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Ulli & die Moslems

Ulli & die Moslems

Die freiheitliche Landtagsabgeordnete Ulli Mair nimmt eine aktuelle Studie über Moslems in Großbritannien, die für großes Aufsehen gesorgt hat zum Anlass, um auch über eine solche Studie in Südtirol zu debattieren und wirft LR Achammer und LH Kompatscher vor, zu verschweigen, zu vertuschen und zu überfremden.

„Nachdem wir uns ja in Bälde wieder einmal über Integration von Ausländern unterhalten werden, und die Landesregierung uns bis heute nicht klar und deutlich gesagt hat, was sie genau unter Integration versteht, schlage ich vor, dass auch wir in Südtirol Muslime zu den verschiedensten Themen befragen sollten um zu wissen, mit wem wir es eigentlich zu tun haben. Zeit und viel Geld mit Integrationsunwilligen sollten wir nämlich nicht verlieren. In Großbritannien wurden 1000 Moslems über ihre Ansichten zu Frauen, Homosexualität, der Scharia und Ähnliches befragt. Die Ergebnisse sind für viele beunruhigend. Jetzt fragt sich ein Land in Europa, ob Integration überhaupt funktionieren kann“, so Mair und kündigt dazu eine Landtagsanfrage an.

„Durchgeführt wurde die Studie vom ICM Institut und sie trägt den Titel ‚Was Muslime wirklich denken‘. Die wissenschaftliche Erhebung erfolgte durch mündliche Interviews. Bei pikanten Fragen wurde auch auf schriftliche Antworten zurückgegriffen.

„Einige Ansichten der Befragten schlagen hohe Wellen. So finden etwa 39 Prozent, dass die Ehefrau dem Mann immer gehorchen müsse. Polygamie hingegen finden 31 Prozent in Ordnung. Bezüglich der Scharia meinen 23 Prozent, das sie nach islamischen Richtlinien leben sollen und nicht den britischen Gesetzen Folge zu leisten haben. 52 Prozent sind gegen die Legalität von Homosexualität. 5 Prozent halten Steinigung für eine gerechte Bestrafung nach Ehebruch. Außerdem sind rund 35 Prozent der Meinung, dass Juden zu viel Macht 8in Großbritannien hätten. In der Frage nach dem islamischen Terror geben 4 Prozent der Befragten an, dass sie mit den Fanatikern, die Selbstmordanschläge ausüben, sympathisieren“, schreibt Mair weiter.

Der ehemalige Vorsitzende der staatlichen Kommission für Gleichberechtigung und Menschenrechte, Trevor Phillips, zog ein bitteres Fazit und gab erstmals zu, dass er bezüglich der Einwanderung von Muslimen fast alles falsch eingeschätzt habe: „Die Integration der Muslime wird die härteste Aufgabe, die wir je vor uns hatten. Weil sie bedeutet, dass wir unseren abgestandenen Multikulturalismus aufgeben müssen, den manche noch immer so lieben, und einen weitaus zupackenderen Ansatz in Sachen Integration durchsetzen.“ Experten wie beispielsweise die in Deutschland aufgewachsene bosnische Autorin Safeta Obhodjas warnen, dass die Anhänger des Islam im Westen nun Nationen unter Nationen bilden. Das Problem sei vor allem der Koran, meint die gebürtige Bosnierin:

„Der Koran bietet eine Menge Anlass zu Missverständnissen. Vor allem deshalb, weil er vermittelt, dass eine Frau nur Besitz oder Ware ist.“ Und jetzt kämen eben viele nach Europa, die nur diese einseitige Koranauslegung kennen würden: „Für Flüchtlinge aus islamischen Ländern ist schon ein Lächeln oder ein freundliches Gesicht eine Einladung.“

Und die Autorin meint, dass die Integrationsversuche scheitern könnten: „Die Muslime werden unter sich bleiben wollen. Die vorhandenen Ghettos werden größer und es werden neue entstehen.“ Und Safeta Obhodjas kritisiert auch die „Welcome Refugee“- Bewegung: „Die Multikulti- Leute wollen nur die netten Seiten der Migration zeigen.“

„LH Kompatscher und LR Achammer sind in der Einwanderungsfrage Vertuschungskünstler, was besonders auch durch linke Medien in Südtirol zugelassen wird, die ob der Überfremdung auch noch makaber applaudieren. Das Totalversagen der SVP ist seit Jahrzehnten bestens bekannt. Nun haben wir in Südtirol auch noch die Situation, dass die Achammer- und Kompatscher-Erneuerungs-Show in der Einwanderung alles schlimmer macht und Südtirol mit diesen SVP-Exponenten drauf und dran ist, sich abzuschaffen! Die Gründerväter der SVP müssen im Grabe rotieren bei dieser linken Buberlpartie!“, schließt Mair.

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