister“ von Gries sagt in einer ersten Stellungnahme:

    Luis Walcher

    Luis Walcher

    „Die Volkspartei konnte einen Teil der Wähler zurückgewinnen – aber von den 9.000 Wählerstimmen sind wir noch weit entfernt. Bei den Italienern konnten wir ersten Analysen zufolge kaum Stimmen dazugewinnen, wie es die Ergebnisse in bestimmten Vierteln zeigen.

    Trotz allem sind wir im neuen Gemeinderat nummerisch gut aufgestellt.

    Bei den Kandidaten selbst hätte ich mir mehr Wechsel erwartet, da der ,Neubeginn‘ so groß geschrieben wurde. Tatsache ist aber, dass sechs von unseren acht Kandidaten schon einmal im Gemeinderat waren.

    Allgemein muss man sagen, dass es gut ist, dass nur 10 Parteien den Einzug in den Gemeinderat geschafft haben – auch wenn die Ausganglage für eine Koalition kompliziert ist.“

    +++ 08:53 Uhr +++

    Es gibt weitere politische Reaktionen.

    Angelo Gennaccaro sagt gegenüber TAGESZEITUNG Online:

    „Wir sind enthusiastisch. Es war ein schwerer Weg. Wir sind aber sehr glücklich, dass die Stadt unser Projekt unterstützt.“

    Anna Pitarelli

    Anna Pitarelli

    Auch von Anna Pitarelli, die ihr Wahlziel klar verfehlt hat, gibt es eine erste Stellungnahme.

    Sie erklärt:

    „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis.

    Wir haben von Null in kurzer Zeit ein gutes Team aufgebaut und alles gegeben.“

    So wie Elena Artioli hat auch Anna Pitarelli den Einzug in das Bozner Stadtparlament nicht geschafft.

    Zufrieden ist hingegen Brigitte Foppa.

    Brigitte Foppa

    Brigitte Foppa

    Das sagt die Grünen-Landtagsabgeordnete:

    „Das Ergebnis zeigt eine beunruhigende Polarisierung zwischen den großen Machtstrukturen und dem Prostest, dem Populismus sowie einen Drift nach rechts außen.

    Die ökosoziale Vertretung ist nun bei uns gebündelt.

    Mit vier Gemeinderäten haben wir eine gute Basis, um seriös arbeiten zu können.“

    +++ 08:30 Uhr +++

    Nun liegt eine erste Stellungnahme von Elena Artioli vor.

    Das Wahlziel der Landtagsabgeordneten war das Erreichen der Stichwahl.

    Elena Artioli

    Elena Artioli

    Elena Artioli schreibt:

    „Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis für mich.

    Ich möchte allen Wählerinnen und Wählern danken, die mir die Stadt anvertrauen wollten.

    Es würde schwierig werden, das wussten wir, aber wer mich kennt weiß, dass ich Herausforderungen liebe. Mit meinen 802 Stimmen konnte ich mehr Wähler von mir überzeugen als jeder auf der Liste der Grünen, des M5S, der Lega Nord oder von Uniti per Bolzano.

    Ich werde nicht aufgeben und weiterhin der Bevölkerung helfen. Elena Artioli wird nie aufgeben.“

    +++ 06:26 Uhr +++

    Nun ist es soweit:

    Auch die Vorzugsstimmen sind jetzt in allen 80 Sektionen ausgezählt.

    So setzt sich der neue Bozner Gemeinderat zusammen:

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    +++ 05:56 Uhr +++

    Die TAGESZEITUNG Online-Redakteure Matthias Kofler und Anton Rainer sowie Fotograf Karl Oberleiter haben in der Nacht für Sie die Ergebnisse der Gemeinderatswahlen in vier Gemeinden aufgearbeitet.

    Das erste Fazit zum Ausgang der Wahl in Bozen:

    Renzo Caramaschi (Foto: Karl Oberleiter)

    Renzo Caramaschi (Foto: Karl Oberleiter)

    Renzo Caramaschi und Mario Tagnin werden sich in zwei Wochen eine Stichwahl liefern.

    Ausgang? Ungewiss!

    Dem SVP-Bürgermeisterkandidaten Christoph Baur gut 1.000 Stimmen auf Mario Tagnin gefehlt.

