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    „Der Schutzmacht-Rolle entledigt“

    „Der Schutzmacht-Rolle entledigt“

    Südtirols Selbstbestimmungsbefürworter erhalten Schützenhilfe: In einem Kommentar in der Tageszeitung „Die Presse“ warnt der ehemalige FAZ-Journalist und Universitätsprofessor Reinhard Olt vor einer „Kehrtwende in Österreichs Südtirol-Politik.“

    Ob doppelte Staatsbürgerschaft oder Selbstbestimmung: Im österreichischen Nationalrat scheint die Stimmung für klassische Themen der Südtiroler Rechts-Opposition derzeit alles andere als rosig zu sein.

    In der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ macht der renommierte FAZ-Journalist und Südtirol-Kenner Reinhard Olt nun die umstrittene Abstimmung des Südtirol-Unterausschusses zum Thema – und stellt konsterniert fest:

    Solange in Bozen die nunmehr seit 70 Jahren regierende Volkspartei (SVP) maßgeblich die Landespolitik bestimmt, wird sie das von ihr stets verfolgte und aus Innsbruck und aus Wien gebilligte Arrangement mit Rom fortführen – um (nahezu) jeden Preis, wie in den letzten Jahren geschehen.

    Die SVP ist weit davon entfernt, ihre Machtposition in der Provinz, in der Wirtschaft sowie in den gesellschaftlichen Organisationen, also den Pfründen ihrer Politiker und Funktionsträger, gegen die in ihrem Parteistatut verankerte, aber nie praktizierte Selbstbestimmung einzutauschen. Die Führung des Landes fühlt sich umso mehr in ihrer Haltung bestärkt, als sich Wien anschickt, auf das Selbstbestimmungsrecht für die Südtiroler ein für allemal zu verzichten. 

    Doch nicht nur die SVP steht in der Kritik des ehemaligen Journalisten und Trägers des  „Otto-von-Habsburg-Journalistenpreis“ für Minderheitenschutz und kulturelle Vielfalt. Auch das Rechtsverständnis der österreichischen Politik sieht Olt mit Verwunderung:

    Infolgedessen lautete die neue Südtirol-Entschließung gemäß Nationalratsbeschluss vom 8. Juli 2015 nunmehr wie folgt: „Selbstbestimmung kann auf verschiedene Weise verwirklicht werden. […] Die Südtirol-Autonomie mit hohem Maß an Selbstgesetzgebung und Selbstverwaltung ist eine besonders gelungene Form der Selbstbestimmung.“

    Damit hat Österreich nicht nur seinen seit Jahrzehnten stets beibehaltenen Rechtsstandpunkt aufgegeben und sich damit der Verpflichtung zur Wahrung des Selbstbestimmungsrechts begeben, wie sie seit der Geburtsstunde der Zweiten Republik mehr oder weniger parteiübergreifend bestanden hat. Es hat damit auch formell dem Rechtsanspruch der Südtiroler auf Gewährung und Ausübung des Selbstbestimmungsrechts entsagt.

    Schlussendlich hat es sich damit auch faktisch seiner „Schutzmacht“-Rolle entledigt, die es seit der mit dem Staatsvertrag wiedergewonnenen Souveränität 1955 Italien gegenüber eingenommen hat. 

    Starker Tobak, der für Kenner des nunmehrigen Universitätsprofessor nicht ganz überraschend kommt: Bereits in der Vergangenheit unterstützte Olt etwa das Selbstbestimmungs-Referendum der Süd-Tiroler Freiheit – und traf sich mehrmals mit dem Südtiroler Heimatbund. Den Gastkommentar, den „Die Presse“ in der Printausgabe vom 8. Oktober druckte, können Sie HIER nachlesen.

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    Kommentare (84)

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    • helmut

      Professor Dr. Olt spricht ein offenes und klares Wort, wie man es in ganz Tirol und in ganz Österreich zu lesen und zu hören nicht mehr gewohnt ist.

      Die Wahrheit: In „christdemokratischer“ Verbundenheit wurde die lästige Südtirol-Frage beerdigt und soll nie wieder auferstehen.

      Und der SPÖ ist dieses Thema, seit es Kreisky nicht mehr gibt, so etwas von wurscht.

      Über die „Grünen“ muss man diesbezüglich ohnedies kein Wort verlieren.

      Und die österreichischen Freiheitlichen werden von parteilich dirigierten Medien in ein rechtsrechtes „Pfui Gack“-Eck gestellt – deren Position kann dann ignoriert werden.

      Weit ist es gekommen mit Österreich und Tirol!

      • Karl Schneider

        helmut, Ihre Aussage „die österreichischen Freiheitlichen werden von parteilich dirigierten Medien in ein rechtsrechtes “Pfui Gack”-Eck gestellt – deren Position kann dann ignoriert werden“ ist schon ein starkes Stück. In dieses Eck rechtsaußen stellt sich die FPÖ doch sehr gerne ganz alleine.

        • schorsch

          Herr Karl Schneider, als ein der FPÖ nicht Nahestehender muß ich Sie fragen:
          was ist „rechtsaußen“ innerhalb des gültigen Verfassungsbogens, in dem sich die FPÖ bewegt – wer und wie definiert sich das?
          Sind diese immerwährend verwendeten Floskeln von „rechtsaußen“, „rechtspopulistisch“ u.v.a. nicht Ablenkungsmanöver medialer Lohnschreiberlinge im Dienste mächtiger Gruppen?
          Die Wahlerfolge der FPÖ in drei österr. Bundesländern und wohl auch bei der kommenden Wahl am Sonntag in Wien können doch nicht mit solchen Totschlagvokabeln erklärt werden, da sitzt der Wurm tiefer, nämlich im entscheidenden Versagen der Etablierten bei Grundsatzfragen (Verhältnis des Staates/Regierung zu Banken, zum Großkapital, zur EU-Bürokratie, Besteuerung von Arbeit/Arbeitenden u.v.m.).

