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„Gesund nach Hause“

Vorsitzender der ArbeitnehmerInnen in der SVP und Landtagsabgeordneter Helmuth Renzler stellt anlässlich des am 9. Oktober gefeierten Nationalen Gedenktages der Arbeitsunfallopfer besorgt fest, dass es im Jahr 2014 in der Region Trentino-Südtirol zu 18 Arbeitsunfällen mit tödlichen Ausgang kam und fordert deshalb noch mehr Sicherheitsbewusstsein.

Aus den Erhebungen der italienischen Beobachtungsstelle Vega Engineering geht hervor, dass im vergangenen Jahr in Italien 744 Personen einen tödlichen Arbeitsunfall erlitten haben. Zum Vergleich: Im Aostatal gab es keine Todesfälle am Arbeitsplatz und in der Lombardei 86. In Trentino-Südtirol ereigneten sich 18 Unfälle und die Region rangiert somit auf Platz sieben der Unfallstatistik.

Diese Zahlen geben Grund zur Sorge, denn im Jahr 2013 kamen laut den Zahlen des Nationalen Institutes für die Versicherung gegen Arbeitsunfälle INAIL in der Region Trentino-Südtirol vier Personen bei der Arbeit ums Leben und im Jahr 2012 waren es sechs.

„Jedes Unternehmen und jeder Betrieb muss kontinuierlich seine Schwachstellen am Arbeitsplatz überprüfen, um Unfälle vermeiden zu können. Nur so ist die Zahl der Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang zu senken. Denn jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer soll gesund zur Arbeit gehen und auch gleich unversehrt wieder nach Hause kommen“, erklärt Helmuth Renzler.

Die Ansprüche an die Sicherheit am Arbeitsplatz steigen ständig. Viele Arbeitgeber investieren in diesem Sinne in den Arbeits- und Gesundheitsschutz ihrer MitarbeiterInnen und setzen auf spezielle Schulungen und Schutzausrüstung.

„Doch es mangelt leider noch zu oft an ausreichendem Sicherheitsbewusstsein und mögliche Risiken werden zu spät erkannt. Sicherheit kostet in vielen Fällen Zeit und steht auch immer wieder im Konflikt mit Produktivität oder Effizienz. Nichtsdestotrotz muss die Gesundheit immer an erster Stelle stehen. Es besteht weiterhin Handlungsbedarf. In Vergangenheit entpuppte sich so manche bürokratische Hürde als Hemmnis für mehr Arbeitssicherheit. Schlussendlich sind aber sicher nur Informationen, Schulungen und gezielte Sensibilisierungsarbeit ziehlführend“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler.

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