    Die großen Wahlsieger sind die 5-Sterne-Bewegung (sie erreichte sechs Sitze) und die rechtsextreme Bewegung CasaPound (drei Sitze).

    Norbert Lantschner (Foto: Karl Oberleiter)

    Norbert Lantschner (Foto: Karl Oberleiter)

    Auch die SVP hat überraschend gut abgeschnitten, wird stärkste Partei im Bozner Gemeinderat, die Partei konnte 2,5 Prozent zulegen. Die Grünen, mit Norbert Lantschner, haben ein achtbares Ergebnis erzielt (vier Sitze im Stadtparlament).

    Sieben Listen haben den Einzug in den Gemeinderat nicht geschafft, darunter die Landtagsabgeordnete Elena Artioli. Auch Anna Pitarelli und die Süd-Tiroler Freiheit scheiterten klar an der 3-Prozent-Hürde.

    Dennoch: Unabhängig davon, wer die Stichwahl am 22. Mai gewinnt, eine Regierungsbildung wird nicht leicht werden, denn im neuen Stadtparlament sind wieder 10 Listen bzw. Bewegungen vertreten.

    Der PD hätte mit SVP, den Grünen, Bürgerliste Caramaschi und Liste Gennaccaro eine Mehrheit von 25 Sitzen.

    +++ 05:44 Uhr +++

    Auch die Vorzugsstimmen sind nun fast vollständig ausgezählt.

    Es fehlt noch eine Sektion.

    Bildschirmfoto 2016-05-09 um 05.45.04Bildschirmfoto 2016-05-09 um 05.44.45

    +++ 04:45 Uhr +++

    Das Endergebnis liegt vor:

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    +++ 04:28 Uhr +++

    Mario Tagnin und Renzo Caramaschi

    Mario Tagnin und Renzo Caramaschi

    Mittlerweile sind nur mehr zwei kleinere Sektionen auszuzählen. Das Ergebnis ist aber bereits fix:

    Renzo Caramaschi und Mario Tagnin sind die beiden Kandidaten für die Stichwahlen in der Landeshauptstadt. Diese finden am Sonntag in zwei Wochen statt.

    Christoph Baur muss sich knapp geschlagen geben. Die SVP wird nun zum Zünglein an der Waage: Bleibt die Volkspartei, wie schon in Leifers, blockfrei – und hilft sie damit indirekt dem PD-Konkurrenten Tagnin zum Wahlsieg?

    Sieben Listen verpassen den Einzug in den Gemeinderat: die Liste Artioli, die Lista dei Pensionati, die Liste Pitarelli, I Love My Town, La Sinistra, Rifondazione Comunista und die Süd-Tiroler Freiheit.

    Auch die Vorzugsstimmen sind fast komplett ausgezählt: So könnte der neue Bozner Gemeinderat aussehen:

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    +++ 03:46 Uhr +++

    Es fehlen immer noch drei Sektionen. Renzo Caramaschis Teilnahme an den Stichwahlen ist fix. Doch wer wird sein Herausforderer?

    Mario Tagnin liegt auf dem zweiten Platz – kann Christoph Baur ihn im Schlussspurt noch einmal überholen?

    Stark ist das Ergebnis der Grünen mit Norbert Lantschner: Sie werden im neuen Gemeinderat wohl vier statt bisher zwei Sitze erhalten,

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    +++ 01:59 Uhr +++

    Auf der Gemeindeseite werden bereits erste Simulationen zum neuen Gemeinderat durchgeführt:

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    +++ 01:06 Uhr +++

    Unser Fotograf Charly Oberleiter war für Sie bei den Wahlpartys der Kandidaten. Die Schappschüsse!

    Renzo Caramaschi und Mario Tagnin: Das Duell um Bozen?

    Renzo Caramaschi und Mario Tagnin: Das Duell um Bozen?

    Maurizio Puglisi Ghizzi

    Maurizio Puglisi Ghizzi

    Christoph Baur

    Christoph Baur

    Die PD-Wahlparty

    Die PD-Wahlparty

    Spannung bei den Grünen

    Spannung bei den Grünen

    +++ 00:52 Uhr +++

    Sie gehört zu den großen Verlierern des Abends: Elena Artioli gibt auf – und freut sich auf die Rückkehr in den Landtag.