    • Hubert

      werden wir zum Xten Mal verscheissert?

    • Helmuth

      Danke, „Die Presse“. Endlich wachen auch die biedersten Freunde in Österreich auf. Ein Großteil der Südtiroler ist nämlich seit langem der Auffassung, dass man so schnell wie möglich weg kommt von Italien. Es besteht einfach ein großes Unbehagen der deutschen und ladinischen Bevölkerung: die Geschichte (siehe Ortsnamen, Kellermuseum Bozen, Südtiroler Widerstand usw.) wird dauernd verfälscht, die Beamten in den öffentlichen Ämtern /gar nicht zu sprechen die Italiener in der Privatwirtschaft) weigern sich die Südtiroler Deutsch anzusprechen, die Beipackzettel der Arzneien sind nur in Italienisch, die Versicherungen uusw. schicken nur ital. Informationsmaterial, der Telefondienst (Auskunftsdienst usw.) ist rein Italienisch. Man könnte ein ganzes Buch schreiben, um zu belegen wie die Italianisierung und Verelsässerung in Südtirol in Schule, Kultur, Sport und Gesellschaft Schritt für Schritt weiter fortschreitet. Wenn man dann die Sonntagsreden und den italophilen, ethischen Unsinn den beinahe jeden Tag gewisse, gut honorierte Bozner Parteifunktionäre in der Öffentlichkeit verzapfen, dann ist Gegenwehr mehr als notwendig. Und immer mehr Südtiroler und Südtirolerinnen haben verstanden, dass es eine dringende Kehrtwende in der Südtirol Politik braucht. Hoffentlich geht die Bildung und das Programm der Deutsch-Alternative Liste von Anna Pitarelli, Jakob Brugger, Thomas Oberrauch und Roland Atz und vielen anderen Deutsch-Boznern in der Landeshauptstadt weiter. Damit wir diesen scheinheiligen Inkassokünstlern, Intriganten und Sesselklebern (in den mit öffentlichen Geldern finanzierten Verbänden -reinste Wahlapparate der SVP- wie in den politischen Gremien) eine gebührende politische Watschen austeilen können: für all die Jahre in denen diese geübten Falschspieler, Geldmacher und Immobilienhändler die Interessen der Deutsch-Südtiroler sträflich vernachlässigt und nur nach dem Mund der Italiener und einige kosmopolitischer Bozner Lobbyisten und weniger Bauherren geredet haben.

      • Alter Egon

        Ein Großteil der Südtiroler?
        Ein Großteil der Südtiroler:
        -hinterzieht ganz gern Steuern,
        -fährt mit einer frisierten 50er Vespa
        -hält an Zebrastreifen nicht
        und macht noch 1000 andere Sachen, für die er im Vaterland schräg angeschaut würde.

        • schorsch

          Und was hat Ihr durchsichtiges Ablenkungsmanöver mit den Feststellungen des Herr Helmuth und des Prof. Dr. Olt zu tun? Schreiben Sie möglichst zur Sache und verbreiten Sie hier keine künstliche Aufregung um Belanglosigkeiten.

          • Alter Egon

            „Herr Helmuth“ schreibt „ein Großteil der Südtiroler ist…“
            Woher weiß er das? Von der mit (italienischen) Steuermitteln bezahlten und als Wahlwerbung abgerechneten Umfrage der STF?
            Wenn der Großteil der Südtiroler so denkt, warum wählt er, der Großteil, dann nicht entsprechend?
            und nein, nur weil man solche „Belanglosigkeiten“ aufzeigt, ist man nicht italophil.

        • Helmuth

          Lieber Herr Alter Egon, ich weiß nicht wo sie leben. Aber bitte sprechen sie mit vielen Südtirolern, vor allem außerhalb der Stadt Bozen, sie werden allerlei Unbehagen sofort erkennen. Tatsache ist, dass die Italiener nicht wollen, dass die Südtiroler frei und unabhängig von Italien ihre Zukunft selbst bestimmen. Im Gegenteil, jeden Tag versuchen sie das Deutschtum in Südtirol abzubauen. Mit allem miesen Tricks und Scheinheiligkeiten. All dies kann genau belegt werden.

        • Garuda

          @ALTER Egon

          Das kann sein. Aber die Strafen sind in Österreich weit niederer als im chauvinistischen Italien.

          Und man stelle sich vor, in Österreich laufen jetzt alle Sturm gegen die Einführung der Registrierkasse, warum wohl?

      • Besorgter Bürger

        Ich sehe es eher so: Ein Großteil der Südtiroler hat sich mit der großpolitischen Lage arrangiert. Man lebt gut – warum an der Situation rütteln? Für alle, die Fremdsprachen können: If it ain’t broke, don’t fix it. Südtirol muss endlich mal aus dieser Opferrolle herauskommen. Das wächst sich langsam ja zur kollektiven Psychose ganzer Gesellschaftsschichten aus.

    • schorsch

      Der inhumane Geist der Herren Tolomei und de Gasperi kommt meist immer im Gewande der Harmlosigkeit, der angeblichen „Toleranz“ und anderer derartiger Begriffe.
      Das Schicksal des Kernlandes und der Wiege der deutschen Kultur und Sprache, das Elsaß (und auch Lothringen), sei allen Tirolern immer als anschauliche Warnung ins Gedächtnis gerufen.
      Innerhalb weniger Generationen sprechen dort nur mehr die Alten deutsch, das Land hat seine Identität verloren.

      • Alter Egon

        Die leben aber auch ganz gut dort, auch wenn sie nicht mehr Deutsch sprechen. Grundstücke und Häuser sind billiger als im Großraum Karlsruhe. Hier und dort ißt man gerne Wienerschnitzel mit Pommes, aber auch Flammkuchen….
        „Wiege und Kernland“, selten solch einen Schwachsinn gelesen….

        • schorsch

          Wo glauben Sie, Herr Vertreter der Gescheitheit, wo viele Erstdrucke in deutscher Sprache, wo deutsche Minnelieder, wo deutsche Kaiser mit ihrem Anhang Hof hielten, wo bedeutendste deutsche Gelehrsamkeit zu Hause war? Wo war diese Wiege und das Kernland deutscher Kultur?
          Ohne Hä(h)me, Prof. Dr. „Alter Egon“: Es steht Ihnen ja völlig frei, Ihr Bildungsdefizit so offenherzig hier aufzubereiten.

          • Alter Egon

            also so spontan, deutsche Kaiser in Aachen, Gelehrsamkeit in den Mitteldeutschen Städten, Prag und Königsberg.

            • schorsch

              Gutgemeinter Ratschlag: viele wertvolle Geschichtsbücher anschaffen und langsam und gründlich lesen.
              Nichts gegen das preußische Königsberg und die ehemals dort blühende Gelehrsamkeit – dort saßen im übertragenem Sinne die „Affen“ noch auf den dortigen Bäumen, als die ersten deutschen Wiegendrucke in Straßburg gemacht wurden.

            • Alter Egon

              ja ok, und was ändert das jetzt an der heutigen Situation? Haben die in Straßburg einen Identitätsverlust weil sie mit Times New Roman schreiben, und nicht mehr mit Wiegedrucken? Hängt das damit zusammen, dass sie nicht mehr zu Deutschland gehören?

            • schorsch

              Ich resigniere nicht sehr leicht. Auf die Fragen meiner Enkeltochter: Opa, was ist ein Baum, warum fliegt ein Vogel, was ist ein Tiroler usw. habe ich immer und geduldig Antworten.
              Auf Ihre Fragen zu antworten fehlt mir einfach die Lust, ich bin doch hier kein Lehrer…

          • THEMA

            Wo haben Sie denn diesen Stuss gelesen ?. Wiege der deutschen Kultur ?
            Das relativ unbedeutende Elsass gehörte im Mittelalter teils zum Westfrankenreich (also dem späteren Frankreich), teils zum Ostfrankenreich. Von 1633 bis 1871 zu Frankreich, und dann für 50 Jahre bis 1918 zum Deutschen Reich. Es wurde dort immer ein alemannischer Dialekt und Französisch gesprochen. Hof gehalten hat nur der grössenwahnsinnige Deutsche Kaiser Wilhelm auf der eigens für ihn gebauten Haut-Königsbourg. Wahrscheinlich waren Sie nie in Elsass, sonst würden Sie erfahren haben, dass die Deutschen dort nicht immer willkommen sind. Die grausame Herrschaft der Nazis von 1940 bis 1945 ist vielfach noch in Erinnerung.
            Wie in Südtirol Zwangseinberufungen zur SS. Missliebige ins KZ u.s.w. . Deswegen
            würde ich Ihnen raten ihre deutschnationalen Sprüche im Bezug auf dieses Land zu
            vergessen. Und überhaupt: Zuerst lernen und dann schreiben.

            • schorsch

              THEMA: Ich stimme vorbehaltlos zu: zuerst lernen und dann schreiben.
              Kleben Sie sich dieses eigene Urteil über Ihren PC.
              Sie haben in aller Schnelle schön und zusammengestoppelt abgeschrieben, richtig schön abgeschrieben, ohne natürlich die Quellen zu nennen.
              Schauen Sie doch einmal unter dem Stichwort „Hagenau“ nach, wer dort Hof gehalten hat, nicht nur Ihr mit Schaum vor dem Mund bezeihnete „Größenwahnsinnige“.. .
              Der berühmte Reinmar stammte von Hagenau im Elsaß, ihm verdankt die deutsche Sprache und Literatur sehr viel.
              Ein „alemannischer Dialekt“ gehört, wie unserTiroler Dialekt, zur deutschen Sprache und Kultur.
              Der Begriff „Wiege deutscher Kultur“ tut Ihnen sichtlich in der finstren Seele weh, wie wohl überhaupt der Begriff Wiege!
              MfG

            • THEMA

              Haben Sie keine andere Figur aus dem Elsass gefunden als den „weltbekannten“ Reinmar ? Mein Eindruck von Nichtwissen und absolut keine
              eigene Kenntnis des Elsass hat sich bestätigt. Machen Sie mal Urlaub von Ihrem Dorf und Ihrem Kirchturm.Und reden Sie im Elsass mit den Leuten,
              anstatt sich in grossdeutschen Sprüchen und dummen, sinnlosen Behauptungen , wie über die Wiege (?), zu ergehen. Dann lernen Sie endlich mal was, es ist nie zu spät..