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    +++ 00:33 Uhr +++

    Der derzeitige Zwischenstand (Bilder: Gemeinde Bozen): Eine Stichwahl zwischen Caramaschi und Tagnin wird nun immer wahrscheinlicher.

    Unbenannt

    +++ 00:27 Uhr +++

    Andreas Pöder twittert: „Die Mehrheitsbildung in Bozen wird noch schwieriger – Noggler-Wahlgesetz krachend gescheitert.“

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    +++ 00:02 Uhr +++

    Wir haben Mitternacht!

    Der Kampf um den Einzug in die Stichwahlen bleibt weiter spannend: Mario Tagnin liegt vor Christoph Baur und hinter Renzo Caramaschi.

    Unbenannt

    +++ 23:59 Uhr +++

    Da die Auszählung noch ein wenig dauern wird: Schauen wir einmal, wie sich die Sitze im Moment verteilen würden!

    Seit diesen Wahlen gilt in Bozen ein neues Wahlgesetz: Wer nicht drei Prozent der Stimmen erreicht, muss draußen bleiben und erhält auch kein Restmandat für den Gemeinderat.

    Dies sind die Listen, die momentan (28 von 80 Sektionen) den Sprung in den Gemeinderat schaffen würden samt den ihnen zustehenden Sitzen – die Zahlen sind ohne Gewähr:

    Caramaschi: 11 Sitze

    Lantschner: 3 Sitze

    Holzmann: 2 Sitze

    Gennaccaro: 2 Sitze

    Baur: 8 Sitze

    Pifano: 6 Sitze

    Tagnin: 9 Sitze

    Puglisi Ghizzi: 3 Sitze

    +++ 23:44 Uhr +++

    Die Mitarbeiter der TAGESZEITUNG-Redaktion haben vor den Wahlen spaßhalber die Sitzverteilung des neuen Bozner Gemeinderats getippt.

    Es war gar nicht so einfach, alle 45 zur Verfügung stehenden Plätze irgendwo unterzubekommen.

    Wer lag wohl am weitesten daneben?

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    +++ 23:36 Uhr +++

    Sepp Noggler wird’s freuen: Nach derzeitigem Stand (21 von 80 Sektionen) würden fünf Listen den Sprung in den Gemeinderat definitiv verpassen: nämlich die Süd-Tiroler Freiheit, die Liste Artioli, die Liste Pitarelli, die Pensionati sowie I Love my Town. Sie haben momentan alle deutlich weniger als drei Prozent der Stimmen.

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    Christoph Baur

    Christoph Baur

    +++ 23:27 Uhr +++

    22 von 80 Sektionen – also mehr als ein Viertel – sind bereits ausgezählt:

    Es deutet sich immer mehr ein Dreikampf zwischen Renzo Caramaschi, Christoph Baur und Mario Tagnin an. Während der PD-Kandidat konstant in Führung liegt, wechseln sich die beiden anderen Kandidaten im Verfolgerduell um den zweiten Platz ständig ab.

    +++ 23:14 Uhr +++

    15 von 80 Sektionen sind ausgezählt: Bekommt Bozen zum ersten Mal einen deutschen Bürgermeister?

    SVP-Kandidat Christoph Baur liegt derzeit mit 19,23 Prozent auf dem zweiten Platz, knapp hinter Renzo Caramaschi (21,78 Prozent).

    Peter Faistnauer

    Peter Faistnauer

    +++ 22:59 Uhr +++

    News aus der Gemeinde Freienfeld:

    Peter Faistnauer hat das Bürgermeister-Rennen klar für sich entschieden – und wird neuer, alter Bürgermeister der Wipptaler Gemeinde.

    Der Spitzenkandidat der Freien Liste siegte haushoch mit 516 Stimmen gegen seinen SVP-Konkurrenten Martin Rainer, der nur auf 158 Stimmen kam.

    Dumm fürs Edelweiß: Immerhin war sie es, die die Neuwahlen erzwungen hatte.

    Alle Daten, Fakten und Reaktionen lesen Sie in unserem Freienfeld-Ticker!

    +++ 22:56 Uhr +++

    Laut derzeitigem Stand (7 von 80 Sektionen) würde die Stichwahl Renzo Caramaschi gegen Mario Tagnin lauten – es wäre das zu erwartende Ergebnis.