            • schorsch

              Dafür, daß Sie in Literatur und Literaturgeschichte ein nicht genügend vorweisen, wie Ihre gesetzten Anführungszeichen beweisen, dafür kann ich nichts.
              Sie waren noch nicht einmal ein unanständiger Gedanke Ihres Erzeugers, machte ich schon Studienfahrten ins Elsaß.
              Sie hegen Haß auf alles was sich zur deutschen Kultur bekennt. Haß macht blind und dumm. Wir erleben das hier anschaulich von Ihrer Seite.

            • THEMA

              Und bei allen diesen Studienfahten nichts gelernt. Schade um das viele Geld.
              Zu ihrem restlichen Niveau: Sind Sie in einem Stall aufgewachsen ?

        • helmut

          An den Herrn „Kulturprofessor“ Dr. Alter Egon zur Nachhilfe:

          Bei dem deutsch und ladinisch besiedelten, abgetrennten Landesteil Tirols handelt es sich um keine unwesentliche Randprovinz des deutschen Sprach- und Kulturraumes, sondern um ein Kernland deutscher Kultur.

          Man denke an den Sagenkreis um Dietrich von Bern!

          Arbeo aus Meran verfaßt im 8.Jhdt. den „Deutschen Abrogans“, ein Lexikon, übrigens das erste Buch in deutscher Sprache.

          In Brixen entstanden im 12. Jhdt. ein Waltharilied und mehrere Handschriften des Nibelungenliedes, im 13. Jhdt. auf der Churburg ein Willehalmlied; 1516 verfasste Hans Ried am Eisack bei Bozen im Auftrag Kaiser Maximilians das Ambraser Heldenbuch.

          Es gibt deutende gotische Baudenkmäler seit dem 13. Jhdt. sowie ältere romanische Bauten.

          Das Tiroler Selbstverständnis ist daher geprägt von dem Bewusstsein, einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Kultur geleistet zu haben.

          Es ist auch geprägt von den alten demokratischen Traditionen:

          1342 „Großer Freiheitsbrief“, Mitsprache aller Stände im Landtag, keine Leibeigenschaft“.

          Wehrfreiheit und Wehrhaftigkeit des Landes: 1511 „Landlibell“, Volksheer aus Schützenkompanien, Bewährung 1809 unter Andreas Hofer, Verteidigung 1915 durch Standschützen.

          Diese kulturellen und politischen Traditionen Tirols haben trotz jahrzehntelanger einschlägiger Bemühungen von Leuten wie dem Herrn „Kulturprofessor“ Dr. Alter Egon bislang verhindert, dass das Gefühl der Zusammengehörigkeit verschwindet.

          • Alter Egon

            Lieber Deutschtümmler. Informier dich mal, seit wann und warum und mit welchen Methoden der Vintschgau germanisiert wurde.

            • Giovanni

              @ Alter Egon ist von “ Kulturprofessor “ weit entfernt, denn er lebt im VINTSCHGAU

            • schorsch

              Lieber Prof. Dr. A.E., haben Sie schon nachgedacht, woher dieser von Ihnen gebrauchte Begriff „Deutschtümmler“ stammt? Sicher nicht, aber man plappert halt vor sich hin.
              „Germanisiert“ – das ist der Lachschlager. Sie sollten wissen, daß das erste Bildnis eines Bajuwaren nicht umsonst im Vintschgau zu finden ist – und im Übrigen haben Sie, wie meist immer, keine blasse Ahnung in Geschichte.
              Sie sollten ernsthaft an Ihrer historischen Bildung arbeiten. „Der Schlern“ – abonieren Sie diesen, er hilft Ihnen über Defizite hinweg.

            • helmut

              An den „Kulturprofessor“ Dr. humoris causa Alter Egon!

              Zunächst einmal gibt es die Delphinart „Deutschtümmler“ nicht, sondern nur den „Großen Tümmler“, der nicht nur in deutschen Gewässern, sondern in allen Ozeanen zuhause ist.

              Das Suffix „-tum“ mit einem „m“ hingegen bezeichnet entweder eine Gesamtheit oder Personengruppe oder auch die Tatsache, dass jemand das im Basiswort Genannte verkörpert oder dass sein Verhalten dadurch charakterisiert ist.

              Das Wort „deutsch“ wiederum stammt aus dem Alt- und Mittelhochdeutschen und geht auf ein altes Substantiv mit der Bedeutung „Volk, Stamm“ zurück.

              In der Geschichte des Wortes „deutsch“ spiegelt sich die langsame Herausbildung eines Bewusstseins der sprachlich-kulturellen Zusammengehörigkeit wider – im Osten des Frankenreichs, des späteren Deutschlands.

              Das Wort „Deutschtum“ bezeichnet im heutigen Sprachgebrauch „deutsche Eigenart“, wobei man angesichts der stammesmäßigen Verschiedenheiten im deutschen Kulturraum eine lange Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede führen könnte.

              Das Wort „Deutschtümelei“ wird laut Duden seit der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts im abschätzigen Sinne gebraucht.

              Diese spöttische Bezeichnung war damals wohl als Reaktion auf nationalistische Übertreibungen gemeint, wurde aber zumeist von Leuten verwendet, die wussten, was sie damit ausdrücken wollten.

              Heute wird dieses abwertende Wort auch von jenen gebraucht, die der deutschen Rechtschreibung nicht mächtig sind und die andere Mitbürger herabsetzen wollen, denen dieses Kulturgut nicht so fremd ist.

              Auf keinen Fall hat das aber etwas mit einem Delphin zu tun.

    • Gynne

      Früher oder später kommt alles ans Licht ,was die SVPD hinter den Rücken der SÜDTIROLER
      verschenkt ,versprochen oder verkauft hat .Ich schreibe bewusst“ Südtiroler“ den die SVPD und deren Anhänger sind KEINE Südtiroler mehr ,sondern waschechte Walsche!

      • Luis

        Würden viele Südtiroler unterschreiben.

      • THEMA

        Na sowas. Also die grosse Mehrheit der Südtiroler,die ja alle SVP wählen, sind also alles verkappte
        waschechte Walsche .Wer hätte das gedacht ?Dann erübrigt sich ja die Volksabstimmung, denn die waschechten Walschen und die orginal echten Walschen werden ja nie und nimmer für den Wunsch
        der rechten Kameraden stimmen. So ist das Thema endlich vom Tisch.
        Danke dass Sie uns aufgeklärt haben !

    • Robby

      Sofern jemand den Zustand Südtirols in 15 – 20 Jahren in Natura sehen will sollte er ins Elsass fahren. Von der Identität der ursprünglichen Bevölkerung ist außer einigen Dorfnamen praktisch nichts übriggeblieben. Nur mehr wenige alte Bewohner sprechen und verstehen die deutsche Sprache.

    • Garuda

      Meine Güte, was jammert ihrSüdtiroler so sehr wegen der nicht mehr existenten Schutzmacht Österreich?

      Ihr seid doch alles solche Jammerer. Nun findet euch doch damit ab, was SVPD und Grüne seit Jahrzehnten betrieben haben.

      Und jetzt fehlt euch nur noch die Immersionsschule und ihr seid in 100 Jahren dort, wo euch Italien schon vor 100 Jahren haben wollte : die nördlichste italienische bzw. Italienischsprachige Provinz Italiens.

      Viel Spaß dabei. Ich kann meine Deutsche Kultur behalten und sehe einfach nicht, worin jemals die kulturelle Bereicherung durch das Erlernen der Zweitsprache in meiner Pflichtschulzeit in Südtirol bestanden hat, denn seither brauche ich diese Sprache nicht mehr. Aber vielleicht sollte die Bereicherung darin leigen zu lernen, was ein chauvinistisches Leben so alles bieten kann.

      • THEMA

        Wenn sie das Erlernen einer Fremdsprache nicht als kulturelle Bereicherung sehen, dann tun Sie mir leid. Tölpel können auch gut ihr ganzes Leben im selben Dorf wohnen und den gleichen Dialekt
        reden, aber ein intelligenter gebildeter Mensch ist doch heute ohne Fremdsprachen ein armer Tropf.
        Jede Sprache bedeutet eine grosse Bereicherung in der Weltsicht, in der Kultur und in der eigenen
        Lebensweise. Wer das Gegenteil behaupten will kann wohl nur im armseligen deutschnationalen Denken des vorigen Jahrhunderts stehengeblieben sein. Fahren Sie einmal in die Welt, dann werden
        Sie merken wie weit Sie mit „deutschen Kultur“ kommen.

        • schorsch

          Zu Ihrem letzten Satz, Thema:
          Seltsam, daß gerade jetzt halb Syrien und Afrika die in Ihren Augen unwichtige deutsche Kultur kennenlernen wollen. Alle wollen von den materiellen Ergebnissen dieser deutschen Kultur naschen. Also muß der Geist dieses Volkes enorme Bedeutung haben.
          „Made in Germany“ – eine Bezeichnung, die von England aus Gier deswegen eingeführt wurde, um den Erfindergeist und die deutsche Wertarbeit zu vernichten – das Gegenteil wurde erreicht. Ja, die deutsche Kultur ist weltweit begehrt.

          • THEMA

            Mein Gott, Herr lass es Hirn regnen. Fahren Sie doch einmal weg von Ihrem Kirchturm
            dann sehen Sie wie weit Sie mit Ihrer „Deutschtümelei“ (mit einem m ) kommen.
            Die Deutschen sind ja sooo beliebt auf der Welt.

        • Garuda

          @Thema

          Weit am Thema vorbeigeschrieben, denn wer sagt denn, dass ich kein Italienisch kann? Oder mich gar der Erlernung dieser Sprache widersetzte?

          Anscheinend müssen Sie nicht weiter über Südtirol hinausgekommen sein und ganz provinziell sein, denn sonst wüssten Sie dass in einer globalen Welt außerhalb von Italien kein Mensch mit italiensch etwas anfangen kann, außer die alten, griesgrämigen Kirchen-„Fürsten“, aber das scheint Sie ja als Mann von Welt ja nicht zu interessieren.

          Nun gut, ich kenne die italienische Sprache, aber was sollte ich da als Bereicherungen in kultureller Hinsicht haben? Das ist ein ganz derbes linkes Konstrukt, denn die kulturelle Bereicherung möchte ich mal wissen, wenn wir in der halben Welt Englisch sprechen, sodass jede/r SprachwissenschaftlerIn bezeugt, dass viele sprachliche Kulturen, die nicht zur indogermanischen Sprachfamilie gehören, gar vieles sprachlich nicht transportieren können, sodass vielfach kulturelle Schwerpunkte gar nicht vermittelt werden können.

          Nun werde ich ja von rechten Grünschnäbeln genauso angegriffen wie von linken, eigentlich ist mir das egal (denn ich klage genauso gewisse Berichterstattungen an, die subtil Fremdenfeindlichkeit schüren, wie genauso das linke Multikulti-Gefassle!), aber mal ganz ehrlich, fragen wir mal nach der kulturellen Bereicherung für einen Bauern aus Hintertupfing (ganz egal, ob das in Italien, Österreich, Deutschland oder auch Frankreich ist) welche kulturelle Bereicherung er erfahren sollte durch den Zuzug von Flüchtlingen aus Syrien, Irak oder Afghanistan. Nämlich keine einzige.