    Eine große Überraschung kann Casapound liefern: Ihr BM-Kandidat Maurizio Puglisi Ghizzi liegt derzeit bei sieben Prozent.

    LESEN SIE HIER unser Interview mit dem Casapound-Frontmann!

    Elena Artioli bei der Wahl (Foto: Facebook)

    Elena Artioli bei der Wahl (Foto: Facebook)

    Anna Pitarelli

    Anna Pitarelli

    +++ 22:45 Uhr +++

    Welche der Mini-Listen schaffen den Sprung in den Gemeinderat. Laut neuem Wahlgesetz sind dafür mindestens drei Prozent der Stimmen nötig.

    Laut derzeitigem Stand (7 von 80 Sektionen) werden sich Anna Pitarelli, Elena Artioli, Franco Murano und Christian Kollmann hurtig schwertun. Sie alle sind weit unter dem Strich – aber das kann sich alles jederzeit noch ändern.

    +++ 22:35 Uhr +++

    Die definitive Wahlbeteiligung in der Landeshauptstadt liegt bei 56,10 Prozent und fällt damit rund zwei Prozent niedriger aus als bei den Gemeindewahlen 2015.

    +++ 22:27 Uhr +++

    Zwei weitere, offensichtlich deutsche Sektionen sind dazugekommen: Nun geht SVP-Mann Christoph Baur mit 26,47 Prozent in Führung.

    Maurizio Puglisi Ghizzi

    Maurizio Puglisi Ghizzi

    +++ 22:23 Uhr +++

    Die erste Sektion in Bozen ist ausgezählt. Es fehlen noch 79 Sektionen.

    Renzo Caramaschi führt mit 26,67 Prozent vor Maurizio Puglisi Ghizzi von Casapound mit 20 Prozent.

    Dieses erste Mini-Ergebnis ist selbstredend mit der nötigen Distanz zu betrachten.

    +++ 22:09 Uhr +++

    Die definitive Wahlbeteiligung steht noch nicht fest.

    Nach derzeitigem Stand (70 von 80 ausgewertete Wahlsektionen) nahmen 55,8 Prozent der Bozner von ihrem Stimmmrecht Gebrauch. Das sind zwei Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

    Renzo Caramaschi

    Renzo Caramaschi

    +++ 21:57 Uhr +++

    Insgesamt 13 Bürgermeister-Kandidaten gingen heuer ins Rennen – so viele wie noch nie!

    Zu den Topfavoriten gehören PD-Kandidat Renzo Caramaschi, Lega-UnitiperBolzano-Mann Mario Tagnin, SVP-Kandidat Christoph Baur und die Grillina Caterina Pifano.

    Wer schafft es in die Stichwahlen?

    +++ 21:12 Uhr +++

    Die erste spannende Frage lautet: Wie hoch oder niedrig fällt die Wahlbeteiligung aus?

    Um 17 Uhr hatten rund 33 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Stimmrecht Gebrauch gemacht.

    Zum Vergleich: Vor einem Jahr waren es zur selben Zeit noch 34,48 Prozent der Wahlberechtigten.

    2015 lag die Beteiligung am Ende bei mageren 57,77 Prozent.

    Dieses Mal könnte die Beteiligung noch magerer ausfallen.

    +++ 21:00 Uhr +++

    Herzlich Willkommen zum TAGESZEITUNG-Live-Ticker für die Neuwahlen in Bozen. Die Redakteure Matthias Kofler und Anton Rainer bleiben für Sie wach – und verfolgen für Sie das Rennen um das Bürgermeister-Amt in der Landeshauptstadt.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (17)

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    • criticus

      Es ist gekommen, wie es kommen musste, zig Parteien und keiner gewinnt. Zum Schluss wird wegen einer Machterhaltung herumgepacktelt. Die Rechten haben mehr Stimmen wie die Grünen! Wer wählt auch schon eine Partei, die Verbrechern mehr Rechte gibt als den Opfern. Jetzt den Wählern die Schuld zu geben ist wohl die billigste Ausrede nach langen Jahren verfehlter Politik.