          Da lob ich mir Mutti, die gestern ganz deutlich bei Anne Will zugab: Multikulti ist gescheitert, weil dies Parallelgesellschaften produziert und nicht ein einziges Mal hat die Kanzlerin von solch dummen Worten wie kulturelle Bereicherung Gebrauch gemacht, weil sie weiß, welchen Stumpfsinn diese Worthülse bedeutet. Und nun kann man der Kanzlerin in wirklich keinem Zusammenhang Fremdenfeindlichkeit oder dergleichen vorwerfen.

          • THEMA

            Ja wenn man auf den Schlips getreten wird, dann sucht man schnell Ausflüchte.
            Wenn Sie einem gebildeten Menschen weismachen wollen dass die Kenntnis einer
            Sprache, ganz gleich welcher, keine kulturelle Bereicherung darstellt, entpuppen
            Sie sich einfach als Banause. Ich spreche 5 Sprachen und möchte keine einzige missen.Ihre Argumente (italienisch, englisch, Migranten) sind die klassischen Denkweisen von einfältigen Leuten die Xenophobie und Chauvinismus als Lebensinhalt haben. Fahren Sie mal in die Welt, und dann sehen Sie wie beliebt die Deutschen überall sind. Ich wette jeder Migrant würde in Italien blelben wenn dort auch soviel Geld wie bei Ihrer geliebten Merkel zu holen wäre.

          • Garuda

            @Thema

            Allein durch Ihre Angeberei mit 5 Sprachen entpuppen Sie sich als einfälltiger, arroganter Tropf, der nun wirklich nicht über die Provinz hinausgekommen ist.

            Mit keinem einzigen Wort belegen Sie worin die kulturelle Bereicherung einer zweiten Sprache bestehen würden. Weiters sollten Sie mal Ihre Parteigenossen Urzi und dello Sbarba darüber belehren, was Sie mit dem Erlernen einer zweiten Sprache meinen, aber davon lenken Sie lieber ab, um über die Deutschen herumzuhacken.

            Und noch etwas: Sie sind nun wirklich nicht über Ihr Provinznest hinausgekommen, ansonsten wüssten Sie wiklich darüber Bescheid, wie viele Deutsche mögen.

            Und noch etwas: Italien hat nun mal nicht das Geld, um das Migranten dort bleiben wollten, nur die chauvinistischen Italiener müssen dort bleiben. Sagt viel aus über ITalien und seine Politik der letzten 25 Jahre: Denn während Deutschland ein ganzes sozialistisches Land aufbaute und zum Blühen brachte, hat Italien nicht mal für seine eigenen StaatsbürgerInnen sorgen können – im Gegenteil, alle Gesundheitsleistungen, die in Deutschland und Österreich gratis sind, bezahlt ihr bestens mit eurem Geld, weil der Staat mehr als Pleite ist, Sditalien ist nach Einschätzung führender Ökonomen weit schlimmer dran als Griechenland.

            Viel Spass mit Ihrem lieben Staat, der ja nach Ihrer Diktion weltweit geschätzt wird und Deutschland ja anscheinend nicht gemocht wird.

            Dumm, dümmer Thema.

            • THEMA

              Es ist erheiternd wie Sie sich echauffieren. Alles ist schlecht nur Deutschland
              ist das grösste. Das ist nichts Neues, Die rechten Kameraden haben eben dies im Hirn, das hatten sie schon zu Zeiten Adolfs. Sie sagen nicht in welchem
              Land die Deutschen beliebt sind. Frankreich: Boches de Merde. Italien:
              Crucco….. ecc. England : Bloody Jerry Amerika: .Damned Krauts. Österreich:
              Piefke. Soll ich weitermachen?. Da ist man oft um den itaienische Pass froh, wo jeder an „O sole mio “ denkt, und nicht an SS. Trinken Sie Kamillentee, Sie ändern sowieso keinen Beistrich.

      • schorsch

        Ihr Zynismus gefällt vielen nicht, Herr Garuda. Betreff Ihres Namens hab ich einmal nachgeschaut und „Wikipedia“ berichtet einleitend:
        „Garuda (Sanskrit, m., गरुड, garuḍa) ist in der indischen Mythologie ein schlangentötendes halb mensch-, halb adlergestaltiges Reittier (Vahana) des Vishnu, Sohn des Kashyapa und der Vinata. In der asiatischen Mythologie hat der Garuda zugleich die Bedeutung eines Götterboten, der den Menschen Nachrichten und Anweisungen der Götter überbringt“.

        Also: Sie sind eine Art indischer Götterbote, der Anweisungen überbringt. Ihr Pech ist nur, daß man Sie und Ihren Zynismus durchschaut hat.
        MfG

        • Garuda

          @schorsch

          Sch-Orsch, der Nickname sagt schon alles.

          Aber ganz kurz noch eine Frage: Wen meinst du denn eigentlich mit dem Ausdruck „man“?

          Vielleicht dich?
          Vielleicht andere UserInnen?

          Also mit wie vielen Nickname schreibst du denn, dass du für andere schreiben kannst?

          Und dein Zynismus was deutsche Kultur betrifft, warum so viele Flüchtlinge nach Deutschland wollen, ist eigentlich viel schlimmer als meiner.

          Dein Zynismus gegen Flüchtlinge ist unübertrefflich.

          Also kehr lieber vor deiner eigenen Tür, denn da gibt es anscheinend genug Dreck.

          • schorsch

            Garuda, der Bote, der Anweisungen überbringt…
            Noch etwas ist bei Wikipedia über Ihren Namen zu lesen:
            „daher kann Garuda auch von Fassaden bekannter Banken auf das geschäftige Volk herabsehen“.
            Treffend charakterisiert. Sie wählten sich mit vollem Bewußtsein einen Namen, der uns über ihr Wesen aufklärt.
            Meinen Namen können Sie verarschen, wie Sie wollen – Sie verarschen sich mit dieser Primitivität nur selbst.
            Ja, wenn Garuda, der Banken-Bote, eine ihm umbequeme Wahrheit liest, dann flippt er aus und der pöbelnde Prolet kommt ungeschminkt zum Vorschein…

            MfG

            • Garuda

              @schorsch

              Nur weiter so, das ändert alles nicht an Ihrem selbst gewählten Nickname: Sch-orsch

            • THEMA

              Garuda ist bekannter als der Name der nationalen Fluggesellschaft von Indonesien,mit der ich normalerweise von Jakarta nach Denpasar fliege.

            • schorsch

              Sehr gut, Thema, setzen, eine Eins. Gut recherchiert, hat ein wenig gedauert. bis daß Sie auf Ihre Flugkünste kamen.

            • THEMA

              Ach Sie Armer, sicherlich hätten Sie auch gerne einmal in Bali Urlaub gemacht,
              aber wenn man nur grossdeutsch kann ist es schwierig. Und mit der Lederhose
              geht es auch nicht, ist zu heiss dort. Also besser zum Feuewehrfest gehen.

      • Besorgter Bürger

        Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber bei alledem, was Sie oder andere Leute unter Ihrem Namen so von sich geben, bei allem, was sie hier an Hetze betreiben und bei allen wirren und zahlreichen Beschuldigugen, die sie so austeilen, komme ich nur zu einem Schluss. Dass Sie eine Kultur (egal ob deutsch oder nicht) besitzen, stelle ich in Abrede. Das, was sie hier schreiben, zeigt immer und immer wieder, dass – wenn es etwas gibt, das sie nicht besitzen – es eindeutig Kultur ist.

        • Garuda

          @besorgter Bürger

          Ich fühle mich mal gar nicht angesprochen, da doch der direkte Verweis auf mich fehlt.

          Sollten Sie es dennoch wollen, dann sage ich nur soviel: Wie viel Kultur hat denn jemand selbst, der den anderen die Kultur abspricht?

          Oder habe ich wieder einmal einen guten Stich in das linke Kartenhaus gemacht?

          Who cares?

          • THEMA

            Das ist eine gute Frage. Die rechten Kameraden halten ja die ganzen Migranten für kulturlose Leute die den Untergang der europäischen Kultur wollen. Also frage ich mich auch wieviel Kultur (deutsche, selbstverständlich) diese besitzen.

            • Garuda

              @Thema

              Über dumme Unterstellungen kommen Sie leider nicht hinaus, aber who cares?

              Linke Kunstrukte in ihrer Enttarnung als reine Worthülsen schmerzen halt, leider Thema!

              Oder willst du behaupten, die Italiener seien für die Schweden eine kulturelle Bereicherung oder umgekehrt? Also dieser linke Mief des letzten Jahrhunderts zeigt heute, wohin dieser Stuss geführt hat: In reine Lebenslügen, in Utopien und Sinnlosigkeiten.

            • THEMA

              Doch für die schwedischen Mädchen sind die Italiener eine Bereicherung.
              Endlich lernen Sie italienisch und sonst noch was. Darum sind diese ja alle
              in Italien und nicht in Grossdeutschland.
              Ihe hilflosen Beleidigungen erheitern mich immer mehr.

            • THEMA

              If you don’t care, why do you reply ?

            • Garuda

              @Thema

              Zumindest entpuppen Sie sich als purer Sexist und das zeigt ein weiteres Mal, dass Sie mit Ihren angeblichen 5 Sprachen dennoch ein Provinzler mit Niveaulosigkeit geblieben sind.

              Da nützen auch die großdeutschen Unterstellungen nichts mehr, sondern schaffen es nicht mal von ihrem niveaulosen Sexismus abzulenken.

              Peinlich peinlich, die angebliche Herr von Welt als tiefster Provinzler namens Thema.

            • Garuda

              @Thema

              Und ist tiefster, niveaulosester Sexismus Ihr einziges Argument bezüglich kultureller Bereicherung?

              Denn bisher habe ich immer noch kein sinnvolles Argument von Ihnen gehört, worin die kulturelle Bereicherung nun bestehen würde.

    • sepp

      du das die SVP ins vokaft hot sell sieg woll a jeder genau die wosn sich itz LB UND PARTE IOBMANN nen sein do spitze ober do südtiroler lässt sich jo verarschen und glab ols wos dei sogen

    • Mike

      Schrecklich! Die Mama Austria hat uns nicht mehr lieb und nun sollen wir ganz alleine gegen die ach so bösen, bösen Walschen unsere Identität verteidigen.
      In spätestens 10 Jahren werde ich so assimiliert sein, dass ich in einer Versace Kluft herumlaufe, zum Frühstück einen Cappuccíno trinke, meinen italienischen Nachbarn mit “ Buon giorno“ begrüße und anschließend mit einer Alfa Romeo zur Rosticceria fahre.

      bitte liebe Mami Austria, sorge doch dafür , dass ich weiterhin meine Törggele Uniform, sprich Sarner Janker und Lederhosn tragen darf, in der Früh „a Mälonsch mit an Kipferl“ kriege, der Seppl mich mit einem Juchzer und Griaß Gott begrüßt, mein Steyer Puch noch lange nicht den Geist aufgibt und ich damit bis zum nächsten Greißler komme. 😉

      • schorsch

        Ja Mike/Michael, ganz schrecklich, ich bedauere Sie und Ihr tragisches Schicksal sehr. Sie sind jedoch, das sei Ihr einziger Trost, in diesem Forum nicht ganz einsam, Sie haben wenige Geistesverwandte, allesamt lustige Buam.