    • franz

      Und Renzo Caramaschi sollte möglicherweise Bürgermeister werden, Na dann Prost (Mahlzeit)!
      Caramaschi der sich mit den grünen Wendehals – Kronbichler zeigt Kronbichler der gemeinsam mit Casa pound- NO TAV- den illegalen Hausbesetzern Gianmarco De Piero vom Sozialzentrum Tpc Bologna und den verblödeten kriminellen – Black Block gemeinsam am Brenner randaliert. Kronbichler :“Wenn es an jener Demonstration Kritik gab, dann betraf diese bezeichnenderweise das unverhältnismäßige Aufgebot österreichischer Polizei. Wir demonstrierten angemeldet, abgesprochen, und so war es.“(…….) ????
      Und dafür den Österreichern die Schuld zu schieben will.
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/08/znichte-menschen/#comment-325600

    • mannik

      Und wieder schlägt der schlaue Franz zu… Kronbichler bezog sich in dem von ihnen zitierten Artikel nicht auf den jüngsten Vorfall (wo es inakzeptable Ausschreitungen der immer gleichen Chaoten gab) sondern auf die Demonstration von „damals“. Mit den Randalen hat er nichts zu tun, deshalb distanziert er sich auch davon. Steht im Artikel auch klar drin, wenn Sie richtig lesen.

    • franz

      mannik
      Guten Morgen, wohl noch nicht ganz wach ? 🙂
      Da Du mit Deiner hohlen Birne nicht lesen kannst bzw. anscheinend nur das Katholische Sonntagsblatt liest ( alle andere Tageszeitungen vom F.Q – bis Il Giornale ++la Repubblica ++++ und Mediaset Sendungen schreiben bzw. zeigen nach Deiner Meinung nur Unwahrheiten ) Will ich Dir helfen .
      Bezüglich Kronbichler lies einfach meinen Kommentar von heute 09.05.2016
      http://www.tageszeitung.it/2016/05/08/znichte-menschen/#comment-325600

      • mannik

        Wacher als Sie jemals sein können! Im Unterschied zu Ihnen lese ich außer den besagten Revolverblättern (FQ vielleicht ausgenommen) auch noch andere in- und ausländische Tageszeitungen. Dazu muss man aber halt Sprachen beherrschen Franzl. Das KS nie gelesen, bin Buddhist.
        Ihr Kommentar ist irrelevant, relevant ist nur was der Kronbichler aussagt, das widerspricht nämlich ihrem Gelabere. Um das ging es. Also kommen Sie nicht wieder mit ihrem System Äpfel und Birnen zu vermischen.

        • franz

          mannik,
          Für einnen linken Kommunisten ist alles was andere sagen oder schreiben irrelavant.
          Falls Du überhaupt des Lesens mächtig bist, lies einfach was die Tageszeitung bezüglich Kronbichler- am Brenner ( vom 24.04.2016 ) schreibt.
          http://www.tageszeitung.it/2016/04/24/pfefferspray-am-brenner/ falls Du wirklich nicht lesen kannst, was ich vermute, dann schu Dir einfach das video an., was der Wendehals und Tatsachenverdreher alles sagt.
          Übrigens nur weil jemand ein bisschen Englisch außer Südtiroler Dialekt beherrscht., heißt noch lange nicht dass er auch einene gesunden Hausverstand hat.
          Und genau das ist anscheinend Dein Problem. “ Kein Hausverstand.“

          • mannik

            Linker Kommunist! Herrlich. Sie wissen offensichtlich nicht was ein Pleonasmus ist…
            Wie Sie selbst beweisen, fehlt es ihnen nicht nur an Bildung (schon allein ihre ausfällige Sprache zeugt davon) sondern auch am Hausverstand, den Sie doch so gerne für sich in Anspruch nehmen. Sie winden sich in diesem Kommentar schon wieder. Also für Sie zum Mitschreiben: es geht um das Randalieren, alles klar? Lesen Sie ihre eigenen Ergüsse einfach nochmals nach, vielleicht geht ihnen endlich ein Licht auf.
            Es macht jedenfalls richtig Spaß…

            • franz

              mannik
              Randalierer nennst Du solche Idioten, Chaoten-Anarchisten, illegale kriminelle Hausbesetzer wie Gianmarco De Piero vom Sozialzentrum Tpc Bologna, – feige vermummte total verblödete kriminelle Black Block die Autos – Häuser-Banken anzünden auf Polzisten mit allen möglichen Waffen losgehen und auf sie einschlagen und sogar schießen und jene die diese kriminellen Elemente bei deren Aktionen wie am Brenner unterstützen, wie Kronbichler -SEL-Achammer -SVP usw. Alles klar ?
              Bevor Du versuchst kriminelle wie illegale Hausbesetzter und Black Blocks zu verteidigen,Tatsachen zu verdrehen, solltest lieber vorher Hirn einschalten falls vorhanden. 🙂