    • Frage?

      Törggelen?

      Kastanien noch nicht reif, aber ab 20 September gibts im Dorf Tirol schon die Törggele Partie!

      Lagerware, oder eben Törggelen mit Ware aus Neapel!

      Wie verhält sich das überhaupt mit dem Törggelen?

      Sollte es dabei nicht um die reifen Früchte der Bauern gehen?

      Ich freu mich schon auf die erte Törggelepartie zu Ferragosto!

      Eben A. A. , gelebte Heimat-Kultur in A.A.

      • Andreas

        Normalerweise kommen sie aus Sardinien, was ist jetzt aber Dein Problem?
        Ist doch gut, wenn Touristen da sind und wenn sie im Juni Kastanien wollen, dann nehme ich an, dass auch das kein Problem ist.

        • Frage?

          Ja Anderl, du hast aber viel Ahnung von Italien, wohl nie über Salurn hinausgekommen?

          Reise mal unter Neapel und nimm dann die Autobahn quer durch den Appenin nach Bari…………., dann wirst du nicht nur einen Windpark mit 180 Windrädern sehen, nein du fährst in einem Tal eine Strecke von Klausen bis zum Brenner nur an Kastanienwäldern vorbei!

          Vielleicht reicht aber schon ein Besuch in Piemont oder in der Lomabrdei!

          Versuchs mal und bilde dich weiter.

          A.A. ist der Nabelbruch, nicht der Nabel Italiens.

          • THEMA

            Sie sind ein weitgereister Mann, wie ich sehe. Sogar bis Bari.Aber so weit wäre bis
            nicht notwendig gewesen. Die ganzen Täler im toskanischen Teil des Appenins
            sind voll von Kastanienbäumen. Aber trotzdem verkaufen sie am Bozner Obstmarkt
            Kastanien aus Barbian, die Barbian nie gesehen haben. Zu etwas ist Italien doch gut.

            • Frage?

              Du meinst, die kleinsten aus dem Süden werden dann als „ECHTE BARBIANER“ aussortiert…..

              Nicht „sogar bis Bari“, sondern monatlich 7500 mit dem PKW von N bis S.

              Ich kann dir sagen, dass für mich Bari von den Destinationen sogar sehr nördlich liegt!

            • THEMA

              Sie sind ja zu bedauern. Die Kastanien am Obstmarkt sind so gross und schön dass ich sie zuerst für Plastik aus China hielt.

    • Silvius M.

      Die Geschicke Autonome Provinz Bozen werden von der „erneuerten“ SVP geleitet: sie kümmern sich nur mehr um sich selbst und ihre politischen Geschäfte (sie „brunzen“ gegen den Autonomie-Wind und würden die Historie der SVP und ihrer ehemaligen Stammhalter genauso gerne schleifen wie manch einer unserer „aufrechten und strammen“ Schützen die Geschichte des Siegesdenkmals). Nun haben wir wieder ein interessantes Resultat: auf den „weissen“ Telefonbuchseiten prangert am Titelbild groß und rot untermalt die Aufrschrift „SEIT JEHER DAS TELEFONBUCH DER ITALIENISCHEN BÜRGER“, darunter in Fettdruck: „Autonome Provinz BOZEN“. So viel zur Volkstumspoltiik und der „doppelten Staatsbürgerschaft“, die übrigens keine Erfindung der Freiheitlichen ist und schon gar nicht der „SVP-Erneuerten“ sondern der „SVP-Alten“! Bravo, „erneuerte“ SVP! Wie viel Euro-Beiträge habt ihr für dieses Telefonbuch der „italienischen Staatsbürger“ spendiert? Wenn die SVP-„Neuen“ wie Steger von „doppelter Staatsbürgerschaft“ reden, dann meinen sie wohl die doppelte italienische Staatsbürgerschaft: einmal als italienische Staatsbürger und einmal als itlalienische Bürger der Autonomen Provinz Bozen. DANKE ARNO!

    • Anton

      Vielleicht gibt es bald in Österreich eine Wende?

    • Peace

      @Alter Egon + THEMA
      Ich habe es mittlerweile aufgegeben altgesottene Hardcore-Patrioten wie Luis und schorsch über geschichtliche Wahr- und Unwahrheiten aufzuklären. Es bringt nix, lassen wir sie lieber in ihren Tälern mit ihren Ängsten und Vorurteilen weiter verbittern.

      • schorsch

        @: Das tut mir sehr sehr leid mit Ihrer tiefen Resignation. Ja diese Altgesottenen in ihren unbekannten Seitentälern ganz oben am Waldrand und deren Ängste und Dummheiten, da kann ein Humanist wie Sie nur weinen!
        Wo es doch DEN Aufgeklärten gäbe, den einzig Eingebildeten im Forum.

      • THEMA

        Sie haben Recht, aber ich ergötze mich immer wenn ich sehe wie sie sich ärgern.
        Jahrzehntelang träumen und nie passiert etwas. Schlimmes Schicksal.

    • helmut

      Der Gesang der Anti-Freiheit-Chorknaben wird auch immer dünner und krächzender.

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