            • franz

              mannik
              Pleonasmus …
              ….runde Kugel, weibliche Bundeskanzlerin, alter Greis, zwei Zwillinge (wenn man ein Zwillingspaar meint) 🙂

        • yannis

          >>>Dazu muss man aber halt Sprachen beherrschen Franzl<<<

          wie war das noch: "Wer angibt, hat mehr vom Leben" oder so.

          • mannik

            Franz, Sie schweifen zum wiederholten Mal ab. Als „Randalierer“ haben SIE Kronbichler bezeichnet. Da Sie anscheinend nicht einmal verstehen, was Sie selbst schreiben: Sie haben Kronbichler (dessen Meinung ich nur begrenzt teile) und Co. in einen Topf mit den Chaoten geworfen, die bei der letzten Demo ALSO NICHT DIE AN DER KRONBICHLER TEILNAHM, alles kurz und klein geschlagen haben (was ich genau so verurteile wie Sie). Dabei hat sich Kronbichler explizit davon distanziert. Alles klar jetzt? Kronbichler und Co. haben diese Aktion also nicht unterstützt, wie Sie behaupten. Lesen Sie doch die Reaktionen darauf, bevor Sie sich um Kopf und Kragen schreiben. Das grenzt an Verleumdung. Also nochmals in geraffter Form: Chaoten, Black Block, gewaltbereite Anarchisten sind mir genauso ein Graus.Soweit zum Thema „Tatsachen verdrehen…“
            Zum Thema Pleonasmus: gut gegoogelt Franz, aber verstehen Sie auch was damit gemeint war?

            • franz

              Wer gemeinsam mit Chaoten-Anarchisten, illegalen kriminellen Hausbesetzern- wie Gianmarco De Piero vom Sozialzentrum Tpc Bologna, – feigen vermummten total verblödeten kriminellen Black Block die Autos – Häuser-Banken anzünden auf Polzisten mit allen möglichen Waffen losgehen und auf sie einschlagen und sogar schießen und sich sie dafür verbürgt bzw. solche Chaoten verteidigt wie Kronbichler Gianmarco De Piero vom Sozialzentrum Tpc den illegalen schon mehrfach verhafteten Hausbesetzter .eben verteidigt hat bzw. aus der Haft in Österreich geholt hat, der darf sich nicht wundern wenn er in den gleichen Topf landet.
              Und nachher auch noch behauptet , anlässlich der Demo am 24 .04.2016 am Brenner sei alles Friedlich abgelaufen
              Wer solche Behauptungen aufstellt hat entweder ein Brett vor seinen Kopf -Tomaten aus den Augen oder einen in der Krone. 🙂

            • franz

              mannik
              Für Dich, falls das in Deiner hohlen Birne reingeht oder nicht gerade einen in der Krone hast
              Nicht ich habe von Randalieren geschrieben:
              mannik 9. Mai 2016 um 16:58 “ es geht um das Randalieren, alles klar?“ (…..)http://www.tageszeitung.it/2016/05/08/die-wahl-in-bozen-2/#comment-325650
              Du bist wohl auch so ein Tatsachenverdreher wie Kronbichler
              Und Du möchtest mir etwas unterstellen was ich nicht geschrieben habe. Da wäre ich an Deiner Stelle in Zukunft etwas vorsichtiger. capito !

            • franz

              ……Tomaten auf den Augen . 🙂

          • mannik

            Hat mit Angeben nichts zu tun, es stimmt halt einfach.

    • marting.

      das gute Abschneiden der faschistischen Kräfte wird die SVP freuen!
      endlich ein frischer neuer Koalitionspartner!

    • roman.b

      Durch den „Wahlsieg“ der SVP in Bozen hat die Unverbindlichkeit im Wahlkampf gesiegt. Der SVP-Bürgermeister-Kandidat Baur hatte keine Meinung und kein konkretes Programm, er war der in allen Belangen der unverbindlichste Kandidat ohne Meinung.

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